Wundern Sie sich nicht über die Nachbarskinder im Garten! Hüpfburgen bringen maximalen Spielespaß

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Wundern Sie sich nicht über die Nachbarskinder im Garten! Mit Hüpfburgen sorgen Sie für maximalen Spielespaß

In der Welt der Kinder ist das Spielzeug schon seit jeher das höchste Gut. Viele Kinderzimmer sind voll mit bunten Figuren, Matchbox-Autos, Playmobil und vielen anderen Möglichkeiten, die Kindern Freude bereiten. Doch der meiste Spaß kommt normalerweise auf, wenn sich Kinder völlig frei und unbefangen bewegen können. Diese gesunde und höchst unterhaltsame Freizeitbeschäftigung bieten Ihnen und Ihren Kindern Hüpfburgen.

Hüpfburgen entstanden aus einem Missverständnis heraus

Eigentlich ist es kaum zu glauben, aber tatsächlich wahr. Die allseits beliebten Hüpfburgen, die den Menschen weltweit so viel Spaß und Vergnügen bereiten, sind aus einem reinen Missverständnis heraus entstanden. Die österreichische Unternehmerin Elisabeth Kolarik hatte eigentlich lediglich vor, ihrer Tochter mit einer kleinen aufblasbaren Spielwiese eine Freude zu bereiten. Diese Spielwiese sollte nicht allzu groß sein, damit sie im Kinderzimmer des Mädchens untergebracht und benutzt werden konnte. Doch die englische Firma, bei der sie ihre Vorstellung zur Umsetzung in Auftrag gab, verwechselte Zentimeter mit Zoll. Daraus resultierte, dass die Spielwiese Dimensionen erreichte, die nur noch einen Gebrauch im Freien zuließen. Doch Frau Kolarik war darüber nicht betrübt, sondern entwickelte aus diesem eigentlichen, durch ein Missverständnis zustande gekommenen Fehler die Hüpfburg, wie sie heute jeder kennt, ließ sie sich patentieren und vermarktete sie entsprechend. Heute kann dieser kleine Fauxpas tausenden Kindern und sogar Erwachsenen weltweit Vergnügen bereiten. Hüpfburgen sind heutzutage dergestalt beliebt, dass sogar ganze Vergnügungsparks komplett nur mit Hüpfburgen ausgestattet sind, um ihren Besuchern das Gefühl vermitteln zu können, man würde auf Wolken herumturnen.

Die Gefahr von Mängeln bei Hüpfburgen kann man schon beim Kauf minimieren

Wenn man ganz sicher gehen will, dass man sich keine Hüpfburg mit Mängeln zulegt, ist es sicherlich das Beste, wenn man sich nach neuen Hüpfburgen umsieht. Zieht man in Erwägung, eine Hüpfburg gebraucht zu kaufen, kann man nicht ausschließen, dass sich am Material versteckte Mängel befinden. Solche Mängel können im Gebrauch gravierende Folgen für die Gesundheit der Kinder haben. Da die Gesundheit bei Sport und Spiel immer an erster Stelle steht, sollte man derlei Gefahren von vornherein ausschließen. Des Weiteren hat man beim Kauf von neuen Hüpfburgen in der Regel auch Garantieansprüche beim Hersteller.

Was im Vorfeld beachtet werden sollte, um die Sicherheit in einer Hüpfburg zu gewährleisten

Eine Hüpfburg besteht nahezu komplett aus dünnem Kunststoffgewebe, das mithilfe eines elektrischen Gebläses mit Luft gefüllt wird. Der Kunststoff selbst ist dabei in unbeschädigtem Zustand absolut luftdicht. Lediglich die Nähte bieten der Luft die Möglichkeit, zu entweichen. Die Hüpfburg ist in leerem Zustand sehr platzsparend. Daher können Sie sie auch in nicht allzu großen Behältern aufbewahren. Durch das Befüllen mit Luft können professionelle Hüpfburgen Dimensionen von mehreren Kubikmetern erreichen, die sowohl Kindern als auch Erwachsenen Platz bieten. Da die im aufgeblasenen Zustand teils sehr mächtig wirkenden Gebilde trotz ihrer Größe kaum Gewicht haben, können Sie so eine Burg bedenkenlos einen ganzen Tag auf Ihrem Rasen im dauerhaften Betrieb lassen, ohne dass Ihr Rasen dadurch nachhaltig beeinträchtigt wird. Zu empfehlen wäre jedoch, dass der Bereich, auf dem die Hüpfburg aufgebaut werden soll, ausreichend mit möglichst dicker Plane ausgelegt ist, um sowohl den Rasen als auch die Springburg zu schonen.

Wichtig: das Fixieren der Hüpfburg

Die Größe und die Leichtigkeit einer Luftburg bringt auch ein entscheidendes Risiko mit sich. Bevor eine Hüpfburg in Betrieb genommen wird, muss sie wie ein Zelt mit Heringen gesichert werden. Die Windanfälligkeit dieser Produkte kann enorme Auswirkungen haben. Daher ist das Fixieren der Burg sehr wichtig, um zu verhindern, dass sie umkippt und die Kinder dadurch verletzt werden könnten. Diese Maßnahme sollte auch getroffen werden, wenn man sich in einem eher windgeschützten Bereich wähnt. Da solche Hüpfburgen auch eine enorme Höhe von mehreren Metern erreichen können, sind sie natürlich eher dem Wind ausgeliefert als kleinere Gegenstände oder Menschen am Boden.

Konstante Luftzufuhr muss gegeben sein

Was die Hüpfburg erst zu einem unvergesslichen Erlebnis machen kann, ist die Luft, mit der sie befüllt wird. Durch die Luft im Luftkissen der Burg wird es den Kindern überhaupt erst ermöglicht, nach Herzenslust zu hüpfen und sich zu fühlen, als würden sie auf Wolken springen. Wenn sich jedoch nicht ausreichend Luft in der Burg befindet, kann das Hüpfen schnell gefährlich werden, da währenddessen direkter Kontakt mit dem harten Boden unterhalb der Burg droht. Dies birgt natürlich mitunter extreme Verletzungsgefahren. Darum ist es besonders wichtig zu wissen, dass es nicht damit getan ist, die Hüpfburg vor den spaßigen Aktivitäten mit genügend Luft zu versorgen. Die einzelnen Kunststoffteile einer Hüpfburg sind mit gewöhnlichen Nähten versehen, welche den Zusammenhalt der Kunststoffkonstruktion gewährleisten. Dass durch diese Nähte kontinuierlich Luft entweicht, ist völlig normal und kein Mangel. Darum muss einer Hüpfburg auch konstant neue Luft zugeführt werden, um diesen Verlust an Luft dauerhaft ausgleichen zu können. Nur so ist es möglich, dass die Hüpfburg in einer stabilen Position verweilt und den Kindern keine Gefahr durch Luftmangel droht.

Hüpfburgen immer im Auge behalten

Der Einsatz einer Hüpfburg erfordert auch den Einsatz einer beaufsichtigenden erwachsenen Person. Dies ist sogar per Gerichtsurteil festgesetzt worden. Der Grund ist absolut nachvollziehbar. Der Luftburg muss wie bereits erwähnt dauerhaft Luft zugeführt werden. Fällt das Gerät für die Luftzufuhr aus, kann es sehr schnell passieren, dass die Kinder Kontakt mit dem Untergrund haben, wenn nicht rechtzeitig reagiert wird. Des Weiteren kann das Nachlassen der Luft dafür sorgen, dass die Burg über den Kindern zusammenfällt. In diesem Fall könnte sogar Erstickungsgefahr drohen. Daher darf man die Burg während des Betriebs niemals aus den Augen lassen und sollte stets das Gebläse kontrollieren.

Der richtige Umgang mit einer Hüpfburg

Das Wichtigste ist, dass sich die Kinder vor dem Betreten der Hüpfburg die Schuhe ausziehen. Springburgen sollten nur barfuß oder in Strümpfen betreten werden. Dies verhindert unnötiges Verschmutzen der Burg. Verschmutzungen könnten das Material auf lange Zeit beeinträchtigen. Außerdem könnten harte Gegenstände wie Schuhe das Material der Hüpfburg beschädigen und auf diese Weise dafür sorgen, dass die Halt gebende Luft entweicht. Wie schon erwähnt, kann zu wenig Luft zu Verletzungen führen. Daher sollte es auch unbedingt vermieden werden, spitze oder scharfe Gegenstände mit in die Hüpfburg zu nehmen. Dinge wie Uhren, Ketten, Handys oder Taschenmesser haben nichts in einer Hüpfburg zu suchen. Auch Brillenträger sollten nicht zuletzt für ihre eigene Sicherheit die Brillen vor dem Betreten der Burg ablegen. Beim unkontrollierten Hüpfen kann es immer mal passieren, dass die Kinder miteinander kollidieren oder man auf das Gesicht fällt. Das weiche Material bietet in solch einem Fall keinerlei Verletzungsgefahr. Eine Brille kann dagegen eine Gefahr für das entsprechende Kind und auch für die anderen Kinder in der Burg bedeuten.

Vor- und Nachteile von Hüpfburgen

Hüpfburgen gehören zu den wenigen Elementen für die direkte Unterhaltung von Menschen mit Körperkontakt, die auch von privaten Personen aufgebaut und betrieben werden können. Sie bieten dabei mindestens genauso viel Freude wie ein Kinderkarussell, sind aber weniger gefährlich und bestehen ausschließlich aus weichem Material, das als solches nicht zu Verletzungen führen kann. Für Kinder sind Hüpfburgen ein kaum zu bändigender Quell des Vergnügens, da sie nach Lust und Laune springen, toben und Spaß haben können, ohne sich einschränken zu müssen. Der weiche Untergrund sowie die weichen Umrandungen bieten ausreichend Schutz und Halt, damit sich die Kinder nicht verletzen, ganz egal wie aktiv sie auch sind. Und genau diese Aktivität ist ein weiterer Vorteil. Denn Kinder brauchen viel Bewegung. Normale Spielplätze mit einem Sandkasten, Rutschen, Schaukeln und Trampolinen und einem Klettergerüst bieten den Kindern zwar ebenfalls viel Spaß und Bewegung, doch sie sind umgeben von harten Gegenständen, was die Bewegungsfreiheit wieder sehr einschränkt. Zudem ist auch der Sand im Sandkasten ein harter Untergrund. Wenn das Kind mal stürzt, kann das in dem Fall natürlich zu Schmerzen und Verletzungen führen. Diese negativen Umstände sind in einer Hüpfburg absolut nicht gegeben.

Nachteilig kann man bewerten, dass Kinder sich Verletzungen zufügen können, wenn sie während des Springens mit anderen Kindern zusammenstoßen. Außerdem besteht die Gefahr, dass ein Kind bei zu eifrigem Hüpfen aus der Burg herausgeschleudert werden könnte. Dies hängt auch von der Qualität und vom Modell des Produkts ab. Gefahrenzonen könnten Sie mit Luftkissen polstern, um die Risiken zu minimieren.

Hüpfburgen gibt es in zahlreichen Varianten

Die weichen Burgen, in denen man nach Herzenslust und ohne Risiko umherspringen kann, gibt es in sehr vielen verschiedenen Variationen. Die Vielfalt beginnt schon in der Farbgebung. Die meisten Hüpfburgen sind kunterbunt und vermitteln allein schon aufgrund ihrer farblichen Pracht den Eindruck, dass man innerhalb dieser Gebilde unbändigen Spaß erleben kann. Oft sind sie auch mit lustigen Figuren, Gesichtern, Tieren oder märchenhaften Bildern versehen, um insbesondere bei Kindern das Gefühl der Geborgenheit und des gleichzeitigen Vergnügens auszulösen.

Auch die Formen der Luftburgen können sehr variieren. Trotz des allgemein üblichen Namens muss die Gestalt einer Hüpfburg nicht immer die einer Burg sein. Auch ein Zoo, dessen Eingang von zwei Giraffen bewacht wird, kann Sie und Ihre Kinder zum Hüpfen einladen oder ein Zirkus, dessen weiche Manege durch ein Loch begehbar ist, das einem Sprungreifen für Löwen gleicht. Bei den meisten Kindern sehr beliebt: die Hüpfburg mit Rutsche. 

Für Hüpfburgen ist man nie zu alt

Viele Menschen glauben sicherlich, dass Hüpfburgen nur Kindern Spaß bereiten oder nur für Kinder geeignet sind. Doch das ist nicht der Fall. Viele Modelle bieten sowohl den Kindern als auch den Erwachsenen jede Menge Spaß am Hüpfen und Toben. Je nach Art, Größe, Qualität und Beschaffenheit der Hüpfburg ist es also für Erwachsene keinesfalls verboten, eine Hüpfburg zu betreten und selbst den Spaß mitzuerleben, den Kinder und Jugendliche in diesen überdimensionalen Spielzeugen finden. Natürlich ist es wichtig, dass die Erwachsenen besonders viel Rücksicht nehmen, wenn sie gleichzeitig mit den Kindern in einer Hüpfburg aktiv sind. Aber ganz sicher ist, dass man sich niemals zu alt fühlen muss, um in einer Hüpfburg wie ein Kind herumzutollen, sofern die Hüpfburg selbst auch auf erwachsene Benutzer ausgelegt ist. Von kleinen und ausschließlich auf Kinder ausgelegten Hüpfburgen sollten Erwachsene natürlich Abstand nehmen, um diese zum einen nicht zu beschädigen und zum anderen die Kinder nicht zu gefährden.

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