Yaesu FT-857 D & DSP-2

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Hier mal ein paar Zeilen vom FT-857 und 857D.
Ich hatte unter anderen den FT857 und FT857D längere Zeit im Gebrauch bzw. kenne die Vor-und Nachteile.
Als erstes will ich sagen das der Unterschied zwischen FT-857 und FT-857D die DSP (Digital Signal Prozessor) ist und einige kleine Veränderungen am Board.
Die alte Version FT-857 besitzt einen optionalen Steckplatz für die DSP-2 Unit und noch ältere Versionen
besitzen 2 PL-Anschlüsse anstatt 1 PL für KW und 1 N-Anschluss für UKW.
Die Neue Version FT-857D besitzt bereits die DSP Unit und ist auf dem Board fest eingebaut.
Yaesu hat in der zwischenzeit viel an den Geräten getan in Sachen Verbesserung aber leider nicht genug.
Bei der alten Version ist es zum teil fast immer vorgekommen das die Modulation in SSB sehr verkratzt klingt und das liegt daran das die Bias-Ströme nicht richtig eingestellt sind.
Eine Überprüfung des Ruhestromes der PA (Endstufe) wäre von vorteil.Bei meinem alten 857er war der Ruhestom zu niedrig eingestellt. Im Netz gibt es unter andern auch Abgleichunterlagen ,zb. von DG2IAQ (*.pdf) und Vorschläge um die PA ordentlich einzustellen.
Bei meiner neueren Version FT-857D ist dieser Effekt nicht eingetreten aber man könnte es kontrollieren lassen vom Fachman oder wenn man es sich selber zutraut.
Ein weiterer Vorteil bei der neueren Version ist ,wie schon geschrieben, die DSP on Board.
Da es sich hier um eine im NF-Kreis eingeschleifte DSP handelt sollte man nicht zu viel erwarten.
Was aber ein gutes Ergebnis bringt ist der Lowpass und Highpass der DSP in SSB.
Einstellungen im LPF bei 3100Hz und im HPF bei 100Hz  unterdrücken das grelle Rauschen des Yaesu´s ohne den Empfänger bzw. das Signal zu beeinträchtigen.
Die DSP in CW neigt dazu bei geringen Bandbreiten zu Klingeln (unter 240Hz).
Da es sich bei den FT-857er (alle Versionen) um Mobil / Portabelgeräte handelt und auch dazu kozepiert sind sollte man nicht zu viel vom Empfänger erwarten.
An grossen Antennen (bei mir an einem Zepp 43mtr lang und 10mtr hoch) neigt der Empfänger auf den LOW-Bändern (160-80-40m) zu Übersteuern was aber mit Hilfe der Abschwächer etwas wett gemacht werden kann.
Es sein noch gesagt das die MOD´s zur Sendeleistungserhöhung nicht gerade von Vorteil ist.Was bringt es auch das Signal sendeseitig auf 1/10tel db zu erhöhen. Faustregel 6db = 1 S Stufe. Man müsste also die 4fache Leistung machen um bei der Gegenstation 1 S Stufe mehr zu machen und das bedeutet von 100 auf 400W. In UKW sei gewarnt da leicht die Endstufen bei Leisungsmod´s zerstört werden können. Also Finger weg von Leistungstuning!
Im grossen und ganzen ein gutes Gerät für die OM´s die Mobil, Portabel oder auch Platzsparend von zu Hause QRV werden wollen.


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