Wozu ein Sockel 939 mATX Mainboard ASUS A8V VM SE ?

Aufrufe 23 Mal bewertet mit „Gefällt mir” Kommentare Kommentar
Mag ich anklicken, wenn dieser Ratgeber hilfreich war

Kaufgrund:

Ein geringer Einstandspreis! So sieht ASUS selbst das nahe liegende Motiv und den wichtigsten Anreiz gerade dieses Mainboard zu kaufen. (Zur Zeit sind auch die für den Sockel 939 passenden Sempron64 und Athlon64 SingleCore Prozessoren sehr günstig zu bekommen.)



Nichtkaufgründe:


Für Overclocker ist  das Board mangels Einstellmöglichkeiten unsinnig. Gamern wird der Via Chipsatz nicht performant genung sein. Die Poweruser werden bereits mit Quad Cores liebäugeln, die vom Sockel Typ 939 nicht unterstützt werden. Wer einen Server betreiben will, wird mit den maximal möglichen 2 Gigabyte DDR-1 RAM nicht zufrieden sein. Wer VISTA will, wird die mangelhafte Treiberunterstützung unzumutbar finden.

Somit bleiben User mit simpleren Hardwarebedürfnissen, welche ein System mit halbwegs aktueller Leistung zu geringen Kosten zusammen stellen möchten. Hierfür ist das ASUS A8V-VM SE durchaus eine Empfehlung wert! Dank Via Chipsatz läuft das Board stabil und verrichtet solide seinen Dienst. Die OnBoard Grafikkarte (mit Shared Memory) erspart Kosten (und Strom). Sie lässt sich im Bedarfsfall später über einen verfügbaren 16*PCI Express Slot aufrüsten. ASUS stellt für das Mainboard Linuxtreiber zum downloaden bereit. (Zumindest mit OpenSuse funktioniert es aber auch so.)

Features:

     - CPU AMD Athlon 64 FX / Athlon 64 X2 / Athlon 64 / Sempron
     - unterstützt AMD Cool 'n' Quiet! Technology
     - VIA K8M890 + VT8237A
     - Integrated VIA DeltaChrome GPU
     - Support Microsoft DX9
     - 256MB Shared Memory
     - 2x DIMM, max. 2 GB, DDR 400 / 333 / 266 RAM
     - unterstützt Dual-channel Memory
     - PCI Express Architektur 1 x PCI-E x16, 1 x PCI-E x1
     - 2 x PCI,
     - 2 x UltraDMA 133
     - 2x SATA-2 (3.0 Gbps) mit Support für RAID
     - Audio Codec: Realtek ALC660 Modus: 5.1 Channel Surround
     - Realtek RTL8201CL 10/100M LAN PHY

Neue Ware:


Das Board benötigt bereits einen 24 poligen ATX Hauptstromanschluß plus 4-poligem ATX 12V-Stecker. Falls Ihr (älteres) Netzteil noch einen 20 poligen Anschluß ausführen sollte: es gibt auch hierfür passende Adapter zu kaufen! Die Hauptplatine im Micro ATX Format (24.4cm x 22.9cm) kommt in einem roten Karton mit folgendem Beiwerk:

   1. Handbuch
   2. - Ultra DMA Kabel
   3. - I/O Shield (ATX Blende)
   4. - Floppy Kabel
   5. - 1*SATA Kabel
   6. - 1*SATA Power Adapter

Aus der Praxis:

Das Retention Modul ist stabil mit 2 Schrauben und einer Backplane mit dem Mainboard verbunden. Es bietet 3 Nasen auf 2 Seiten. Man kann daher einen 3 Punkt Lüfter installieren.  Leider geht es auf dem Micro ATX Board dank eines üppigen Passivkühlers auf der Northbridge unangenehm eng zu.


 


Wer einen leisen Heatpipe Cooler installieren möchte, wie z.B. den temperaturgeregelten Artic Cooling Freezer 64 Pro, muss sich auf einiges Gefummel gefasst machen! Der Freezer verdeckt später einen RAM Steckplatz, so dass ein auswechseln des RAM nur mit zugleich ausgebautem Cooler gelingt.


 


Fazit:

Ein Mainboard für preisgünstige Computer. Durch Micro-ATX geeignet für sehr kleine Gehäuse, Desktops oder HTPC's. Mit genügend Leistung für alle durchschnittlich anfallenden Arbeiten im Home- oder Officebereich.


In eigener Sache:


Bitte bewerten Sie den Ratgeber. Es kostet nur einen Mausklick!

  Vielen Dank!

Möchten Sie Ihr Wissen weitergeben? Erstellen Sie Ihren eigenen Ratgeber… Verfassen Sie einen Ratgeber
Weitere Ratgeber erkunden