Zeagle Rescue 911

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Das Zeagle 911 ist ein speziell für die Bedürfnisse professioneller Rettungstaucher konzipiertes Wing. In seiner Art und aufgrund der umfangreichen Ausstattungsmerkmale ragt es aus der Gruppe der Wings heraus. Wie bei allen Zeagle Jackets bietet es eine überragende Material- und Verarbeitungsqualität, eine individuell einstellbaren Passform und damit einem äußerst sicheren und komfortablen Tauchverhalten bei einer großen Bewegungsfreiheit.

Die wichtigsten Features im Überblick:

- Modulare zweischalige individuell anpassbare Wing-Bauweise
- schwarzes verstärktes 1050 Denier Ballisic Nylon Material
- 30 Liter Auftrieb
- Rip-Cord Bleiabwurfsystem
- bequeme konkav geschnittene Schultergurte
- individuell einstellbare Bauch-und Hüftgurte
- integrierte Bleitaschen
- serienmäßiger Schrittgurt
- zehn große abgewinkelte Edelstahl-D-Ringe
- 3 Schnellablässe
- Doppelgurt Flaschenhalterung

Bewertung:

Zeagle hat mit dem Rescue 911 ein absolutes Spitzenjacket im Angebot.
Das Nylon Material ist nahezu unkaputtbar. Auch wenn es über einen längeren Zeitraum exzessiv Salzwasser und Sonne ausgesetzt ist, behält es seine Eigenschaften. Daß es sich über längere Zeit leicht bräunlich verfärbt hat keinen funktionellen Einfluß.
Die integriertes Bleitaschen sind sehr komfortabel und mit den als Sonderzubehör erhältlichen Netztaschen auch auf Bootstauchgängen sehr einfach zu handhaben.
Das Ripcord System für den Bleiabwurf im Notfall ist sehr einfach und wartungsarm. Da dieser Abwurf nur in echten Ausnahmensituationen geschieht, ist es auch nicht schlimm, da das System etwas fummelig einzufädeln ist.
Die zahlreichen und gut positionierten D-Ringe machen die Mitnahme von Equipment zur Freude. Da das Jacket auch mit 30 Litern Auftrieb versehen ist, besteht hier genügen Spielraum für Unterwasserfotographen.
Was der wirklich große Vorteil ist, ist die angenehme und ausbalancierte Schwimmlage unter Wasser. Durch die Position der Blase wird man immer wieder in eine optimale und ausbalancierte Position gebracht.
Die Lage an der Oberfläche ist -wie bei allen Wings- nicht ganz optimal. Sicherheitsfanatiker können anmerken, daß man theoretisch im bewußtlosen Zustand mit dem Gesicht im Wasser treiben kann. Ich meine genauso theoretisch, in solchen Fällen sollte der Buddy nicht zu weit weg sein, um sowieso Hilfe zu leisten.
Im Normalfall kann man sich jedoch mit der Schwimmlage helfen, indem man den Schrittgurt lockert und sich rücklings auf der Blase treiben läßt. Dies hat dann geradezu Sesselcharakter.

Anmerkungen:

Bei der Wartung des Zeagle sollte nicht vergessen werden, auch den Inflator regelmäßig zum Service zu geben. Das Ventil reagiert empfindlch auf Sand, Salz und andere Verschmutzungen. Gründliches Wässern kann dem zwar vorbeugen, aber es nicht komplett verhindern.
Die Passgröße der Jackets ist relativ großzügig bemessen. Lieber vor einem Ebay-Kauf im Fachhandel probieren, meist sollte eine Kleidergröße kleiner ausreichend sein, als bei der normalen Konfektionsgröße des Tauchers.

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