Worauf ist beim Kauf von Angelzubehör zu achten?

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Worauf ist beim Kauf von Angelzubehör wie Eisbohrern, Futterraketen und Tiefenzählern zu achten?

Endlich wieder zum Angeln fahren

Als passionierter Angler können Sie es nach einer längeren Pause sicherlich gar nicht erwarten, endlich wieder zu einem Angelausflug aufzubrechen. Ob mit Freunden oder allein – Fischen ist für Sie eine große Freude und Sie bereiten sich stets sorgfältig auf die nächste Tour vor. Handelt es sich um einen längeren Ausflug mit Ihrem Verein oder anderen Freunden, beginnen Sie vermutlich schon frühzeitig damit, Ihre Ausrüstung zu kontrollieren. Ein frühzeitiger Check bringt es an den Tag: Sollte etwas fehlen, begeben Sie sich daran, passende Ausrüstung für Angler zu kaufen. Abhängig von den Fischarten, die Sie regelmäßig an Land ziehen, benötigen Sie zahlreiche Köder, verschiedene Ruten sowie Schnüre und Rollen.
Darüber hinaus gibt es praktisches Zubehör, das Ihnen den Fischfang erleichtert. Gemeinsam mit Freunden zu angeln, ist neben sportlichen Ansprüchen, eine entspannende Tätigkeit, die großen Spaß macht. Erfolgreiche Ausflüge und gute Fänge vergrößern die Lust auf das Angeln, sorgen allein jedoch nicht für Unterhaltung. Auch das Fachsimpeln und der rege Austausch mit anderen Angelsportlern sind wichtige Faktoren für Zufriedenheit. Steht dann endlich der Termin fest, sortieren Sie Ihre Ausrüstung und packen Sie Ihre Taschen und Koffer. Natürlich sollten Sie nicht nur an Ruten, Köder und Hilfsmittel denken, sondern auch an sich selbst. Vervollständigen Sie Ihr Gepäck daher mit geeigneter Kleidung, die Sie der Witterung angemessen variieren können. Auch Sitzgelegenheiten und Schlafsäcke können für einen mehrtägigen Ausflug erforderlich sein. Gegebenenfalls benötigen Sie auch ein Zelt, falls Sie nicht auf einem Schiff angeln oder in der Nähe des Gewässers eine Unterkunft organisieren können oder möchten.
Genießen Sie die zahlreichen Möglichkeiten, die Ihnen eine Angeltour bietet. Sie können von morgens bis abends fischen oder andere Unternehmungen einplanen, die den Tagesablauf auflockern. Jetzt stellt sich Ihnen nur noch eine Frage: Wann kann es endlich losgehen?

Warum Angeln ein sehr fordernder Sport sein kann

Sie kennen sicherlich auch Menschen, die Sie mit irritierten Blicken bedenken oder fragend die Augenbrauen hochziehen, wenn Sie vom Angelsport sprechen. Dabei liegen die sportlichen Aspekte dieser Disziplin auf der Hand, wenn Sie unter unbequemeren Umständen fischen oder sich hauptsächlich auf große Fische konzentrieren, deren erfolgreicher Fang mit harter Arbeit verbunden sein kann. Viele Menschen, die sich nicht eingehender mit dem Angeln als Hobby oder als Sport beschäftigen, denken eher an Leichtathletik, Fußball oder Kampfsport, wenn sie über Sportarten nachdenken.
Dass Angeln sowohl Ausdauer als auch Kraft in Verbindung mit einem hohen Maß an Präzision und Aufmerksamkeit verlangt, wissen oft nur diejenigen, die selbst regelmäßig zum Angeln fahren. Wenn Sie beispielsweise Barsche fischen, können diese je nach Unterart sehr groß werden. Ein Zander kann über einen Meter lang sein und weist ein entsprechendes Gewicht auf, das Sie immerhin allein mit Ihrer eigenen Körperkraft an Land oder auf das Boot holen müssen. Zudem ist es nicht nur das reine Gewicht von Fischen, das Sie bewältigen müssen. Ebenso müssen Sie sich auf Widerstand einstellen. Ein Fisch, der sich mit aller Macht vom Haken zu befreien versucht, kann selbst große Kräfte aufbringen, denen Sie wiederum entgegenwirken müssen. So kann eine Angeltour schon einmal sehr anstrengend werden.
Anders sieht es natürlich aus, wenn Sie an den See fahren, Ihren Stuhl oder Sitz aufstellen und nach dem Auswerfen des Köders entspannt darauf warten, dass ein Fisch beißt. Viele Angler wünschen sich gleichermaßen mehr Action und Spannung, wenn sie einen entsprechenden Ausflug unternehmen. Deshalb ist es auch wichtig, dass Sie sich körperlich fit halten, wenn Sie regelmäßig Jagd auf größere und vor allem wehrhafte Fische machen. Denn selbst die beste Ausrüstung beim Angeln nützt Ihnen nicht viel, wenn Ihnen die Fitness fehlt, um auch störrische Fische zu fangen.

Angeln im Winter – das Eisfischen

Angeln ist kein Sport, der sich lediglich auf das Frühjahr oder den Sommer beschränkt. Auch im Winter ist es möglich, Fische zu fangen – sofern Sie das passende Angelzubehör kaufen und einen geeigneten Ort zum Fischen finden. Für das winterliche Angelvergnügen benötigen Sie auf jeden Fall ein Gewässer, aus dem Sie auch bei niedrigen Temperaturen Fische an Land ziehen können. In Kanada, Russland und den skandinavischen Ländern ist das Eisfischen weit verbreitet. Hierbei handelt es sich weniger um klassisches Angeln, bei dem Sie vom Ufer oder vom Boot aus einen Köder auf eine bestimmte Distanz auswerfen. Stattdessen müssen Sie die Eisdecke durchbrechen und mit einer deutlich kürzeren Rute Ihr Glück versuchen.
Sie können sowohl auf Seen als auch auf dem Meer im Eis fischen. Wichtig ist, dass Sie über die entsprechende Ausrüstung verfügen, die nicht nur bessere Ergebnisse und häufigere Bisse ermöglicht, sondern auch eine Schutzfunktion einnimmt. Daher sollten Sie vor dem ersten Eisfischen neue Anglerbekleidung kaufen, die Sie vor Kälte und Feuchtigkeit schützt. Selbst unter größter Vorsicht müssen Sie damit rechnen, dass die Eisdecke durch das Öffnen einmal bricht. Eine spezielle Kette mit Spikes, die Sie um den Hals tragen, kann Ihnen den Ausstieg aus dem Wasser erleichtern, sollten Sie tatsächlich einmal einbrechen. Vor allem verhindert sie, dass Sie unter die Eisdecke treiben und dort nicht mehr aussteigen können. Allgemein sollten Sie die Stelle zum Eisfischen mit Bedacht auswählen. Lassen Sie sich bei Bedarf von kundigen Anglern beraten oder begleiten, die regelmäßig bei Kälte Fische aus dem Eis fangen.

Welches Angelzubehör beim Eisfischen sinnvoll ist

Wenn Sie zum Eisfischen gehen, benötigen Sie neben passender Kleidung und geeigneter Köder vor allem Werkzeuge, mit denen Sie auch unterhalb des Eises angeln können. Zunächst müssen Sie die Eisdecke durchbrechen. Zu diesem Zweck werden spezielle Eisbohrer für Angler angeboten, deren Form an einen übergroßen Korkenzieher erinnert. Sie können die Bohrer in verschiedenen Längen kaufen, abhängig von der Dicke der Eisschicht, die das Gewässer bedeckt. Im Normalfall genügen etwa 15 cm lange Eisbohrer, um in das Wasser vordringen zu können. Der spiralförmige Bohrer besitzt eine scharfe Kante an seiner Spitze, mit der Sie das Gerät in das Eis einbringen können. Eine Kurbel dient dazu, den Bohrer tiefer eindringen zu lassen, bis die Eisdecke an der gewünschten Stelle durchbrochen ist. Das Loch, das beim Bohren entsteht, können sie mit dem Bohrer selbst noch vergrößern. Anschließend kann Ihnen eine spezielle Kelle dabei helfen, im Wasser treibende Eisbrocken zu entfernen, die Sie beim Angeln behindern könnten.
Zuletzt nehmen Sie Ihre Eisangel zur Hand. Diese ist nur rund 20 cm lang. Die Schnur ist an einer einfachen Rolle befestigt, sodass Sie Ihren Fang leicht aus dem Wasser ziehen können. Abhängig von den Fischen, auf die Sie Beute machen, können Sie nach dem Auslegen des Köders lediglich auf einen Biss warten. Kleine Hilfsmittel zeigen Ihnen an, wenn ein Fisch am Haken zappelt. Dann können Sie diesen landen und ebenso verfahren wie beim Angeln bei höheren Temperaturen.

Ganz einfach Karpfen angeln – mit Futterraketen

Karpfen sind je nach Art nicht nur sehr schöne Zierfische, deren Beobachtung viel Freude bereiten kann. Auch als Speisefische sind Karpfen seit vielen Jahrhunderten sehr beliebt. Viele Arten sind dennoch vom Aussterben bedroht, sodass es sich bei den Tieren auf dem Teller oft um Zuchtfische handelt, die in Seen und Teichen angesiedelt werden.
Der Fang von Karpfen ist nicht immer einfach zu bewerkstelligen. Eine einfache Rute und ein Haken reichen nicht aus, um Karpfen anzulocken. Sie müssen auch für diese Fischart spezielle Köder kaufen, die auf hohe Akzeptanz stoßen. Im Fall von Karpfen können Sie die Fische mit sogenannten Futterraketen anlocken und vor allem anfüttern. Bei einer Futterrakete für Angler handelt es sich um einen Hohlkörper mit Löchern, den Sie mit geeigneten Futtermitteln, beispielsweise mit Maiskörnern, befüllen können. Bindemittel sorgen dafür, dass das Futter beim Auswerfen der Rakete nicht verloren geht. Ein Schwimmkörper (oft ohne Blei) am Kopf der Rakete zieht den Köder unter die Wasseroberfläche, wo das Futter durch die Löcher ausströmt. Neugierige und hungrige Karpfen nähern sich den im Wasser treibenden Getreide und beginnen zu fressen. So können Sie leichter einen guten Fang erzielen und am Abend, nach der Rückkehr von Ihrem erfolgreichen Angelausflug, leckeren Karpfen servieren.

Weiteres Angelzubehör, das in Ihrem Koffer nicht fehlen sollte

Welches Zubehör Sie am Tag Ihres Ausflugs oder am Vorabend in Ihren Angelkoffer packen, hängt maßgeblich davon ab, welche Fische Sie fangen möchten. Ein Sammelsurium unterschiedlicher Köder, Haken und Schnüre ist ebenso üblich wie eine Auswahl verschiedener Ruten, mit denen Sie sowohl aktiver als auch passiver fischen können. Auch geeignete Messer dürfen nicht fehlen. Vergessen Sie auch Ihre Handschuhe nicht, die Sie vor schmerzhaften Bissen oder Schnitten schützen. Eine kompakte Fischwaage gibt Ihnen Gewissheit über das Gewicht der Fische, die Sie an einem Tag auf See fangen. Spezielle Bissanzeiger sind sehr praktisch, weil Sie sofort sehen, wenn ein Fisch Ihren Köder aufgenommen hat.
Ebenso gibt es Geräte, die Ihnen die Suche nach Fischen erleichtern. Einige dieser Geräte beinhalten einen integrierten Tiefenmesser. Kombigeräte aus Fischanzeiger und Tiefenzähler geben Ihnen nicht nur dir Distanz bis zum Grund an, sondern ermitteln vor allem die Tiefe, in der die gesuchten Fische schwimmen. So wissen Sie genau, welche Rute und welchen Köder Sie für einen erfolgreichen Fang verwenden müssen. Da die Geräte insgesamt verhältnismäßig kompakt ausfallen, können Sie diese problemlos in Ihrer Kiste verstauen und stets zum Angeln mitnehmen.

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