Zu welchem Preis lohnt sich der Direkt-Import eines Jeeps aus den USA?

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Zu welchem Preis lohnt sich der Direkt-Import eines Jeeps aus den USA?

Große Autos aus dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten importieren und sparen

Die USA sind nicht nur das Land der unbegrenzten Möglichkeiten, sondern sicherlich auch das Land mit den größten Autos. Die Liebe der Amerikaner zu großen Autos steckt aber auch immer mehr Europäer an. Das einzige Problem ist, dass die Straßenschiffe hierzulande oft ein Vielfaches dessen kosten, was ein Kunde beim Autohändler in den USA bezahlen muss. Genau aus diesem Grund entscheiden sich immer mehr Fans amerikanischer Jeeps dazu, ihre Lieblingsautos direkt aus den USA zu überführen und hier zuzulassen. Was zunächst nach einer Schnapsidee klingen mag, kann sich im Gegenteil sogar richtig lohnen. In manchen Fällen spart der Käufer so bares Geld. Allerdings sollten Sie sich, bevor Sie sich zu einem solchen Schritt entscheiden, die Vor- und Nachteile einer solchen Investition vor Augen führen und abwägen, ab welchem Preis sich der Import für Sie lohnen könnte. Im Folgenden erhalten Sie daher einen Überblick über das Preisgefälle zwischen dem europäischen und dem amerikanischen Automarkt. Dazu können Sie sich informieren, welche Kosten bei einem Import auf Sie zukommen und wie Sie das Ganze am besten anfassen. Einige rechtliche Dinge gibt es zudem zu beachten. Die Auswahl von Jeeps bei eBay ist allerdings enorm und mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ist auch für Sie das passende Modell dabei.

Jeeps aus den USA nach Deutschland überführen - Mittel und Wege

Dass Sie Ihren Jeep nicht persönlich aus den USA nach Deutschland fahren können, liegt auf der Hand. Um das Auto also über den großen Teich zu bringen, haben Sie grundsätzlich zwei Möglichkeiten. Entweder Sie lassen den Wagen auf ein Containerschiff verladen und so nach Deutschland transportieren. Meist dauert dies aber etwas länger. Je nachdem, welche Route das Containerschiff nimmt und ob bei der Überfahrt etwa noch andere Häfen angefahren werden, müssen Sie mit Frachtzeiten von etwa einem Monat bis zu drei Monaten rechnen. Dafür ist die Überfahrt mit dem Schiff allerdings auch etwas günstiger. Für den Transport auf dem Containerschiff können Sie etwa 800 Euro einplanen.

Die Alternative zum Container auf einem Schiff ist der Transport über den Atlantik mit einem der vielen und regelmäßig verkehrenden Frachtflugzeuge. Doch mitunter nehmen auch Linienflugzeuge der großen Luftfahrtgesellschaften Autos in ihren Frachträumen mit. Dies gilt allerdings nur für stark ausgelastete Linien, auf denen die besonders großen und besonders tragfähigen Großflugzeuge verkehren. Der Vorteil hier ist, dass Sie Ihren Geländewagen relativ schnell in Empfang nehmen können. Meist haben Sie ihn bereits innerhalb von 24 Stunden oder maximal zwei Tagen hier. Oder aber Sie nehmen gleich dasselbe Flugzeug aus den USA zurück und fahren gleich mit Ihrem neuen Auto vom Flughafen nach Hause. Der Transport mit dem Frachtflugzeug ist weit weniger kostenintensiv, als Sie möglicherweise denken. Einen Jeep von normaler Größe können Sie auf den üblichen Linien, etwa zwischen New York und Frankfurt, bereits ab 1.000 Euro aus den USA nach Deutschland überführen.

Günstige Angebote und große Auswahl amerikanischer Jeeps, die sich importieren lassen

Dass Autos in den USA relativ günstig vertrieben werden können, liegt vor allem an den Eigenheiten des amerikanischen Marktes. Amerikaner sind es gewohnt, dass die dort angebotenen Wagen über eine sehr gute Basisausstattung mit viel Zubehör verfügen. Auf dem hart umkämpften Automarkt könnten Anbieter nicht bestehen, wenn sie diese Voraussetzungen nicht erfüllen würden. Zudem verfügen amerikanische Modelle meist über größere und auch stärkere Motoren. Selbst europäische - auch deutsche - Autohersteller passen sich an diese Marktgegebenheiten an und schicken Ihre Autos mit umfangreichen Ausstattungen und allerlei Extras ins Rennen um die Gunst der amerikanischen Verbraucher. Dazu kommt, dass diese Hersteller nicht spontan auf die Nachfrage vor Ort reagieren können und ihre Auto gewissermaßen vorkonfektioniert hinüberschicken. Genau aus diesem Grund kann sich auch der Re-Import europäischer Wagen, wie etwa des Range Rovers lohnen. Die Autos verfügen über eine umfangreichere Ausstattung und sind großzügiger motorisiert als ihre europäischen Pendants.

Zu den Besonderheiten des amerikanischen Automarktes kommt hinzu, dass der Dollar momentan so schwach ist, wie schon seit Jahrzehnten nicht mehr. Ein schwacher Dollar hat seine Vor- und seine Nachteile. Zwar sorgt der starke Euro dafür, dass die weltweite Nachfrage an europäischen Produkten zurückgeht. Doch für den Verbraucher bedeutet ein starker Euro auch, dass er für sein Geld mehr bekommt. Der günstige Wechselkurs macht sich besonders beim Autokauf positiv bemerkbar, da Sie hier schnell einige Tausend Euro sparen können. Eine generelle Regel lässt sich zwar nicht angeben und schwanken auch die Preise von Hersteller zu Hersteller, doch grundsätzlich lässt sich Folgendes festhalten: Für einen Neuwagen, den Sie in den USA käuflich erwerben, zahlen Sie in der Regel nur etwa 60 Prozent des Preises, den Sie für ein vergleichbares Modell von einem europäischen Händler bezahlen müssten. Und dazu kommt, dass der amerikanische Wagen in beinahe allen Fällen über eine bessere oder sogar sehr viel bessere Ausstattung verfügt. Denn Extras, die sich die Händler hierzulande nochmals mit viel Geld vergüten lassen, sind in den USA schlicht "included", so etwa elektrische Fensterheber, Klimaanlagen, Xenon-Scheinwerfer, Sitzheizung, Ledersitze, Holzvertäfelung oder auch großzügige Stereoanlagen.

Geländewagen nicht nur von Jeep, aber Jeeps nur als Geländewagen

Was viele Europäer nicht wissen, ist die Tatsache, dass es sich bei dem Wort Jeep eben nicht um das amerikanische Pendant zum deutschen Geländewagen handelt. Im Gegenteil handelt es sich im Grunde um einen Markennamen. Die Autos, die bereits im Zweiten Weltkrieg zum Einsatz kamen, waren mit der Zeit so populär, dass der Markenname sich als Gattungsbezeichnung für stark motorisierte und geländetaugliche Fahrzeuge durchgesetzt hat. In Amerika hat sich für Geländewagen die Abkürzung SUV eingebürgert.

Jeep ist eine Tochterfirma der Chrysler Group und dominiert den USA-Markt für Geländewagen. Vor allem der markante und scharf geschnittene Willys Jeep dürfte vielen hier ein Begriff sein. Immerhin ist das Modell aus vielen Filmen bekannt, denn der Willys Jeep ist der traditionelle Militärjeep in den USA. Das Auto lässt sich aber auch im zivilen Leben vorzüglich nutzen und eine große Auswahl an Angeboten findet sich bei eBay. Der traditionelle Willys Jeep erreicht Sie übrigens ohne Dach, dafür aber mit einer hart eingestellten Federung und am besten original in Tarngrün.

Etwas geeigneter für die Fahrt durch die Stadt oder über die deutsche Autobahn ist der Jeep Wrangler. Er basiert zwar letztlich auf dem Willys, ist aber besser ausgestattet und besser an den Bedürfnissen des Gebrauchs im zivilen Leben orientiert. Das schließt in erster Linie ein Dach mit ein, aber auch eine gute Ausstattung, Bremssysteme und ESP. Nur noch wenig mit seinem militärischen Vorgänger hat freilich der Grand Cherokee zu tun. Bei dem Grand Cherokee handelt es sich um einen Geländewagen der oberen Mittelklasse. Die Autos kommen serienmäßig mit allen üblichen Extras, wie etwa Klimaanlage, volle elektronische Ausstattung und vielem mehr. Dazu verfügen die Autos serienmäßig über Allradantrieb und versagen auch nicht den Dienst, wenn man einmal abseits ausgetretener Pfade eine Spritztour unternehmen möchte.

Welche Autos gibt es? Welche Marken sind besonders gefragt? Welche Modelle lohnen sich?

Besonders gefragt - vor allem auch auf dem europäischen Markt - sind aber auch die Geländewagen drei weiterer großer Hersteller: Ford, Dodge und Hummer. Hierzulande sehr bekannt ist Ford. Während die meisten Kunden eher die Kleinwagen und Mittelklasse-Modelle von den heimischen Straßen und Autobahnen kennen, ist der Hersteller in den USA vor allem mit zwei seiner Geländewagen ein Begriff. Zu nennen wäre einerseits der Ford Explorer, der durch seine Kombination aus sportlichem Auftreten und schlichter Linienführung sowohl für den Outdoor-Gebrauch als auch das Fahren in der Stadt geeignet ist. Mittlerweile ist das Modell in der fünften Generation auf dem Markt vertreten. Ebenfalls in der fünften Generation angeboten wird der Ford Ranger. Bei dem Wagen handelt es sich um einen Pickup, der mittlerweile allerdings in der Variante mit geschlossenem Heck angeboten wird. Besonders erwähnenswert ist das außerordentlich umfangreiche Sicherheits-Equipment des Ranger, der fünf Sterne im NCAP-Crashtest erhielt. Dies übrigens als erster Geländewagen überhaupt. Weitere beliebte Modelle sind die Wagen der Firmen Dodge und Hummer. Auch bei Dodge handelt es sich um eine Tochter der Chrysler Group. Besonders die Modelle Dodge Durango und der Dodge Journey sind alltagstaugliche aber trotzdem kraftvolle Geländewagen mit Appeal.

Besonders bekannt, vor allem aufgrund ihres hohen Prestige bei amerikanischen Stars und Sternchen, sind mittlerweile die Wagen der Marke Hummer. Ausdrücklich an den Formen des traditionellen Willys Jeeps orientiert, zeichnen sich die riesenhaften Autos durch eine wenig windschnittige, dafür aber mächtige und imposante Formgebung aus. Wer sich allerdings für den Kauf eines dieser wahrlich amerikanischen Autos interessiert, sollte sich beeilen. General Motors hat nämlich die Produktion eingestellt.

Welche Kosten können auf einen beim Import zukommen? Was ist mit dem Zoll?

Sie sehen, dass der Automarkt in den USA sehr attraktiv ist. Auch bei eBay finden Sie eine Auswahl an Autos, die sich für den Import eignen. Wenn Sie bedenken, dass Sie im Regelfall nur etwa 60 Prozent des deutschen Preises für diese Wagen bezahlen müssen, ist der Import eine ernstzunehmende Alternative zum Kauf beim Händler. Dies umso mehr, als dass zu den Kosten für den Import nur noch wenig Kosten auf Sie zukommen. Zum bloßen Transport Ihres Pickups oder anderen Geländewagens kommen in der Regel etwa zehn Prozent Zoll hinzu. Dazu sollten Sie mit einigen Umbaumaßnahmen für die Zulassung auf deutschen Straßen rechnen. Doch in der Regel übersteigen die Kosten dafür den dreistelligen Bereich nicht oder nur unwesentlich. Alles zusammen genommen werden Sie selbst beim Kauf eines etwa 15.000 Euro kostenden Neuwagen noch immer gut ein Drittel bis die Hälfte gegenüber dem Kauf in Deutschland oder dem europäischen Ausland sparen.

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