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die dummen Streiche der Reichen,Louis de Funes, auf DVD

egeraldhuebner
Von Veröffentlicht von
die dummen Streiche der Reichen,Louis de Funes, auf DVD
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die dummen Streiche der Reichen, - über 25 Jahre auf ihn gewartet und ...

 ... dann, erschien er einfach so mir nichts,- dir nichts, ganz plötzlich auf DVD.

"La Folie des Grandeurs", kam vor einigen Jahren bereits digital heraus, - läuft aber nur selten im TV.

Ihn, wie die meißten, zuletzt im ehemaligen DDR Fernsehen gesehen, - davor mal im Kino mit der vermutlichen DEFA Synchro. Früher in diversen LdF - Foren regelrecht angefeindet worden, wenn man sich auch nur dazu äußerte.

Nachfragte, Mutmaßungen dazu äußerte, warum er nicht neu aufgelegt wird. Und beneidet, - wenn man zugab, davon noch einen digitalen Mitschnitt zu besitzen.

Auch war es oft festzustellen, weil viele ihn hier nur noch lediglich grob in Erinnerung hatten, das er maßlos überschätzt wurde. Was nicht heißt, er wäre schlecht !

Ganz im Gegenteil, "Don Louis" ist - dh. mit - einer seiner besten. Es ging nur mal um den Kultstatus ...

 ... tja, "die dummen Streiche der Reichen", selten war ein LdF - Film davor bzw. danach dermaßen begehrt, - sowie kontrovers. Etliche mußten nun ihre Meinung dazu eben etwas revidieren, die ihn nostalgisch verklärten.

Das alles macht nun aber auch garnichts aus, denn, 100 % empfehlenswert ist und bleibt er trotzdem.

Zur Handlung: der reiche Steuereinnehmer, Don Saluste (de Funes), - er steht in Diensten des spanischen Königs, treibt die Forderungen des Staates an seine armen Bürger ein. Zu dumm nur, das er dazu noch ein absoluter Geizkragen ist (de Funes verarbeitete hier änliche Motive später nochmal in seiner eigenen Produktion, es war gleichzeitig auch einer, seiner letzten Filme, frei nach dem Theaterstück von Moliere - "der Geizige").

Was soviel bedeutet wie, von jedem Anteil, jeder Münze, die er den armen Bauern abpresst, wandert genau die Hälfte, manchmal sogar mehr, in seine eigene Tasche.

Sein Diener Blasius (Monsieur "Pferdegebiss", der Schauspieler Yves Montand) ist ihm dabei auch keine große Hilfe. Nicht nur, das er ihn zur Weißglut treibt mit angeblichen Ersparnissen, die er vor ihm verstecken würde, - er verteilt auch gleich mal wieder die zu Unrecht angehäuften Reichtümer zurück an die Opfer ...

 ... später kommt, was kommen mußte. Saluste fällt in Ungnade, da natürlich seine persönlichen Bereicherungen irgendwann bei Hofe auffallen. Hier spielte auch eine Intrige, mit dem unehlichen Kind einer Hofdame der Königin (Karin Schubert), bei ihm auf seiner Schwelle abgesetzt, eine nicht ganz unwesentliche Rolle. Wie auch immer, Saluste sinnt auf Rache.

Er entwickelt einen raffinierten Plan. Und, obwohl sein vormaliger Arbeitgeber dem früheren Diener Blasius bestimmt alles andere, aber nur nicht sympathisch sein dürfte, erklärt sich dieser bereit, ihn dabei zu unterstützen (er ist, nebenbei bemerkt, nämlich heimlich in die Königin verliebt ;-).

Der rettet, eher zufällig, dem König bei einem Bombenattentat der adligen Granden das Leben, - und wird von Saluste sogleich als sein Neffe aus Amerika, Don Cesar den Adligen "verkauft".

Der wahre Plan ist aber, nun die Königin durch nachgewießenen Ehebruch zu Fall zu bringen, und so, natürlich vor allem die frühere Vertrauensposition zurück zu gewinnen. Hier kommt es allerdings zu reichlichen Verwechselungsspielchen bzw. Irrtümern und auch Mißverständnissen, den just in diesem Moment, taucht Saluste's echter Neffe, der wirkliche Cesar wieder auf.

Bis hierhin möchte ich jetzt auch erstmal nichts mehr verraten, wie das ganze ausgeht, sollten sie sich also natürlich selber anschauen und ... dabei ganz sicher lachen, oft und gern schmunzeln. ;-)

Es wird aber schon vollkommen klar, - z.B. durch die ganze, ausführliche Beschreibung, das ist wieder mal eine typische, französische Komödie, par excellence.

Hier findet man alles, was solche Filme ausmacht. Dauernd gibt es komische Wortgefechte, ständig Abwechslung, reichlich Turbulenzen. Einfach herrlich genial, überdreht, wunderbar komisch.

Der Film stammt aus dem Jahre 1971, Regie führte auch hier Gerard Oury, gedreht wurde er u.a. in Frankreich, Deutschland, Italien und ... natürlich in Spanien (wo ja auch seine meißte Handlung hier spielt). Erwarten sie deshalb also auch nicht die absoluten Wunder, was die Tonspuren usw. betrifft.

Dennoch, - wurde er sehr gut umgesetzt. Sogar von Marketing.

  

Aufpassen muß man hier natürlich aber besonders, nicht das fast gleich aussehende Bootleg davon zu erwischen, z.B. beim Privatkauf oder wenn es von ihnen irgendwo günstig ersteigert werden sollte.

Hinweiß dazu: die legale Version - DVD hat vorne auf dem Cover den deutlichen FSK Aufkleber drauf, es ist auch kein Wendecover.

Seine Umrandung ist weiß, bei der Bootleg Variante aber rot (ohne den Altersnachweiß vorne, dafür auf der Rückseite).

  

Bei beiden liegt das Bildformat in 16-9 anamorph, - also in 1,78:1 an.
Beide sind DVD-5, also insgesamt mit 4,7 GB Speicherplatz darauf.
Die Tonspuren sind vorhanden in deutsch, englisch und französisch (jeweils Dolby digital 2.0), - das heißt, nur in Mono.

uneingeschränkter Kauf, - Ausleihtip !

Edit: natürlich auch aufpassen, sollte jetzt ein ganz "schlauer" VK hier auf die Idee kommen, dann eben einfach das echte Cover nach zu drucken ;-) ... in diesem Fall läßt sich solch eine plumpe Fälschung meißtens schon leicht an der Datenträgerschutzschicht (bespielte DVD - Unterseite) feststellen.
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