Zeigen, dass man dazugehört: außergewöhnliche Anhänger für Brauchtum und Oktoberfest

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Zeigen, dass man dazugehört: außergewöhnliche Anhänger für Brauchtum und Oktoberfest

Das Oktoberfest ist ein Volksfest, das Ihnen bestimmt bekannt ist. Das Fest zieht jährlich aus unterschiedlichen Regionen Dutzende Besucher in Dirndl, Tracht und Lederhose an. Das Oktoberfest ist aber für die meisten nicht nur ein „einfaches Dorffest“, sondern ist auch ein Ausdruck des Stolzes auf Heimat, Region oder Herkunft. Aufwendige Vorbereitungen laufen oft bereits Monate vor der eigentlichen Veranstaltung an. Aber was zieht man an? Und was gehört dazu, um dazu zu gehören? In diesem Ratgeber wollen wir Ihnen einen Einblick in die Tradition des Oktoberfestes und seiner Ausstattung in Kleidung und Accessoires gewähren und Ihnen eine grobe Richtlinie geben. Im Oktoberfest Shop von eBay finden Sie eine große Auswahl an feschen und originellen Accessoires für Ihr Outfit.

Der Ursprung des Oktoberfestes

Das Märzenbier, das bei den Mälzern eingelagert war, sollte noch Anfang der neuen Brausaison verbraucht, also getrunken sein. In seinem weiteren Ursprung hatte das Oktoberfest aber ein sportliches Wesen und folgte einer von Kronprinz Ludwig empfohlenen Veranstaltung im Sinne der Olympischen Spiele des alten Griechenland. Diese Veranstaltung fand dann auch statt, nämlich als Pferderennen vor den Stadtmauern von München, genauer gesagt am 12 Oktober des Jahres 1810. Das Rennen und die Idee kamen so gut an, dass sie in den folgenden Jahren eine Wiederholung fand. So entstand die Tradition des Oktoberfestes, dass immer noch als Vorbild für die Olympischen Spiele gesehen wird.

Wie das Oktoberfest zum Volksfest wurde

Man kann sagen, dass das Oktoberfest im 19 Jahrhundert bzw. gegen Ende des 19 Jahrhunderts insgesamt zum Volksfest wurde. Ab 1880 wurde der Bierverkauf offiziell erlaubt, ein Jahr später erstmalig die Hendlbraterei mit einbezogen. Die Bierhallen entstanden übrigens um mehr Raum und Sitzplatzangebot für Musik und Besucher zu schaffen. Später kamen dann noch Karusselle, das erste stand 1818,  und Schausteller hinzu. Diese sollten ergänzend für ein Unterhaltungsprogramm sorgen.

Brauchtum und Tradition

Der Einzug der Wiesnwirte

Zum Brauchtum des Oktoberfestes gehört u. a. der Einzug der „Wiesnwirte“. Der Einzug der Wiesnwirte hat seinen Ursprung 1887. In dieser Zeit zogen die Wirte erstmals gemeinschaftlich vor die „Theresienwiese“ vor die Stadtmauern. Danach wurde das Oktoberfest eröffnet. Auch die Schausteller schlossen sich an. Den offiziellen Einzug heute gibt der Bürgermeister Münchens. Abgerundet wird der Einzug durch das Auffahren von Brauereiwagen, Kutschen und Pferdegespannen.

Der Trachten- und Schützenzug

1835 fand erstmalig ein sogenannter Trachtenumzug statt. Ursprünglich fand der Umzug zur Silberhochzeit von Prinzessin Therese und König Ludwig I. von Bayern statt. Seit dem Jahre 1950 findet der als einer der größten Umzüge weltweit geltende historische Umzug jährlich statt. Heute besteht der traditionelle Umzug aus ca. 8.000 Teilnehmern, denen etwa 40 Kutschen und zahlreiche Vereine und Gruppen über einer Distanz von 7 km folgen. Diese Strecke endet bei den Festwiesen und hat ihren Anfang am Maximilianeum.

Der Fassanstich

Nach Abschluss der Einzüge sticht der Bürgermeister um genau 12.00 Uhr das erste Bierfass an. Ort dieses Brauchtums ist das „Schottenhamel-Festzelt“. Der Anstich erfolgt unter einem Ausruf, nämlich diesem hier: „O`zapft is!" Das heißt soviel wie „Es ist angezapft“. Gleichzeitig ist dieser Ruf das Zeichen für die Eröffnung des Oktoberfestes. In der weiteren Abfolge werden auf der Bavariatreppe 12 Böllerschüsse abgefeuert, das Zeichen für die anderen Wirte mit dem Ausschank anfangen zu können. In diesem Brauch geht das erste Maß an den Ministerpräsident von Bayern. Erst dann dürfen in den weiteren Festzelten Bierkrüge an die Besucher vergeben und Fässer angezapft werden.

Was gehört zum Oktoberfest dazu und kann es in den Accessoires Anwendung finden

Wenn sie das Oktoberfest vor ihrem inneren Auge Revue ziehen lassen, fallen Ihnen bestimmt mindestens drei bis vier Dinge ein: Das Edelweißsymbol, die Weißwurst, Brezel, Weizenbier, graue Filzhüte mit Gamsbart und die Dirndl bzw. Trachtenkleidung allgemein. Und vielleicht noch das Bundesland Bayern und Tischdecken und Kleidschürzen in den Farben und Muster blau-weiß-kariert.

Was ist eine Tracht?

Eine Tracht ist prinzipiell nichts anderes als ein Kleidungsstück, das regionsbezogen für die Gebräuche und die Tradition des betreffenden Einzugsgebietes steht. Wildleder, Leinen, graue Filzhüte mit Gamsbart, und das Edelweißsymbol gehören ganz sicher zur Trachtenart und Brauchtum des Oktoberfestes. Die Tracht des Oktoberfestes orientiert sich an der Trachtenbekleidung des Bundeslandes Bayern.

Die bayrische Tracht

Die gebräuchliche Trachtenbekleidung und Ausstattung beruht im Allgemeinen wie obig beschrieben auf der bayrischen Trachtenmode. Dazu gehören Wildlederhose, Leinendirndl, eine weiße Carmenbluse, Korsagen und Mieder bei Frauen, Kleidschürzen in unterschiedlichen Farben und Karomustern, die Farben Braun und Dunkelgrün. Auch graue oder grüne Filzhüte, Anhänger mit Kuhglöckchen, diverse Leder- und Gürtelaccessoires wie der Charivari und Lederanhänger allgemein sowie Hirschhornknöpfe an Kleidungsstücken und Zierstöcke aus Holz. Am häufigsten findet man aber in allen Kategorien das Edelweißsymbol vor.

Edelweißsymbol und Hirschhornknöpfe

Auf fast jedem Kleidungsstück des Oktoberfest findet sich das Edelweißsymbol wieder und große Hirschhornknöpfe auf Trachtenkleid und Wildlederhose.

Das Edelweißsymbol

Das Edelweiß als Pflanze ist ein begehrtes Souvenir in den Alpen geworden. Es ist weiter ein Logo des deutschen Alpenvereins und gehört zu den Bergwachtzeichen.

Filzhüte mit Gamsbart und Federn

Auch die hellgrauen Filzhüte mit Gamsbart und Fasanenfeder gehört zur Ausstattung wenigstens der männlichen Besucher des Oktoberfestes. Aber auch Frauen tragen nicht selten einen.

Lederbänder und Ledertaschen

Oftmals werden hier Schlüsselanhänger aus Leder am Gürtel befestigt. Häufig hat das Ledertäschchen oder der Lederanhänger auch eine Edelweißapplikation in der Anfertigung. Weitere Symbole wie kleine Kuhglöckchen oder Schellen allgemein werden gerne als zusätzlicher Festschmuck neben Ledertasche und Lederanhänger getragen.

Samtbänder

Vor allem bei den Frauen des Oktoberfestes sieht man recht oft breite oder schmale Samthalsbänder, die mit unterschiedlichen Anhängern ausgestattet sind. Das kann ein Glöckchen sein, oder ein Edelweißsymbol aus Silber oder mit einem Stein. Aber auch hier sind den Ausdrucksweisen und Symbolen keine Grenzen gesetzt.

Ohrringe

Ohrringe werden beim Oktoberfest ebenso gern getragen wie Armband oder Halskette. Vom schlichten Silberohrringen mit dem Edelweißsymbol, über Brezelohrringe bis hin zu Federohrringen oder Anhängern aus Horn ist so ziemlich Alles denkbar. Es gibt sogar Ohrringe, die mit kleinen Maßkrügen ausgestattet sind. Was Ihnen entspricht, dürfen Sie natürlich gerne auch tragen.

Ketten mit Edelsteinen

Heutzutage hat auch sehr viel Modeschmuck Einzug gehalten, wenn es um das Oktoberfest geht. So finden sich zahlreiche Silberketten mit Edelsteinen, wie dem Türkis wieder oder Schmuckstücke, die nicht unbedingt dem ursprünglichen Folkloreschmuck entsprechen wie z. B. Ketten und Anhänger im Westernstyle, oder Halsbänder mit Spitzenelementen aus der Epoche der „Renaissance“ oder der „Gothicszene“. Es gibt eine große Palette von Angeboten für Steinanhänger. Vielleicht wählen Sie sich einen Stein aus, der in Ihrer Region vorkommt.

Anhänger mit Keramik-Tonelementen

Es gibt weiter auch Handwerke, die sich regional auf die Herstellung von Keramik und Tonarbeiten spezialisiert haben. Hier können sie ihre Tracht mit einem Element aus Ton oder Keramik zum Einsatz bringen. Kleine Tonfiguren sind u. a. leicht mittels eines Lederbandes an Gürtel oder Hut einzubeziehen.

Anhänger aus Glas

Wie die Tonherstellung gehört auch die Glasbläserei zu den alten Handwerken. Auch ein Glasanhänger oder ein Schmuckelement aus Glas kann ihre Tracht zu einem schönen Gesamtbild verhelfen.

Anhänger mit Steinbock und Ziege

Neben dem ursprünglichen Edelweißsymbol haben weitere Zeichen an Verbreitung gewonnen, wie z. B. das Tragen von Steinbock, Ziegen oder Widdersymbolen.

Muschelanhänger

Weitere Anhänger die nicht ganz dem Traditionsschmuck entsprechen aber dennoch getragen werden können, sind Armbänder und Ketten mit Muscheln und/oder Perlen.

Holzschmuck

Viele Anhänger und Schmuckelemente sind aus Naturhölzern gefertigt. Naturhölzer können also ebenfalls für Brauchtum und Tradition stehen, vor allem wenn es sich um Holzelemente handelt, die die Region beherbergt. Ein Accessoire aus Holz wird Ihnen zu fast jeder Tracht gut stehen.

Schellenanhänger/Kuhglöckchen

Ein effektvolles Oktoberfestdetail dürfte ein Anhänger oder Armband mit kleinen Schellen oder Kuhglöckchen darstellen. Zu eigentlich jedem Dirndl passend erzeugen diese kleinen Accessoires ein kleines Erlebnis.

Charivari – Beschreibung

Charivarischmuck findet man häufig an Gürteln und als Hüftschmuck an Trachten wieder. Das Grundelement ist hierbei eine massiv silberne Kette. An dieser können u. a. Edelsteine, Münzen, Horn, Tierzähne oder Hirschgeweihe sowie Medaillen oder Knochenstücke angebracht sein. Es gibt hier zahlreiche Ausführungen des Charivaris.

Der Ursprung des Charivaris ist aus alten Überlieferungen in seinem Grundelement eine Uhrenkette gewesen. Die Befestigung dieser Uhrenkette erfolgte über ein Knopfloch einer Weste. Diverse Trophäen behängten wie heute das Schmuckelement. Darüber hinaus durfte es einzig verschenkt, nie aber gekauft werden und dieser Brauch ist über Generationen so weitergegeben worden. Ein Charivari ist zumeist aus 825er-Altsilber hergestellt. Auch Frauen können selbstverständlich den Charivari tragen. Hier gibt es Ausführungen, die filigraner geworden sind. Diese Charivaris sind oft aus sog. Erbsketten.

Heutzutage sind viele tierische Elemente des Charivaris durch Metallgüsse und Medaillons ersetzt worden. Waren die Charivaris früher eher als Talisman bei einer erfolgreichen Jagd gesehen und für Bauern ein Statussymbol, so werden sie heute immer häufiger als reiner Modeschmuck von Männern und Frauen getragen.

Weiterer Folkloreschmuck mit Tierzähnen und Co

Neben dem als aufwendig verarbeiteten Charivari gibt es auch simpler gearbeitet, aber nicht weniger effektvoll eingesetzt werden können. Üblich sind hier der Anhänger und Bänder mit Gamsbockbart oder kleine Ketten mit Tierzähnen oder Klauen wie die der Wildschweinklaue. Jeder „Waidmann“ trägt, wenn man es so nimmt, auch eine Tracht, und so sind auch Elemente der Jägerschaft, Jagdsymbole und allgemein der Jagdgeschichte oft auch in das Brauchtum und der Trachtenausstattung des heutigen Oktoberfestes und der Volksfeste anzutreffen.

Sie sehen, wie groß die Auswahl an Accessoires für ihr nächstes Oktoberfest ist. Die Art und Wahl ihrer ganz persönlichen Ausstattung für das Oktoberfest sollte aber ihren ganz eigenen Ambitionen entsprechen. Dennoch kann gesagt werden, dass sie mit einem Edelweißsymbol an Kette, Armband, als Ohrring oder als Halsschmuck immer die richtige Wahl getroffen haben.

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