anstrengende Reitmutti oder blöder Reitlehrer?!

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Ups, jetzt schreibe ich schon wieder einen Ratgeber, der sicherlich so manchem über aufstößt...

Aber egal, ich bin halt so, und vieleicht bekommt der ein oder Andere ein wenig die Augen geöffnet.

Manche Mütter neigen nun mal dazu die Fähigkeiten des eigenen Kindes etwas hoch zu bewerten.

Ich selbst hatte damals Glück - mein Hobby Reiten wurde weder besonders gefördert, noch behindert.

Ich wurde zur Reithalle gefahren, hatte einen strengen, aber sehr gerechten Reitlehrer - und viieel Spaß an der Sache.

Heute ist viels anders.

Überängstliche Mütter wollen am Liebsten gar Nicht, das Ihr Kind auf den Pferderücken klettert, oder überambitionierte Mütter karren Ihr Töchterlein zu ständig neuen Reitlehren, weil der eine Sie niocht genug fördert, der andere das Talent nicht erkennt und so weiter.

Ich persönlich finde, wenn zwei so grundverschiedene Kreaturen wie Pferd und Mensch zueinander Vertrauen fassen wollen / sollen, müssen sie zusammen auch Spaß haben.

Früher war das ein gemütlicher Ausritt, nach der Stunde noch mal ums Viereck reiten, oder auch mal ohne Sattel Aufs Pferd.

Wo sieht man das noch heute????

Die Pferde sollen schließlich fit sein fürs nächste Turnier, und nicht mit vollgefressenem Weidebauch auf der Weide Stehn.

Warum geht nicht beides?????

Zu "meiner Zeit" gab der Reitlehrer den Unterricht, keine Mutter hätte es gewagt, Einspruch zu erheben oder gar während der Stunde dazwischen zu quatschen.

Heute Sagt der Reitleher in der Hallen mitte Hüh, Mutti an der Bande Hott - was soll das Kind denn da machen?????

Früher gab es Freizeitreiter-Turniere, bei denen es kein Konkurenzgequengel, sondern Spaß und Jux gab.

Gibt es heute nur noch den Druck, mit einer Schleife vom Turnier nach Hause zu kommen????

Neulich bemängelte eine besorgte Mutter den "Kasernenhofton" während des Reitunterrichts.

Auf meinen fragenden Blick meinte Mutti dann:" >Na da hat der Reitlehrer einfach losgebrüllt - Abteilung halt!"

Ahhh Ja! Das die Moderne Reiterei von der militärischen Kavalerie abgeleitet ist, und eine strenge Disziplin mit mehreren Pferden in der Bahn einfach unerläßlich ist, ließ sie einfach nicht gelten.

Liebe Mütter, seht es ein, der Reitlehrer ist die einzige Autorität während der Reitstunden , sonst würden die Klassenzimmer der Schulen wohl auch aus allen Nähten platzen, weil sämtliche Muttis ihren Senf dazu geben.

Unterstützung ja, Motivation muß sich jedes Kind selbst holen.

Turniere sind prima, aber sollten nicht ausarten.

Denkt an den olympischen Gedanken - Dabei sein ist Alles.

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