Zum Cocktail das richtige Outfit: Was Sie bei der Wahl von Cocktailkleidern beachten sollten

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Zum Cocktail das richtige Outfit: Was Sie bei der Wahl von Cocktailkleidern beachten sollten

Besondere Anlässe verlangen nach einem besonderen Outfit: Ein Cocktailkleid ist schick und passt zu vielen Anlässen. Dank der großen Vielfalt an Schnitten, Designs und Farben unterstreichen Sie dennoch Ihren persönlichen Stil. Was ein Cocktailkleid ausmacht, wann Sie es tragen können und was Sie bei der Wahl von Cocktailkleidern beachten sollten, verrät Ihnen dieser Ratgeber.

Dresscode: Wann ist das Cocktailkleid adäquat?

Ein Dresscode gibt vor, welche Garderobe bei einer Veranstaltung gewünscht und angemessen ist. Das verleiht der Veranstaltung selbst ein gewisses Flair, zudem verhindert es, dass Gäste in die Verlegenheit kommen, over- oder underdressed zu sein. So bietet Ihnen der Dresscode eine Orientierung, welches Kleid Sie für diesen Anlass aus dem Schrank nehmen und welches Sie lieber hängen lassen.

Dresscode: Cocktail

Bei einer Cocktaileinladung kann es sich um verschiedene Veranstaltungen handeln. Neben der Cocktailparty gilt der Dresscode Cocktail für ein Dinner, eine Gartenparty, eine elegante Vernissage oder eine gehobene Kulturveranstaltung. Für den Mann gilt bei diesem Dresscode, dass er einen dunklen Anzug mit einer Krawatte trägt. Bei lockereren Anlässen darf die Krawatte auch weggelassen werden. Die Dame trägt ein knielanges Cocktailkleid oder das Kleine Schwarze. Für diesen Dresscode gilt, dass er ab ungefähr 16 Uhr getragen wird. Vorsicht gilt bei dem Dresscode Glamorous Cocktail. Dieser bezeichnet den edleren Dresscode Black Tie.

Dresscode: Black Tie

Der Dresscode Black Tie wird auch als Cravate Noir oder Kleiner Gesellschaftsanzug bezeichnet. Dieser Dresscode gilt in der Oper oder auf dem roten Teppich. Der Herr trägt dabei einen Smoking, dazu ein weißes Smokinghemd, eine schwarze Fliege und schwarze Lackschuhe. Dazu gehört ebenso ein schwarzes Gilet oder ein Kummerbund. In südlichen Ländern, auf hoher See oder einem Event unter freiem Himmel darf ein weißes Dinner Jacket getragen werden. Dieser Dresscode wird in der Regel erst ab 18 Uhr getragen. Für eine private Hochzeit im engen Familien- und Freundeskreis eignet er sich daher eher weniger. Die Dame kann hier zu einem langen Abendkleid greifen. Bei einem Galadinner oder einer anderen Abendveranstaltung mit dem Dresscode Black Tie dürfen Sie jedoch auch in einem kurzen Abendkleid, dem Kleinen Schwarzen oder einem Cocktailkleid erscheinen. Auf einem Ball mit dem Dresscode Black Tie empfiehlt sich jedoch eher die lange Variante des Abendkleides. Besonders bodenlange Damenkleider wirken dabei sehr elegant. Die Schultern dürfen frei sein, werden jedoch gerne durch eine Stola aus edlen Stoffen – passend zum Kleid – bedeckt.

Dresscode: White Tie

Der Dresscode White Tie gilt als die Königsklasse des Abendanzugs. Dieser wird auch als Cravate Blanche oder Großer Gesellschaftsanzug bezeichnet. Der Herr trägt dabei einen schwarzen Frack mit Schößen – den sogenannten "Schwalbenschwänzen". Dazu kombiniert er eine weiße Weste und eine weiße Fliege. Des Weiteren werden hierzu Lackschuhe getragen. Abgerundet wird das Gesamtbild durch eine Taschenuhr. Für die Dame gilt: lange, festliche Abendrobe. Der Rock sollte dabei weit fallen und darf mit einer Schleppe versehen sein. Achten Sie hier auf edle Stoffe und echten Schmuck. Lange Handschuhe ergänzen das Kleid stilvoll. Lange Haare sollten geschlossen getragen werden: als Hochsteckfrisur oder zu einem tiefsitzenden eleganten Chignon gebunden. Hierzu werden geschlossene Pumps mit Strümpfen getragen. Als Tasche eignen sich eine kleine Abendhandtasche oder eine Clutch. Stil wird hier groß geschrieben. Das Kleid muss perfekt sitzen, Sie selbst sollten stets Haltung bewahren. Ein absolutes Tabu sind bei solchen Veranstaltungen hervorblitzende BH-Träger. Das Cocktailkleid muss beim Dresscode White Tie zu Hause im Schrank bleiben.

Das macht das Cocktailkleid aus

Das Cocktailkleid ist perfekt für festliche Anlässe wie die Taufe des Neffen, die Hochzeit der besten Freundin oder eine Cocktailparty mit Freunden. Erfunden wird es in den 1920er-Jahren von Coco Chanel, wobei es sich erst in den 1950er-Jahren durchsetzt. Ein Cocktailkleid zeichnet sich dadurch aus, dass es festlicher und femininer geschnitten ist als die Alltagskleidung. Es ist jedoch nicht so aufwendig gestaltet wie ein Abendkleid. Dabei ist es meist knielang und reicht maximal bis zu den Waden. Das Dekolleté ist unterschiedlich gestaltet, aber in der Regel eher dezent. Dazu passen hervorragend ein kurzes Jäckchen, ein Bolero oder eine Stola. Cocktailkleider können verschieden gestaltet sein: Farben und Schnitte sind dabei kaum Grenzen gesetzt. Das Kleid kann figurnah eng anliegen oder sich als A-Linie oder im Petticoat-Stil präsentieren. Für das Dekolleté gibt es von hochgeschlossen bis ausgeschnitten ebenso viele Gestaltungsmöglichkeiten. Gerne werden auch Kleider mit einer Empirelinie getragen.
Bezüglich der Ärmel sind verschiedene Armlängen möglich. Ein Cocktailkleid kann jedoch auch ärmellos sein. Pailletten, Bänder zum Schnüren oder Applikationen aus Spitze setzen dabei raffinierte Akzente. Schlichte Modelle können mit Schmuck aufgewertet werden. Hier ist weniger jedoch oft mehr. So sollte das Outfit eher dezente Akzente setzen und durch schlichte Eleganz glänzen, statt schrill aufzufallen. Der Look darf sinnlich und körperbetont sein, aber nicht zu aufdringlich sexy. Dies unterstreichen knie- bis wadenlange Modelle mit einem dezenten Dekolleté. Dank der großen Vielfalt der Designs gibt es Cocktailkleider für jeden Geschmack und Stil. Ein wahrer Klassiker ist dabei das Kleine Schwarze.

Das "Kleine Schwarze" – ein ewiger Klassiker

Als Cocktailkleid eignet sich auch das sogenannte "Kleine Schwarze". Dies wird 1926 populär, als Coco Chanel in der Modezeitschrift Vogue ein kurzes schwarzes Chanelkleid präsentiert. Sie kommentiert dieses damit, dass es sich als eine Art "Uniform" für Frauen, die Geschmack hätten, erweisen würde. Und sie behielt recht. War die Farbe schwarz damals Trauer- und Dienstbotenkleidung vorbehalten, gilt das Kleine Schwarze heute als eleganter Klassiker. Immer wieder wird es neu interpretiert, wobei es nichts von seinem ursprünglichen Charme verliert. Der Schnitt ist eng mit dem Etuikleid verwandt. Dabei ist er klassisch elegant und meist eher schlicht. Seine Länge ist maximal knielang. Wie der Name bereits sagt, ist es in neutralem Schwarz gehalten. Die Schnitte sind jedoch vielseitig. So gibt es Modelle mit langen Ärmeln bis hin zu ärmellosen Kreationen. Auch das Dekolleté gibt es in unterschiedlichen Varianten, darunter U-Boot-Ausschnitt, Turtle-Neck und V-Ausschnitt. Besonders edel wirken Modelle aus hochwertigen Stoffen wie Seide oder Chiffon. Einen eleganten und raffinierten Akzent setzen transparente oder Spitzeneinsätze.

Die richtigen Accessoires zum Cocktailkleid

Die Accessoires spielen beim Cocktailkleid eine wichtige Rolle. Denn erst diese geben Ihrem Styling den letzten Schliff. Je nach Anlass kann das schlichte, unifarbene Kleid durch opulenten Schmuck oder farbige Schuhe und eine Handtasche aufgepeppt werden.

Schuhe zum Cocktailkleid kombinieren

Zum Cocktailkleid tragen Sie am besten High Heels oder Pumps. Diese wirken elegant und unterstreichen den festlichen Charakter des Kleides und der Veranstaltung. Des Weiteren strecken sie optisch das Bein, wenn Ihr Kleid bis zu den Waden geht. Mit flachen Schuhen wirken Ihre Beine in dieser Kleidlänge sonst schnell optisch kürzer. An warmen Tagen können zum Cocktailkleid auch schicke Sandaletten getragen werden. Auf klobige Stiefel sollten Sie jedoch auch im Winter verzichten. Das wirkt unpassend. Flaches Schuhwerk wie Ballerinas sollten stilistisch auf das Kleid abgestimmt werden, da diese nicht zu jedem schicken Kleid passen. Besonders gut sehen sie bei langen, schlanken Beinen aus. Bezüglich der Farbe der Schuhe gibt es einige Punkte zu beachten. Prinzipiell gilt: Schwarz passt zu allem. Ob Ihr Cocktailkleid bunt, einfarbig oder schwarz ist: Mit schwarzen Pumps können Sie nichts falsch machen. Wählen Sie farbige Schuhe, sollte sich die Farbe unbedingt im Kleid oder in der Handtasche wiederfinden. Zu einem schwarzen Kleid setzen Sie mit einem farbigen Schuh gekonnt Akzente. Das Kleine Schwarze wirkt besonders elegant zu Pumps oder High Heels. Auch hochhackige Sandaletten – ohne Strümpfe – passen zum Kleid. Stiefeletten erzeugen gekonnt einen Stilbruch, der mit einer Lederjacke abgerundet wird.

Handtaschen zum Cocktailkleid kombinieren

Da Sie auf einer Party oder Familienfeier nicht viel benötigen, reicht eine kleine Handtasche. Zudem wirken zierliche Modelle mit filigranen Details eleganter als große Handtaschen. Ebenfalls zum Cocktailkleid harmoniert eine Clutch. Bezüglich der Farben gilt das gleiche wie für die Schuhe: Schwarz passt immer. Ein farbiges Modell hingegen sollte einen Farbton des Kleides aufgreifen, sofern dieses bunt ist. Zu einem Kleinen Schwarzen setzt eine Handtasche in einer auffälligen Farbe einen raffinierten Farbtupfer. Unabhängig davon, ob Sie dezentes Schwarz oder eine knallige Farbe wählen, sollte die Handtasche farblich auf die Schuhe abgestimmt sein. Das rundet den Look perfekt ab.

Schmuck zum Cocktailkleid kombinieren

Der Schmuck zum Cocktailkleid sollte dezent ausfallen. Konzentrieren Sie sich auf ein oder zwei hübsche Stücke. Schicke Ohrringe und ein dazu passender Armreif reichen oft aus. Je nach Ausschnitt des Kleides können Sie Ihr Dekolleté mit einer eleganten Kette schmücken. Zu viele oder zu große Schmuckstücke lassen Ihr Outfit schnell überladen wirken oder drängen Ihr hübsches Kleid in den Hintergrund. Die ewigen Klassiker aus Gold oder Silber passen dabei immer. Je nach Stil des Kleides ergänzen Sie dieses geschmackvoll mit Perlen. Bei farbigem Schmuck achten Sie darauf, dass dieser farblich auf das Kleid oder die Schuhe abgestimmt ist. Ansonsten wirkt es schnell zu bunt.

Was Sie bei der Wahl von Cocktailkleidern beachten sollten

Cocktailkleider sind das ideale Kleidungsstück, um sich schick zu machen, wenn es nicht zu formell zugeht. Besonders große Familienfeiern gehören zu diesen Anlässen. Bei der Wahl eines Cocktailkleides haben Sie große Freiheit hinsichtlich Schnitt und Farbe. Wichtig ist, dass es Ihren persönlichen Stil unterstreicht und Sie sich darin wohlfühlen. Ein wahrer Klassiker, mit dem Sie nichts falsch machen können, ist das Kleine Schwarze. Wenn Sie zu einer schlichten Kreation greifen, die zeitlos geschnitten ist, können Sie dieses getrost zu mehreren Anlässen tragen. Indem Sie die Accessoires verändern, kreieren Sie ein neues Outfit. So lohnt sich die Investition in ein schönes, hochwertiges Cocktailkleid.

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