Zeckenabwehr - Welche Mittel helfen

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Zeckenabwehr
Welche Mittel helfen



Der Frühling kommt. Endlich. Es ist wieder Zeit für T-Shirts, kurze Hosen und Sandalen. Da freut sich nicht nur der Mensch, sondern auch die Zecke. Heimtückisch wartet sie im Unterholz, hohem Gras und an Farnen auf ihre Opfer.
 
Bei Menschen, die Haut zeigen, hat sie leichtes Spiel. Als kleiner, schwarzer Punkt wandert sie für ihre Sauggelüste meist in weiche, dunkle Regionen wie Achseln, Schambereich oder hinter die Ohren.
 
Die winzige Menge Blut, die uns die Zecken rauben, ist vernachlässigbar. Doch Zecken übertragen zwei für Menschen gefährliche Krankheiten: Borreliose und Frühsommer-Meningo-Enzephalitis (FSME). Gegen FSME kann man sich impfen lassen. Die Lyme-Borreliose wird mit Antibiotika behandelt.
 
Nur wenige Produkte zeigen begrenzt Wirkung
 
Damit es erst gar nicht zu einem Zeckenbiss kommt, versprechen die unterschiedlichsten Hersteller Abhilfe, wenn man sich mit einem ihrer Mittelchen einsprüht oder einreibt. Diese sollen der Zecke die Lust am Biss nehmen und das für viele Stunden.
 
Die Stiftung Warentest wollte es genauer wissen und kaufte 20 Produkte. Das Ergebnis war ernüchternd. Zwölf Mal vergaben die Tester das Urteil "mangelhaft". Keines der Produkte kam über ein "befriedigend" hinaus. Die besten in Deutschland erhältlichen Anti-Zecken-Mittel sind Anti Brumm Naturel, Autan Family Care Zeckenschutz (künftig Autan Protection Plus Zeckenschutz Pumpspray) und Quartett Anti Zecke Hautspray, wobei letzteres mit 2,99 Euro pro 100 Milliliter am günstigsten ist.
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