der Marathon Mann, Dustin Hoffman, Lawrence Olivier,DVD

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nur mal ein Zitat (von VHS oder Free - TV) "... sind sie außer Gefahr" ?

(wird hier, wie bereits angegeben, mit "sind sie sicher ?" untertitelt)

Mit dieser simplen, mehrmaligen Frage und - gerade - seinen darauf folgenden Handlungen schaffte es Sir Lawrence Olivier …

, - es war auch - soweit mir jedenfalls bekannt - außer noch etwas jünger in "Spartacus" , - gemeint ist die 1960er Version von Regisseur Stanley Kubrick, - nur seine einzige Darstellungen als Film - Bösewicht gewesen, -

… einer ganzen (und wschl. auch den nachfolgenden) Generation den Gang zum Zahnarzt entgültig zu vergraulen. Die bereits vorher schon gewisse Ängste davor hatten.

Zur Handlung: Nachdem sein Bruder nach einem Streit mit einem alten Juden und einem darauf folgenden, etwas merkwürdigen Autorennen das zeitliche gesegnet hat, ist der untergetauchte Alt - Nazi Szell (Lawrence Olivier), gezwungen, aus seinem südamerikanischen Exil wieder in die USA zu kommen.

Etwa zur selben Zeit bereitet sich "Babe" Lavi (Dustin Hoffman) auf den New Yorker Marathon - Lauf vor, da bekommt er unerwartet Besuch von seinem Bruder "Doc" Levi (Roy Scheider ... "der weiße Hai", "das fliegende Auge") .

Vom dem sich im nachhinein herausstellt, das er dem Geheimdienst angehört und dieser vorher über das Versteck Szell's informiert war, allerdings nichts zu dessen Verhaftung unternommen hat, weil sie von dessen Angaben (Verrat und Denunziation anderer untergetauchter Kriegsverbrecher) profitierten.

Während eines Treffens von Doc und Szell gibt dieser ihm zu verstehen, das er vorhat, ihn später fallen zu lassen, daraufhin rammt ihm Szell eine Klinge, die über eine Apparatur an seinem Handgelenk befestigt ist, in den Bauch.

Mit letzter Kraft gelingt es Doc noch zu Babe zu kommen, stirbt aber darauf in dessen Armen (ob er ihm noch wichtige Informationen geben kann oder nicht, wird hier nicht exakt gezeigt), nun steht allerdings Babe als Außenstehender und völlig Unbeteiligter im Mittelpunkt beim Spiel um die Interessen der gegenseitigen Kräfte.

Mehr soll an dieser Stelle noch nicht verraten werden, auch für alle glücklichen, die den Film noch garnicht kennen sollten ... vielleicht nur noch soviel.

1. die spätere, vorgetäuschte Befreiungs - Szene von Dustin Hoffman ist fast 1 - 1 nochmals bei der TV - Verfilmung "das Jesus Video" zur Verwendung gekommen. Und wurde dort mehr schlecht als recht bzw. künstlich spannend, aber auch - dramaturgisch - ganz billig adaptiert / kopiert.

2. gewisse – gedanklich / geistige - Parallelen z.B. zu SS - Arzt Josef Mengele, die beim anschauen in Gedanken aufkommen könnten, waren wschl. auch so beabsichtigt (?). Umso interessanter, das hier auch einmal auf die nun bereits bekannten Seilschaften der US - Behörden mit ihren Feinden gut (genug) eingegangen wird. Daher kann auch dieser Film hier nicht mehr als ganz typischer Hollywood - Film angesehen werden und muß mehr in einer Sparte mit z.B. "Bonnie & Clyde" oder "Duell am Missouri" genannt werden.

3. Auch sehr interessant (und dabei vor allem auch irgendwie lehrreich wie nachdenklich stimmend) die Schlußeinstellungen, als Lawrence Olivier in seiner Rolle des Nationalsozialisten Szell (von den KZ - Überlebenden "der weiße Engel" genannt) gezwungen ist, durch eine von Juden dichtbevölkerte Gegend zu laufen. Und hierbei vor allem durch's rein mimische, überzeugende Spiel dabei, und völlig ohne irgendeinen Dialog, sehr realistisch dargestellt.

Naja, wie auch immer (Fazit), als Kauftip und ebenso Ausleihtip nur sehr zu empfehlen. Auch für alle, die von Charakter - Rollen Dustin Hoffman's nicht genug sehen können. Und sich nicht nur ständig von Specialeffekten (die nun einmal kein Ersatz für gute Schauspieler sind ;-) voll dröhnen lassen wollen.
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