auf der Suche nach dem goldenen Kind, Eddie Murphy, DVD

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Okay, dieser Film hier hat einige Schwächen, - ist aber noch einer der guten, alten …

… bzw. noch mit einer von diesen, - jedenfalls verglichen zu einigen der immer mehr schwächelnden der letzten Jahre, doch etwas besseren Streifen von und mit Eddie Murphy, - wo er noch genau das zeigte, was er am besten kann.

Die Story ist recht simpel und ziemlich schnell erzählt: immer zu bestimmten Zeiten in der Menschheitsgeschichte werden goldene Kinder geboren, die dazu vorbestimmt sind, zu verhindern, daß sich das böse auf Erden ausbreiten kann. Bis heute hat das auch so funktioniert. Doch diesmal wird der Plan gefasst, das jetzige Kind zu entführen und durch Bannsprüche, den Verzehr von Blut und schwarze Magie zu schwächen.

Los Angeles, - irgendwann in den 1990er Jahren, Privatermittler Chandler Jarrell (Eddie Murphy) hat sich darauf spezialisiert, vermißte Kinder aufzuspüren. Eines Tages bekommt er von der mysteriösen Kee Nang (Charlotte Lewis, - bei eingefleischten Cineasten u.a. durch kleinere Rollen in "Piraten" von - "Tanz der Vampire" - Roman Polanski oder auch bei "Men of War" mit Dolph Lundgren wschl. besser bekannt geworden) den Auftrag, das wichtige, - sogenannte goldene Kind zu finden.

Nach einer gewissen anfänglichen Skepsis und ebenso Verwunderung, glaubt er zuerst noch an eine ganz normale Entführung. Doch bald findet Jarrell heraus, daß ein ominöser Sardo Numspa dahinter steckt. Und dessen einziges Ziel ist, endlich dem bösen die Herrschaft zu ermöglichen.

Jarrell weiß zu diesem Zeitpunkt noch nicht, wer oder was Sardo Numspa wirklich ist und das er es in Wahrheit mit überaus mächtigen Dämonen zu tun hat. Mehr soll hier dann erstmal nicht für noch ungesehene verraten werden. Zzusammen fassend könnte man das ganze aber als eine wilde Mischung aus Fantasy,- und Comedy Elementen bewerten. Die durch lustige Sprüche und allerlei skurrile Charaktere noch ganz gut zu unterhalten versteht.

Charles Dance als (Zitat aus deutscher Synchronisation) "Salto Numsi" macht hier, - anders als oben angegeben, ebenso wie auch in "Space Truckers" doch eine recht gute sowie auch durchaus überzeugende "Figur" und beweißt sein komödiantisches Talent als Schauspieler. Und von Dauerquasselstrippe Eddie Murphy (auch mit durch die wie so oft witzigeren Übersetzungen) ist hier ebenfalls noch genug seiner alten Form wieder zu erkennen. Auch wenn der Film dann streckenweise ein paar Durchhänger aufzuweisen hat.

Richtigen und langjährigen Fans wird eventuell auch die Schlüsselszene mit seinem vollkommen absurden Gesang im Flugzeug auf dem Heimflug von Nepal bzw. gewisse Parallelen zu einer änlichen Einstellung bei "die Glücksritter" mit Dan Akroyd / Jamie Lee Curtis (diese Szene im Zug nach New York, wo Eddie Murphy als "Austauschstudent aus Kamerun" verkleidet im Abteil ganz plötzlich unvermittelt damit anfängt, ein vollkommen wirres Lied zu singen), - auffallen. Immer wieder amüsant, auch noch beim mehrmaligen anschauen.
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