Zerlegung von künstlichem Licht in die spektralen Bestandteile mit Hilfe eines Prismas

Mag ich anklicken, wenn dieser Ratgeber hilfreich war
Mit Ausnahme eines Lasers senden künstliche Lichtquellen in allen Richtungen Licht aus. Für die Zerlegung von Licht in Spektralfarben sind jedoch annähernd parallele Lichtstrahlen notwendig.
Zur Aufbereitung des Lichts benötigt man eine möglichst punktförmige und in allen Richtungen gleichmäßig strahlende Lichtquelle, eine Schlitz- oder Lochblende sowie eine Sammellinse. Als Lichtquellen eignen sich kleine runde oder birnenförmige Glühfadenlampen am besten. Damit das Spektrum eine ausreichende Helligkeit besitzt, sollte die Leistung der Quelle mindestens einer klassischen 5 Watt Glühlampe entsprechen. Für die Darstellung des Spektrums auf einer weißen Fläche stellt man den Linsenabstand so ein, dass ein scharfes Bild auf der Projektionsfläche entsteht. Als Startwert für den Abstand zwischen Blende und Linse kann man die Linsenbrennweite verwenden.
Die Zerlegung des Lichtstrahls in die Spektralfarben erfolgt in diesem Versuch mit einem Dispersionsprisma. Hier entsteht das Spektrum aufgrund der Wellenlängenabhängigkeit des Brechungsindex. Durch Drehen des Dispersionsprismas im Lichtstrahl findet man schnell den richtigen Einstrahlwinkel.
Der Abstand zwischen Dispersionsprisma und Projektionsfläche sollte mindestens 250mm betragen, da sonst das Bild sehr klein ist. Durch Drehung der Projektionsfläche kann das Spektrum verlängert werden, allerdings nimmt die Lichtintensität dann ab. Im Idealfall findet der Versuch in einem abgedunkelten Raum statt.








Prinzipskizze des Versuchs zur Erzeugung des Spektrums einer künstlichen Lichtquelle
Möchten Sie Ihr Wissen weitergeben? Erstellen Sie Ihren eigenen Ratgeber… Verfassen Sie einen Ratgeber
Weitere Ratgeber erkunden