Ziemlich beste Freunde auf DVD und Blu-Ray: die wahre Geschichte hinter der Story

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Ziemlich beste Freunde auf DVD und Blu-Ray: die wahre Geschichte hinter der Story

Mit der französischen Filmkomödie „Ziemlich beste Freunde“ gelang es den Regisseuren Olivier Nakache und Éric Toledano im Jahre 2011 einen unerwarteten Kinoerfolg zu landen. Allein in Deutschland hielt sich die Produktion wochenlang an der Spitze der Kinocharts und lockte Millionen von begeisterten Zuschauern vor die Leinwand. Diese ließen sich mitreißen von der rührenden Geschichte über den dunkelhäutigen Driss und den querschnittsgelähmten Philippe, die jedoch mit so viel Leichtigkeit erzählt wird, dass der Humor allen Wehmut verdrängt. Dennoch wird Philippes tragisches Schicksal und seine hilflose Situation mit dem nötigen Ernst beleuchtet und das eigentliche Drama seines Lebens verdeutlicht, allerdings ohne dies aufdringlich in den Vordergrund zu stellen. Vielmehr geht es um die zwischenmenschlichen Beziehungen, um eine wachsende Freundschaft und um unbändiges Vertrauen. All das widerfährt Philippe, als er auf Driss trifft. Finden Sie bei eBay die DVD oder Blu-Ray zum Film und lassen Sie sich faszinieren von dieser einzigartigen, wahren Geschichte.

Philippe und Driss - die beiden Hauptfiguren in „Ziemlich beste Freunde“

Driss wurde eben erst aus einer mehrmonatigen Haftstrafe entlassen, als er sich ohne großes Interesse um eine Anstellung als Pfleger für Philippe bewirbt. Lediglich um einen Bewerbungsstempel bemüht, den er dem Arbeitsamt vorlegen muss, tritt er dem querschnittsgelähmten Aristokraten ohne jegliches Mitgefühl und Einfühlungsvermögen gegenüber. Doch genau das ist es, was Philippe beeindruckt und dazu führt, dass Driss die Möglichkeit bekommt, bei ihm auf Probe zu arbeiten. Für Beide ist dies der Beginn einer ungewöhnlichen Freundschaft zwischen zwei Menschen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Philippe, der sehr wohlhabend in einem Pariser Stadtpalais lebt, interessiert sich für extravagante Kunst und klassische Musik. Aufgrund seiner Behinderung ist er ständig auf fremde Hilfe angewiesen. Er lebt nach dem Tode seiner Frau einsam und ohne große Abwechslung in seinem Alltag mit seiner Tochter und seinen zahlreichen Angestellten zusammen. Driss hingegen hat ein weitaus aufregenderes und abenteuerliches Leben hinter sich, in dem er den einen oder anderen Kampf zu bestreiten hat. Wegen eines Raubüberfalls saß er im Gefängnis und nun, nach seiner Entlassung, wurde er von seiner alleinerziehenden Mutter aus der viel zu kleinen Sozialwohnung geworfen. Die Aussicht auf ein eigenes Zimmer mit Bad bringt ihn dazu, Philippes Angebot anzunehmen. Somit zählt er von nun an zu dessen Angestellten und ist bemüht, alle Arbeiten und Abläufe im Umgang mit seinem gelähmten Chef zu lernen. Dabei passieren ihm immer wieder Missgeschicke, nicht zuletzt wegen seines fehlenden Einfühlungsvermögens.

“Ziemlich beste Freunde“ – eine besondere und ungewöhnliche Freundschaft

Dennoch können beide Männer voneinander profitieren. Durch Philippe lernt Driss die Faszination der Kunst und der klassischen Musik kennen. Auf amüsante Art und Weise begibt er sich hierbei auf bis dahin unbekanntes Gebiet. Philippe wiederum lässt sich mitreißen von seinem neuen verrückten Pfleger. Durch diesen gelingt es ihm, seinem grauen Alltag zu entfliehen. Er entdeckt die Spontaneität und Abenteuerlust wieder neu und dem Zuschauer wird das Gefühl vermittelt, dass er dank Driss wieder anfängt richtig zu leben. Durch ihn bringt er es auch nach langer Zeit endlich über sein Herz, den persönlichen Kontakt zu seiner Brieffreundin Éléonore zu suchen. Jeglicher Zweifel, der in ihm immer wieder aufkeimt, wird von Driss einfach weggewischt. Mit seiner Unbeschwertheit und Leichtigkeit ist er der perfekte Gegenpol zum, vom Schicksal gebeutelten und oft sehr einsamen, Philippe.

Entwicklung der Handlung

In „Ziemlich beste Freunde“ wird die Entwicklung ihrer Freundschaft beleuchtet, vom ersten Kennenlernen bis hin zu Erlebnissen, die für Menschen in Philippes Situation eher unmöglich scheinen. Doch mit der Hilfe von Driss schafft er es, Ängste zu überwinden und wieder neuen Mut zu fassen und der Zuschauer bekommt mehr und mehr das Gefühl, dass seine Behinderung zunehmend in den Hintergrund gerät. Denn Philippe möchte als würdevoller Mensch wahrgenommen und nicht nur auf seine körperlichen Defizite beschränkt werden. Genau das gelingt Driss, indem er ihm Möglichkeiten zeigt, über sich selbst lachen zu können und sein Schicksal mit Humor zu ertragen. Er zeigt ihm den Weg zurück ins Leben und bringt ihm seine Lebensfreude wieder, die Philippe längst verloren glaubte.

„Ziemlich beste Freunde“ beruht auf einem wahren Hintergrund

Die bewegende Geschichte vom reichen Philippe und dem unbekümmerten Driss basiert auf der Autobiografie „Le second souffle“ des erfolgreichen, französischen Geschäftsführers Philippe Pozzo di Borgo, welche im Jahre 2001 erschienen ist. Wie im Film ist Philippe auch im wahren Leben querschnittsgelähmt. Im Juni 1993 stürzte er beim Paragliding ab und blieb vom Hals abwärts gelähmt. Sein Leben veränderte sich von einer Minute zur anderen. Drei Jahre später ereilte ihn ein erneuter Schicksalsschlag, der ihn wohl noch weitaus mehr traf als sein vorangegangenes Unglück: Nach jahrelangem Kampf gegen den Krebs verlor er seine geliebte Frau Béatrice. Dieses Erlebnis führte bei ihm zu Depressionen und diese kommen in seiner Autobiografie, neben den unbändigen Schmerzen und seiner verzweifelten Hoffnungslosigkeit, weitaus mehr zur Geltung, als dies im Film der Fall ist.
Pfleger Abdel Sellou, der wahre Driss, schafft es, ihm aus dieser verzweifelten und schwierigen Phase seines Lebens herauszuhelfen. Denn während Philippe im Film erst nach dem Tod seiner Frau auf seinen neuen Angestellten traf, hatten sich die Beiden im wahren Leben schon vor diesem tragischen Schicksalsschlag kennengelernt. Die Art und Weise des Zusammentreffens zeigt allerdings unverkennbare Parallelen zwischen Film und Wahrheit. Denn tatsächlich bewarb sich der arbeitslose Abdel Sellou nur aus dem Grunde beim reichen Philippe, weil er eine schriftliche Bestätigung von ihm brauchte, damit er weiter Arbeitslosengeld beziehen konnte. Mit seinem nicht vorhandenen Mitleid und seiner Unbeschwertheit, mit der er sein Leben lebt, beeindruckte er Philippe auch im realen Leben. Jedoch sorgte er damit natürlich auch für Anstrengungen und Unannehmlichkeiten im vornehmen Umfeld des ehemaligen Geschäftsmannes. Denn, anders als im Film, konnte sich Abdel in der Realität nur schwer von seiner kriminellen Vergangenheit lösen und wirkt auf den Leser wohl eher unsympathischer als Driss. Somit wird klar, dass der Grundkern der wahren Geschichte von Philippe Pozzo di Borgo zwar auf die Leinwand übertragen wurde, einige Details und Abläufe jedoch von der wahren Begebenheit abweichen. Eines wird aber unverkennbar deutlich: die wahrhaftige, ehrliche Freundschaft zwischen zwei Menschen, die in einer scheinbar ausweglosen Phase ihres Lebens aufeinander trafen, sich gegenseitig unterstützen und es scheinbar fast unmerkbar schaffen, sich gemeinsam aus dem Tief herausholen. Eine Freundschaft, deren Beständigkeit bis in die Zukunft reicht und die Grenzen zwischen den verschiedenen sozialen Schichten durchbrochen hat.

Eine Freundschaft fürs Leben

Mittlerweile lebt Philippe in Marokko, mit seiner zweiten Frau Khadija und zwei Töchtern. Abdel ist Vater von drei Kindern und Unternehmer, er besitzt einen eigenen Masthähnchenbetrieb südöstlich von Algier. Die beiden ungleichen Freunde sehen sich immer noch regelmäßig und ein Zitat von Philippe zeigt, wie viel er dieser besonderen Beziehung zu verdanken hat. Denn er sagt: „Wenn ich Abdel nicht begegnet wäre, wäre ich gestorben.“ Trotz allem Wehmut, aller Traurigkeit und allem Schicksal wurde diesen beiden Menschen ein Geschenk zuteil, welches sie ins Glück zurückführte und ihnen wieder die schönen Seiten des Daseins zeigte: eine Freundschaft fürs Leben.

François Cluzet und Omar Sy – die beiden Stars im Film „Ziemlich beste Freunde“

François Cluzet, der den körperlich behinderten Philippe spielt, wurde 1955 in Paris geboren. Er wuchs als Scheidungskind in einfachen Verhältnissen auf. Seine Arbeit als Schauspieler begann am Theater, später folgten unter anderem Filme wie „French Kiss“ oder „Kein Sterbenswort“. Omar Sy verkörpert den verrückten, sympathischen Pfleger Driss. 1978 in Paris geboren, arbeitete er 18 Jahre später zunächst beim Radio. Dort lernte er seinen zukünftigen Sketchpartner Fred Testot kennen, mit dem er in der Fernsehsendung „Omar et Fred“ im französischen Fernsehen zu sehen war und damit in seinem Land bekannt wurde. Den internationalen Durchbruch schaffte er letztendlich mit seiner Rolle in „Ziemlich beste Freunde“. Die beiden Schauspieler ergänzen sich in der französischen Filmkomödie auf wunderbare Art und Weise. François Cluzet überzeugt mit seinem Talent des intensiven Einsetzens seiner Gesichtsmimik, welche für ihn aufgrund der körperlichen Gefangenheit neben seiner Sprache die einzige Möglichkeit zur Wiedergabe seiner Gefühle ist. Omar Sy konzentriert sich wiederum mehr auf seinen körperlichen Ausdruck, was ihm eindrücklich gelingt. Cluzet und Sy waren, neben der einzigartigen Geschichte, Garanten dafür, dass der Film so erfolgreich in den Kinos einschlug.

DVD, CD und Buch - beliebte Fanartikel zum Film „Ziemlich beste Freunde“

Nach dem großen Erfolg in den deutschen Kinos, ließen die ersten Fanartikel nicht lange auf sich warten. Neben der Biografie „Ziemlich beste Freunde“ von Philippe Pozzo di Borgo, welche ins Deutsche übersetzt wurde, erschien unter anderem auch die wahre Geschichte von Abdel Sellou als Buch. In „Einfach Freunde. Die wahre Geschichte des Pflegers Driss aus ,Ziemlich beste Freunde’“ erzählt der Franzose, der in Algerien geboren wurde, von der Zeit, bevor er Philippe kennenlernte. Bei eBay finden Sie außerdem neben der DVD und Blu-Ray auch das Buch zum Film. Ebenfalls können Sie „Ziemlich beste Freunde“-CDs erwerben. Sie können zwischen dem Soundtrack oder der ergreifenden Geschichte als Hörbuch auswählen.

Weitere bekannte Filme, die auf wahren Begebenheiten basieren

Filme, deren Geschichte auf die Realität zurückführt, überzeugen den Zuschauer meist noch deutlicher durch Authentizität und Hintergrundinformationen. Es gibt, neben „Ziemlich beste Freunde“, eine Reihe solcher Produktionen, die den verschiedensten Genres des Films zugeordnet werden können. Namhafte Beispiele sind unter anderem „127 Hours“, in dem es um einen verunglückten Bergsteiger geht, oder auch „Nicht ohne meine Tochter“. In diesem US-amerikanischen Filmdrama geht es um die wahre Geschichte von Betty Mahmoody, deren Tochter von ihrem eigenen Vater in den Iran entführt wird. Beide Filme basieren auf den autobiografischen Büchern der jeweiligen Hauptfigur. Bei eBay finden Sie weitere bekannte Produktionen über wahre Begebenheiten auf DVD und Blu-Ray.

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