World Pasta Day: Leckere Spezialitäten für die ganze Welt

Mag ich anklicken, wenn dieser Ratgeber hilfreich war

Am 25. Oktober 2014 ist World Pasta Day. Ein ganzer Tag, um der Nudel zu huldigen. Denn was wäre die Menschheit ohne die Nudel? Auf der ganzen Erde verdrücken Millionen jeden Tag massenweise Pasta. Und nicht nur da. Wussten Sie, dass der Japaner Soichi Noguchi 2005 an Bord der Weltraumfähre „Discovery“ sogenannte „Space Ram“ aß? Ob es auch eine Soße zu den Weltraumnudeln gab, ist leider nicht überliefert.

World Pasta Day: Leckere Spezialitäten für die ganze Welt

Was Sie über Nudeln unbedingt wissen sollten

Es existieren zahllose Mythen über Pasta. Wir klären die größten Irrtümer auf:

  1. Nudeln machen dick? Falsch. Es sind die fetten, sahnigen Soßen, die Pasta-Gerichte zu  Kalorienbomben machen.
  2. Nudeln müssen nach dem Kochen mit kaltem Wasser abgeschreckt werden? Auch falsch. Durch das Wasser wird die Stärke abgespült, die die Soße besser haften lässt.
  3. Öl im Nudelwasser verhindert, dass die Nudeln verkleben? Wieder Falsch. Das Öl schwimmt auf dem Wasser. Sinnvoller ist es, das Öl nach dem Abgießen zu den Nudeln zu geben.

Die italienische Nudel: Pasta

Wer glaubt, dass die Italiener die ersten waren, liegt völlig daneben. Die älteste Nudel der Welt ist 4000 Jahre alt und wurde am gelben Fluss in China ausgegraben.
Dafür haben die Italiener bei ihrer Pasta vermutlich die größte Auswahl an Formen und Farben entwickelt.
Kennen Sie zum Beispiel Ballerine, Radiatori oder Paternoster? Sollten Sie mal probieren.


Die schwäbische Nudel: Spätzle

Der Deutsche isst im Schnitt 8 Kilogramm Nudeln im Jahr. Der Süddeutsche übrigens wesentlich mehr.
Die Schwaben haben sich mit den Spätzle etwas Feines ausgedacht, das im Gegensatz zur italienischen Pasta nicht aus Hartweizengrieß, sondern überwiegend aus Eiern hergestellt wird.
Der frische, weiche Teig wird mit Hilfe eines Spätzlesiebs, zum Beispiel von Tupperware, gern direkt ins kochende Salzwasser geschabt.


Die asiatische Nudel: Die Älteste

Asien ist groß und deshalb sind dort im Laufe der Jahrhunderte auch die unterschiedlichsten Nudel-Variationen entstanden. Die japanische Shirataki-Nudel wird aus dem Mehl der Konjakwurzel hergestellt. Die Udon sind ebenfalls in Japan ein Renner, während man sich in China mit Vorliebe über Glasnudeln aus Mungbohnen hermacht.
In China sind Nudeln übrigens besonders lang, weil sie Langlebigkeit symbolisieren. Durchschneiden und Brechen ist deshalb auf Hochzeiten nicht gern gesehen.


Die griechische Tarnkappen-Nudel: Kritharaki

Auch die Griechen gehören zu den Völkern, die bereits vor Jahrhunderten Nudeln hergestellt haben. Dass man sie als Nudel-Spezialisten gerne übersieht, liegt vielleicht daran, dass ihre Kritharaki raffiniert getarnt sind. Die könnten nämlich aufgrund ihrer Größe jederzeit als Reiskörner durchgehen.
Ob Bescheidenheit oder bewusstes Manöver: Lecker sind sie allemal.


Die lustige Nudel: Motivnudeln

Kinder müssen sicher nicht zum Nudelessen überredet werden. Aber es kann durchaus die Konzentration aufs Mahl erhöhen, wenn die Kleinen erst einmal den Bauernhof auf ihrem Teller sortieren müssen.
Aber es gibt Pasta nicht nur in Form von Schwein, Hund, Katze oder Pferd. Für den verspielten Erwachsenen bietet sich je nach Job oder Interessen zum Beispiel die Biker-, Flugzeug-, Paragraphen- oder Apotheken-Nudel an. Sehr speziell ist sicher die erotische Nudel: Wem’s gefällt.


Die Nudel für Empfindliche: Pasta aus Mais oder Kichererbsen

Manche Menschen mögen Nudeln, vertragen aber keine Weizen-Produkte. Für alle, die sich mit einer Low Carb-Diät herumschlagen, gibt es die glutenfreien Nudeln aus Mais- oder Kichererbsen-Mehl. Sie schmecken fast genauso wie ihre Geschwister aus Hartweizen, sind aber für Allergiker wesentlich verträglicher.
Leider bekommt man sie nur selten in gewöhnlichen Supermärkten.


Die Unkomplizierten: Kelp-Nudeln

Pasta ist ein fix zubereitetes Gericht. Wem selbst das Nudelkochen zu lange dauert, sollte auf Kelp-Nudeln umsteigen. Sie werden einfach in Wasser eingeweicht und sind ruckzuck verzehrfertig. Bei weniger als 42 Grad behandelt, entsprechen sie sogar dem strengen Rohkost-Standard.
Kelp-Nudeln sehen aus und schmecken wie Glasnudeln, werden aber aus Meeresalgen hergestellt. Nicht gerade ein Geschmacksfeuerwerk, aber ein dankbarer Begleiter für kräftige Sugos.


Die Do-it-yourself-Nudeln: Spaß mit Pasta

Nudeln selber machen ist ein Mega-Trend. Sie brauchen dafür eine Nudelmaschine, ein Nudeltrockner zum Aufhängen der Teigwaren ist sinnvoll. Da sie damit locker einen ganzen Tag verbringen können, bietet sich das Nudelmachen an, wenn sie mal mit jemandem mehr Zeit verbringen wollen. Für die Zeit nach der Hochzeit findet dann auch das Nudelholz in mehrfacher Hinsicht sicher wieder Verwendung. 

Möchten Sie Ihr Wissen weitergeben? Erstellen Sie Ihren eigenen Ratgeber… Verfassen Sie einen Ratgeber
Weitere Ratgeber erkunden