Yamaha-Motorrad: Die besten Tipps beim Einkauf

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Yamaha-Motorrad: Die besten Tipps beim Einkauf

Yamaha gehört mit Sicherheit zu den bekanntesten japanischen Firmen der Welt. Das Unternehmen teilt sich in verschiedene Sparten. Neben den bekannten Industrieprodukten wie technischen Geräten betätigt sich Yamaha auch in der Entwicklung von Robotern. Motorräder werden von dem Unternehmen erst seit 1955 gebaut, auch wenn es schon lange davor  - im Jahr 1887 von Torakusu Yamaha - gegründet wurde. Yamaha Motor Co. Ltd. ist seitdem die Sparte des Konzerns, die sich auf den Bau von Motorrädern, Quads, Bootsmotoren und anderer Fahrzeuge aus dem Bereich Motorsport konzentriert. Das Firmenlogo, welches aus drei Stimmgabeln besteht, erinnert allerdings bis heute an die Anfänge von Yamaha in der Produktion von Musikinstrumenten.

Wenn Sie sich eines der bekannten und beliebten Yamaha-Motorräder kaufen möchte, finden Sie im vorliegenden Ratgeber Tipps für den Einkauf und einen Überblick über die beliebtesten Modelle des japanischen Erfolgsunternehmens.

Motorradbau und Durchbruch im Bereich des Rennsports für Yamaha

Der Motorradbau bei Yamaha begann schließlich im Jahr 1955 mit der Unterstützung des japanischen Regierung, denn es bestand nach dem Zweiten Weltkrieg ein großer Bedarf an Kraftfahrzeugen in Japan. Zudem waren die Produktionsstätten für Musikinstrumente im Krieg größtenteils zerstört worden. Die ersten Motorräder waren alle Zweitakter und besaßen die Kürzel YA oder DT (für Geländemodelle). Im Bereich der Zweitakter löste Yamaha 1980 eine Sensation aus, als es eines seiner Rennsportmodelle für den Straßengebrauch herausbrachte und dabei Wasserkühlung einsetzte. Diese Maschinen nannten sich RD 250 LC und RD 350 LC. Weiterentwicklungen dieser Zweitakter erreichten sogar bis zu 63 PS, was den Viertakter der Zeit sehr nahekam.

Auch Viertakter wurden von Yamaha schließlich gebaut und erhielten die Kürzel XS, R oder XJ. Schon im Jahr 1969, nur 11 Jahre nach Beginn der Motorradproduktion war Yamaha mit dem ersten Viertakter in den Markt eingestiegen und entwickelte eine neue Linie mit Gleichläufermotoren. Später baute Yamaha auch Motoren, die teilweise in der Formel 1 eingesetzt wurden. Vielleicht am bekanntesten unter den Yamaha-Motorrädern ist das V-Max von 1984, das schnell Kultstatus erlangte. Dabei handelte es sich um ein unverkleidetes Motorrad mit 1200 cm³ Hubraum und einem 4V-Motor. Mit 145 PS und einer ungeschlagenen Beschleunigung blieb dieses Motorrad lange Zeit marktführend.

Die verschiedenen Arten von Motorrädern aus dem Hause Yamaha

Wenn Sie ein Yamaha-Motorrad suchen, werden Sie ein großes Angebot aus Motorrädern verschiedener Bereiche vorfinden. Es werden nicht nur Motorräder aus dem Renn- oder Sportbereich hergestellt, sondern geeignete Modelle für alle möglichen Zwecke in Sport, Freizeit und Alltag. Von Yamaha gibt es zum Beispiel neben Sportlern auch:

Neben diesem breiten Spektrum an Motorrädern für jeden Zweck, stellt die Firma übrigens auch Quads, Wassermotorräder und Roller her. Auch in diesen Bereichen können Sie bei Interesse oder Bedarf also fündig werden.

Die wichtigsten und beliebtesten Motorradmodelle von Yamaha im Überblick

Bei der Entscheidung für ein Motorrad von Yamaha benötigen Sie auch einen guten Überblick über die verschiedenen Modelle, die sich im Angebot befinden. Wir möchten Ihnen im Folgenden die beliebtesten Modelle aus dem Hause Yamaha vorstellen, damit Sie sich selbst ein Bild machen können, was andere Käufer vor Ihnen gut fanden. Sicher ist ein Modell dabei, dass für Ihre Zwecke und Ihren Geschmack passend ist.

Wir besprechen näher die Modelle:

In dieser Auswahl befindet sich aus jedem Bereich ein passendes Modell.

Yamaha XT 1200 Z Super Ténéré Woldcrosser: Eine Reise-Enduro zum entspannten Touren

Wenn Sie sich unter den Motorrädern von Yamaha nach einer Enduro-Maschine umsehen, dann ist dieses Modell sicher einen näheren Blick wert. Dieses Modell gibt es in Deutschland seit dem Jahr 2010, wo es auf der Motorradmesse vorgestellt wurde. Mit einem Hubraum von 1119 cm³ und einem Gewicht von 267 kg handelt es sich definitiv nicht um eine leichte Sportmaschine. Diese Yamaha soll lange auf Touren durchhalten und bekam dementsprechend den Namen Super Ténéré in Anlehnung an die Wüste in Afrika. Serienmäßiges ABS, über 400 km Reichweite, einfache Handhabung und ein großer Fahrkomfort zeichnen dieses Modell aus. Eine Traktionskontrolle mit drei Stufen sorgt zudem für mehr Sicherheit.

Yamaha YZF-R6: der Supersportler unter den Yamaha-Motorrädern

Wenn Sie nach einem stadttauglichen Motorrad von Yamaha suchen, dann ist dieses Modell garantiert nichts für Sie. Denn der Supersportler ist für andere Strecken gedacht. Seit 1999 gibt es dieses Modell bereits und mit 129 PS bei 600 cm³ Hubraum braucht dieses Gefährt eine Rennstrecke unter den Rädern. Seit ihrer Einführung wurde die YZF-R6 bereits mehrfach überarbeitet und erneuert, doch es hat sich nichts an der Reaktionsschnelle des Motorrads geändert oder an der für Rennstrecken gedachten Sitzposition. Der Rahmen ist ein gehobenere Leichtbau mit einem Heck aus Magnesium. Auf der Suche nach einem Rennmotorrad werden Sie bei diesem Modell eindeutig fündig. Da es schon seit einigen Jahren im Handel ist, achten Sie am besten auf das Modelljahr beim Kauf, da immer wieder kleine und auch größere Veränderungen im Rahmen der Modellpflege durchgeführt wurden.

Yamaha YZF-R1: der direkte Vorgänger im Supersportlerbereich

Die R-Reihe von Yamaha sind die Supersportler unter den Motorrädern des Unternehmens. So ist auch die YZF-R1 selbstverständlich für die Rennstrecke gedacht gewesen. Nach vielen Veränderungen seit der Erstvorstellung im Jahr 1997 ist das Modell von 2012 mit 285 km/h unterwegs und schafft bei 998 cm³ satte 180 PS. Dabei wiegt die R1 nur 195 kg. Seit 2012 sind auch LED-Positionslampen dabei und eine erneuerte Optik, die dem Motorrad ein angriffslustiges Aussehen verleihen. Das Modell verfügt nun auch über Traktionskontrolle für mehr Sicherheit und die Gabelbrücke sowie die Fußrasten wurden ebenfalls erneuert. 

Yamaha FJR 1300 A: der klassenbegründende Tourer von Yamaha mit Auszeichnung

Ein großer Tourer mit 144 PS Leistung, einem Gewicht von 290 kg und einer Höchstgeschwindigkeit von 245 km/h bei einem Hubraum von 1298 cm³, ist die Yamaha FJR 1300. Dieser Tourer rief mit seinem Erscheinen eine neue Klasse von Tourer ins Leben, nämlich die Leistungstourer. Seit 2001 wird dieses Modell im Handel angeboten und der Name ist passenderweise Programm. FJR steht für „Fast Journey and Ride“ und genau dafür – lange, schnelle Reisen ist das Modell gedacht. Beeindruckt von der FR 1300 waren auch die Leser der Zeitschrift „MOTORRAD“, die dieses Modell gleich siebenmal hintereinander zum Motorrad des Jahres wählten. Auch an Reisekomfort mangelt es Ihnen bei diesem Motorrad nicht. Dafür sorgen beheizte Griffe, ein Koffer mit 30 Liter Fassungsvermögen, eine Verkleidungsscheibe und höhenverstellbare Sitzbänke. Für mehr Sicherheit sorgt zudem das serienmäßige ABS des Modells.

Yamaha XJ6 Diversion: Allroundtalent unter den Motorrädern von Yamaha

Wenn Sie nach einem Motorrad suchen, dass praktisch alles kann, dann sind Sie bei einem Modell wie dem XJ6 Diversion richtig. Das Mittelklassemotorrad mit nur halber Verkleidung hat einen Hubraum von 1251 cm³, leistet ordentlich 98 PS und kommt auf 213 km/h bei einem Gewicht von 240 kg. Mit einer Sitzhöhe von nur 79 cm kommen auch kleinere Fahrer bequem auf dieses Motorrad und eine Tankreichweite von 400 km lässt sich ebenfalls sehen. Halbwegs wettergeschützt reist es sich ebenfalls. Ein Tourer ist diese Maschine freilich nicht, aber unbequem wie auf einem Sportler wird es auf diesem Modell trotzdem nicht.

Yamaha FZ6 Fazer: Überarbeitete Version des Fazer

2004 kam eine Komplettüberarbeitung des Yamaha Modells Fazer heraus. Es handelt sich dabei um einen Sporttourer mit 600 cm³ Hubraum mit 78 PS und erreicht Geschwindigkeiten bis zu 150 km/h bei einem Gewicht von etwa 210 kg. Der Viertakter wurde 2006 dann noch einmal überarbeitet und erhielt nun bequemere Sitzpolster und eine schmalere Sitzbank, was es auch für kleinere Biker komfortabler macht. Eine Halbverkleidung wird angeboten oder auch eine Naked Bike Version. An der Vorderseite gibt es zudem neue Bremssättel und das Modell hat serienmäßiges ABS. Beides erhöht die Sicherheit. Beim neuen Modell wurde allerdings auch der Motor ein wenig zurückgefahren. Wollen Sie mehr Leistung, dann achten Sie auf ein Baujahr vor 2006 bei diesem Modell.

Yamaha XJR 1300: Ein klassisches Big Bike im japanischen Stil

Bei diesem Modell, welches schon seit 1999 auf dem Markt ist, handelt es sich um ein Big Bike mit Luftkühlung. Es leistet 98 PS bei 1251 cm³ und kommt auf 213 km/h bei einem Trockengewicht von 240 kg. Um die europäische Abgasnorm zu bestehen musste es mit einer neuen Einspritzanlage ausgestattet werden und erreicht nun immerhin die Euro 3 Norm. Das Modell ist schon einen Hingucker wert, weil es ein Klassiker ist. Das Modell eignet sich zum bequemen Reisen für einen Fahrer mit Sozius, verfügt allerdings noch nicht über ABS.

Wie Sie gesehen haben bietet Yamaha für alle möglichen Zwecke passende Motorräder an. Egal ob Sie gerne im Motorsport mitfahren oder auf Rennstrecken viel Geschwindigkeit bei minimalen Gewicht brauchen oder ein taugliches Stadtmotorrad kaufen möchten. Auch für langgezogenen Touren und im Enduro-Bereich finden sich passende Motorräder von Yamaha mit denen es Spaß macht zu reisen und die Ihnen alle erdenkliche Bequemlichkeit bieten. Achten Sie bei den Modellen lediglich auf das Baujahr, da im Rahmen der Modellpflege oft wichtige Änderungen vorgenommen wurden.

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