Zuverlässig und gut ausgestattet - Sony MDS-JB 940

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Dieser Text ist eigentlich gar kein Ratgeber, sondern sollte ein Testbericht werden. Weil ich bei den Testberichten keine passende Kategorie und keine Möglichkeit zum Veröffentlichen gefunden habe, stelle ich ihn unter "Ratgeber" ein.

EINLEITUNG
Die Minidisc ist ein digitales Aufnahmemedium, das trotz Datenreduktion sehr gut klingt. Auf eine MD passen 74, bzw. 80 Minuten Musik, sie gilt als sehr haltbar und lässt sich vielseitig bearbeiten. Titel können geteilt, zusammengefügt und verschoben werden, ein nicht mehr gewolltes Lied zwischendrin kann gelöscht und durch ein anderes ersetzt werden.

Ende 1999 kaufte ich meinen ersten MD-Recorder und hatte bei meinen eigenen MDs (über 100) noch keine Ausfälle.
Dieser Bericht handelt von einem Gerät, das in den letzten Jahren dazu gekommen ist.

Den MDS-JB 940 kaufte ich im März 2010 bei Ebay als Sofortkauf für 230 Euro, mitgeliefert wurden über 50 MDs. Es ist die schwarze Variante, in silber gibt es ihn auch.

DER MD-RECORDER SONY MDS-JB 940 QS
Die Buchstaben "QS" stehen für "Quality Standard". Der 5,3 kg schwere MDS-JB 940 mit der Alufront fühlt sich stabil an und sieht auch gut aus.
Die Maße sind 430 x 111 x 286 mm (Breite/Höhe/Tiefe).
In den Zeitschriften Stereoplay 12/00 (40 Punkte) und Stereo 11/00 (* * *) hatte er gute Testergebnisse.

WAS KANN ER?
Neben den üblichen MD-Funktionen (Teilen, Kombinieren, Verschieben, Titel programmie rung) können Aufnahmen nachträglich ein- und ausgeblendet werden - praktisch bei Mikrofonaufnahmen vom Walkman und Radioaufnahmen.
Der MDS-JB 940 arbeitet mit der Datenreduktion ATRAC DSP Type-R, seine Aufnahmen in einfacher Spiellänge laufen auf jedem MD-Gerät. Den MDLP-Langspielmodus (2-fache und 4-fache Spiellänge) im Format ATRAC 3 hat er auch. Achtung: Langspielaufnahmen sind nur auf Geräten abspielbar, die diesen Modus unterstützen.

Ein regelbarer Kopfhörerausgang ist vorhanden und ein PS/2-Anschluss für eine PC-Tastatur. So geht die Titeleingabe schnell und macht viel mehr Spaß, als mit dem Drehknopf jeden Buchstaben einzeln anzufahren.
Das Aussteuern analoger und digitaler Signale geht bequem mit einem Extra-Drehregler.
Zur Anpassung des Klangs hat er vier verschiedene Digitalfilter, wobei mir die Standard-Einstellung klanglich am besten gefällt.

Die Bedienung ist einfach und insgesamt angenehm, nur die Suchlauf-Tasten könnten ein bisschen größer sein.

Hinten sind zwei optische Digitaleingänge und ein koaxialer Eingang, ein optischer und ein koaxialer Digitalausgang, analoge Cinchanschlüsse natürlich auch.

Den Klang dieses Recorders würde ich als ausgewogen, detailreich und räumlich beschrei ben. Im direkten Vergleich mit meinem Sony MDS-JE 530 spielt er etwas wärmer und volltönender.

FAZIT
Zum Zeitpunkt dieses Berichts habe ich den 940er knapp zwei Jahre und alles funktioniert einwandfrei. Probleme machte er bis jetzt noch nicht.
Er klingt gut und ist sinnvoll ausgestattet, den MD-Liebhabern unter euch kann ich ihn wirklich empfehlen. Auch MDs gibt es noch neu zu kaufen.

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