Zuverlässige Vitaminversorgung aus der elektrischen Zitruspresse

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Zuverlässige Vitaminversorgung aus der elektrischen Zitruspresse

Was Sie beim Kauf von elektrischen Zitruspressen beachten sollten

Ist frisch gepresster Orangensaft für Sie auch ein Stückchen Luxus im Alltag? Mit einer ausgewogenen Ernährung holen Sie sich die nötigen Vitamine, Mineralien und Nährstoffe, die Ihr Körper im Alltag benötigt. In Zitrusfrüchten sind Vitamin C, B-Vitamine sowie Kalium, Kalzium, Phosphor und Aminosäuren enthalten. Die frische Zubereitung von Essen und Getränken macht nicht nur Feinschmeckern Spaß, sie ist auch gut für die Gesundheit. Elektrische Zitruspressen sind eine gute Möglichkeit, sich schnell und unkompliziert mit frisch gepressten Säften und den darin enthaltenen Vitaminen zu verwöhnen. Was Sie beim Kauf von solchen Geräten beachten sollten und welche verschiedenen Zitruspressen es gibt, erfahren Sie hier.

Die Zitruspresse - ein Kleingerät mit Geschichte

Das Entsaften von Zitrusfrüchten hat eine lange Tradition. Die Menschen pressen seit jeher Zitrusfrüchte mit der Hand aus, um ihren Saft oder ihr Aroma für die Herstellung von Nahrungsmitteln, Parfüms oder Seifen zu gewinnen. Ursprünglich stammen Zitrusfrüchte wie die Pampelmusen, Zitronen, Limetten und Mandarinen aus Südostasien, wo sie schon seit 2000 v. Chr. angebaut werden. Spätestens im 15. Jahrhundert baute man beispielsweise Orangen im europäischen Mittelmeerraum an und die Menschen entwickelten Methoden, um an ihre Inhaltsstoffe zu gelangen – es entstanden die ersten Zitruspressen. Mit der Industrialisierung wurden immer mehr Formen von Saftpressen hergestellt.

Was genau ist eine Zitruspresse und wie funktioniert sie?

Sinn und Zweck dieser cleveren Kleingeräte ist es, die Saftgewinnung zu vereinfachen und in kurzer Zeit so viel Saft wie möglich aus einer Frucht herauszuholen. Eine elektrische Zitruspresse funktioniert – wie das Wort schon vermuten lässt – nach dem Prinzip Pressdruck. Das heißt, mittels eines Gerätes wird Druck auf die Frucht ausgeübt, sodass sie ihren Saft preisgibt. Im Vergleich zu den nicht elektrischen Zitruspressen, bei denen Sie die Früchte halbieren und anschließend selbst mit der Hand auf einem Presskegel ausdrehen oder in einer Hebelpresse zerdrücken, um den Saft in einem Behälter aufzufangen, funktioniert die elektrische Zitruspresse automatisch. Sie müssen lediglich das Gerät aufbauen, an den Strom anschließen, die Früchte kurz vorbereiten (waschen, halbieren) und der rotierende Kegel erledigt dann die Entsaftung, während Sie die Frucht einfach nur auf den Kegel drücken, um das Gerät zu aktivieren. So erhalten Sie in sehr kurzer Zeit die gewünschte Menge frischen Saftes, während Fruchtfleisch und Kerne in einem Auffangsieb aufgefangen werden. Elektrische Zitruspressen sind besonders komfortabel, effizient und kräftesparend. Aufgrund ihrer Bauform sind sie speziell für das Entsaften von Zitrusfrüchten konzipiert und auch nur dafür geeignet. Für die Saftgewinnung von weiterem Obst und Gemüse benötigen Sie andere Obst- und Gemüseentsafter, die Sie ebenfalls bei eBay kaufen können.

Welche Arten von Zitruspressen gibt es?

Grundsätzlich unterscheidet man die elektrischen von den handbetriebenen Zitruspressen. Handbetriebene Modelle wie die Kegelpresse oder die Hebel-Zitruspresse sind für die Gewinnung von kleinen Mengen an Saft gut geeignet. Sie bestehen entweder aus Kunststoff oder Edelstahl, sind schnell zusammengesetzt und können im Geschirrspüler gereinigt werden. Mit ihrer Hilfe lassen sich Fruchthälften sehr gut von Hand ausdrücken, sodass Sie sie gelegentlich auch für die Herstellung eines Glas frisch gepressten Fruchtsaft verwenden können.

Elektrische oder handbetriebene Zitruspresse? So treffen Sie die richtige Wahl

Möchten Sie Zitrussäfte nur zum Verfeinern von Speisen einsetzen, gibt es weitere spezifische handbetriebene Modelle, die auch dekorativen Charakter bei Tisch haben. Hierfür ist die kleine Zitronenzange ein gutes Beispiel. Mit ihr lassen sich geviertelte Zitronenhälften prima über frisch serviertem Fisch ausdrücken. Ob Zitronenscheibenpresse in Fischform, hölzerner Presskegel oder aufsetzbarer Zitronenausgießer mit Sprühkopf – mit diesen Modellen können Sie besonders kleine Mengen gewinnen.

Sollten Sie jedoch regelmäßig größere Saftmengen benötigen, ist eine elektrische Zitruspresse die bessere Wahl. Denn nur sie schafft es, in kurzer Zeit eine größere Saftmenge ohne großen Aufwand herzustellen. Die Anschaffung lohnt sich bereits, wenn Sie täglich ein Glas frisch gepressten Orangensaft trinken. Die elektrischen Modelle unterscheiden sich normalerweise in nur wenigen Kriterien, sodass man sich schnell einen Überblick verschaffen kann. Generell gibt es Modelle mit integriertem Auffangbehältnis und solche mit Saftausguss, wahlweise aus Edelstahl oder Kunststoff und mit unterschiedlicher Leistung.

Dass Zitruspressen übrigens nicht nur als Küchenhelfer, sondern auch als Designobjekt fungieren können, zeigt das berühmte Modell „Juicy Salif“ von Alessi, das der französische Designer Philippe Starck in Anlehnung an die Gestalt eines Tintenfisches im Jahre 1987 entwarf. Auch nach diesem Modell können Sie bei eBay stöbern.

Die wichtigsten Auswahlkriterien für den Kauf von elektrischen Zitruspressen

Prinzipiell gibt es zwei Modelltypen von elektrischen Zitruspressen: solche mit integriertem Auffangbehälter und jene mit Saftausguss. Darüber hinaus unterscheiden sich elektrische Zitruspressen in Material, Design, Größe, Leistung, Qualität und natürlich auch im Preis.

Für den Kauf ist es von Vorteil, wenn man seinen persönlichen Bedarf gut einschätzen kann. Modelle mit Saftausguss eignen sich besonders dann, wenn Sie immer nur ein, zwei Gläser Saft abfüllen möchten. Dann können Sie Ihr Glas direkt unter den Saftstutzen stellen und anschließend gleich servieren. Sollten Sie doch einmal in ein größeres Behältnis füllen wollen, achten Sie darauf, dass der Saftausguss entsprechend höhenverstellbar ist. Die meisten Hersteller haben für diese Modelle auch einen Tropf-Stopp konzipiert, damit der Saft nach dem Abfüllen nicht auf die Theke tropft.

Komfortabler bezüglich der Saftaufbewahrung von größeren Mengen sind Modelle mit integriertem Auffangbehälter, die Sie dann zum Beispiel in den Kühlschrank stellen oder zum Servieren verwenden können. Diese Behälter haben idealerweise eine Skala, an der Sie die Saftmenge ablesen können. Wählen Sie am besten einen Modelltyp, der Ihrem durchschnittlichen Bedarf an Saft am ehesten entspricht. Wollen Sie täglich nur ein, zwei Gläser Fruchtsaft, genügen zum Beispiel Auffangbehältnisse von unter einem Liter.

Daran erkennen Sie ein hochwertiges Modell

Ein gutes Modell zeichnet sich durch eine leichte Handhabung aus, achten Sie dabei auf mögliche Verletzungsgefahren und das TÜV-Siegel. Besteht eine Maschine aus zu vielen Einzelteilen, wird das Aufbauen mühsam. Gleiches gilt für die Reinigung – ist das Modell zum Beispiel für die Spülmaschine geeignet oder muss es per Hand gespült werden? Hier sind Materialien wie Edelstahl im Vorteil, weil sie sich nicht verformen können, nicht verfärben und langlebiger sind. Zudem haben sie meist das edlere Design und machen sich auch als Blickfang auf Ihrer Anrichte gut. Dies soll jedoch kein Plädoyer für Edelstahl-Modelle sein. An einem hochwertigen Kunststoffmodell können Sie genauso lange Ihre Freude haben, zumal es diese auch in tollen, angesagten Farben gibt. Insofern ist dies wohl eher eine Frage des persönlichen Geschmacks. Auch liegt es ganz an Ihnen, ob Sie eine kleine, kompakte Maschine bevorzugen oder lieber etwas Größeres.

Ein praktisches Feature, auf das Sie achten sollten, ist der Staubschutzdeckel, der das Gerät bis zur nächsten Anwendung staubfrei hält. Denn nichts ist lästiger, als wenn man eine Maschine vor und nach der Anwendung spülen muss.

Ebenfalls von Interesse ist die angegebene Watt-Zahl. Niedrigere Watt-Zahlen bedeuten weniger Leistung, was sich bei der Kraftübertragung eventuell bemerkbar macht. Drückt man die Frucht zu fest auf den Kegel, tut sich die Maschine schwer und die Rotationsleistung wird gemindert. Die Saftausbeute ist dann beschwerlicher. Generell gilt: Je mehr Sie durchschnittlich entsaften wollen, desto höher die Wattzahl. Wer täglich nur zwei Orangen entsaftet, kann bereits mit 25 Watt gut klarkommen, ein guter Durchschnittswert für einen etwas größeren Verbrauch sind 60 Watt, noch besser 100, was dann aber auch völlig ausreichend sein dürfte. Eventuell ist dann das Gerät auch etwas lauter.

Vor- und Nachteile von elektrischen Zitruspressen

Natürlich gibt es viele neue Küchenmaschinen, über deren Sinn man streiten kann. So gehört auch die elektrische Zitruspresse zu den kontrovers diskutierten Geräten. Die einen sagen, man könne auf ein solches Gerät gut verzichten, weil es umständlich ist, sich den Saft immer selbst zu pressen.

Gute Gründe für eine handbetriebene Zitruspresse

Wer wenig Platz in der Küche hat und keine „unnötigen“ Zusatzgeräte stellen möchte, sollte sich überlegen, wie oft er das Gerät benutzen würde und welche Saftmengen er benötigt. Wenn Sie bereits jetzt zu dem Schluss kommen, dass Sie den Saft von Zitrusfrüchten eigentlich nur in geringen Mengen, etwa zum Kochen und Backen benötigen, reicht eine kleinere, handbetriebene Variante völlig aus. Vorteil der klassischen Hand-Zitruspressen ist vor allem die einfache Reinigung. Sie sind schnell zusammengesetzt, weggeräumt und platzsparender als ihre elektrischen Kollegen. Nachteil: Sollten Sie doch einmal mehr frisch gepressten Orangensaft benötigen, ist die Saftgewinnung aufwendiger, dauert länger und ist weniger effizient.

Gute Gründe für eine elektrische Zitruspresse

Prinzipiell gilt: Wenn Sie Spaß an der Herstellung von frischen Lebensmitteln haben, sich bewusst ernähren wollen und Fan von frisch gepressten Zitrusfruchtsäften sind, gehört eine elektrische Zitruspresse sicher zu den Haushaltsgeräten, mit denen Sie Ihre Freude haben werden. Nur mit einer Zitruspresse kommen Sie zu Hause in den Genuss von ganz frisch gepresstem Fruchtsaft. Die Effektivität und Geschwindigkeit, mit der Sie die Früchte elektrisch entsaften können, ist einfach nicht mit Hand-Modellen vergleichbar. Mit einer elektrischen Zitruspresse geht die Herstellung kinderleicht, und Sie allein bestimmen, was in Ihrem Fruchtsaft drin ist. Natürlich müssen Sie stets daran denken, die passende Menge an Früchten parat zu haben. Ist man erst einmal auf den Geschmack gekommen und hat auch schon Gäste mit frisch gepresstem Saft begeistert, wird man sehr gerne immer wieder auf die elektrische Zitruspresse zurückgreifen, zumal der Anschaffungspreis auch für gute Modelle nicht hoch sein muss. Selbst wenn Sie nicht täglich Ihr Glas frischen Orangensaft trinken, sondern nur einmal am Wochenende für die ganze Familie 1 bis 2 Liter herstellen möchten, lohnt sich der Kauf einer elektrischen Saftpresse allemal.

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