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Worauf Sie beim Kauf von Loks für die Spur N achten sollten

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Worauf Sie beim Kauf von Loks für die Spur N achten sollten
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Worauf Sie beim Kauf von Loks für die Spur N achten sollten

Der Modellbau ist eine Freizeitbeschäftigung, die sich bei vielen Menschen anhaltender Beliebtheit erfreut. All diejenigen, denen es Freude bereitet, vollständig in einer konzentrierten Arbeit aufzugehen, finden hier den richtigen Betätigungsraum. Egal, ob es um die Herstellung von Flugzeugen, Schiffen oder Autos geht, für jeden Geschmack ist etwas dabei.

Genügt Ihnen die Herstellung eines Modells allein noch nicht, könnte der Modelleisenbahnbau das Richtige für Sie sein. Hier haben Sie die Möglichkeit, in liebevoller Kleinarbeit eine natürliche und infrastrukturelle Umgebung um Ihre Fahrzeugmodelle herum zu bauen. Bäume ergänzen das Ambiente ebenso wie Menschen, Berge und Verkehrseinrichtungen.

So vielfältig die Möglichkeiten der individuellen Entfaltung hierbei sind, so bedeutsam sind die technischen Grundlagen. Es bedarf eines nicht unbedeutenden Grundlagenwissens, um eine Eisenbahnanlage zu gestalten. Sollten Sie sich erstmalig damit beschäftigen, finden Sie im Rahmen des vorliegenden Ratgebers die wichtigsten Informationen zu Aufbau und Funktionsweise von Modelleisenbahnen. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf Gleisanlagen des Maßstabs N und den zugehörigen Lokomotiven.

Eine Einführung in die Welt der Modelleisenbahnen

Bei Modelleisenbahnen handelt es sich um Nachbildungen real existierender Züge, Gleise, Weichensysteme und Verkehrsinfrastrukturen. Darüber hinaus umfassen sie natürliche Umgebungen wie Berge, Täler, Flüsse und Auen. Eine Besonderheit des Modelleisenbahnbaus besteht darin, dass sich die Züge über die Gleise bewegen. Sie werden von einem Elektromotor angetrieben.

Grundlage der gesamten Eisenbahngestaltung ist eine Platte, die aus ein oder mehreren Modulen besteht. Je nach Maßstab und Detailtreue bewegt sich ihre Größe in einem Spektrum von einem bis mehreren Metern. Um die Bahn darüber fahren zu lassen, verwendet man verschiedene Steuerungs- und Antriebssysteme. Eine einfache Variante dieser Technik sind Motoren, die direkt in die Lokomotive integriert sind. Darüber hinaus kommen Steuerungselemente zum Einsatz, die sich am Rand der Platte befinden. Es gibt manuelle, halb automatische und vollautomatische Systeme. Letzteren gehören komplexe Computer- und Relaissysteme an.

Der Maßstab – die zentrale Größe beim Modelleisenbahnbau

Ehe Sie eine Modelleisenbahn in Ihren Räumlichkeiten aufbauen, messen Sie, wie viel Platz Sie zur Verfügung haben. Das Ergebnis hat einen Einfluss darauf, wie groß die einzelnen Modulplatten, die Schienen und Züge sein können. Beachten Sie, dass die Größen aller Bauteile voneinander abhängen. Eine Schiene mit hohem Maßstab und hoher Spurbreite kann nicht ansprechend auf einer kleinen Platte angebracht werden.

Der Maßstab der meisten Modelle wird nach dem Muster 1:X angegeben. 1 steht dabei für die Größe des Originals. Anstelle des X' steht eine Zahl, die den Verkleinerungsgrad angibt. Sehen Sie beispielsweise den Maßstab 1:200, so wissen Sie sofort, dass die Längenverhältnisse 220 mal kleiner sind als die des Originals. In der Domäne der Modelleisenbahnen hat sich eine zweite Bezeichnungsweise etabliert. Dabei verwendet man Buchstabenkürzel zur Kennzeichnung der Größenverhältnisse. Beispiele hierfür sind die Nenngrößen Z, TT und H0. Im Rahmen der folgenden Abschnitte soll es vorwiegend um die Nenngröße N gehen. Sie entspricht dem Maßstab 1:160 und ist damit etwa halb so klein wie die in Europa und Nordamerika am weitesten verbreite Nenngröße H0 (1:87).

Die Einteilung in die gängigen Nenngrößen geht auf die Normen Europäischer Modelleisenbahnen und die National Model Railroad Association zurück. Hintergrund der Vereinheitlichung ist es, verschiedene Modelle herstellerübergreifend miteinander kompatibel zu machen. Modelleisenbahnbauern soll es dadurch ermöglicht werden, ihre Eisenbahn stetig erweitern zu können.

Ein Überblick über die wichtigsten Nenngrößen

Es gibt die acht verschiedenen Nenngrößen 2, 1, 0, H0, TT, N und Z. Die größte davon ist die 2. Sie entspricht einem Maßstab von 1:22,5. Mit einem Größenverhältnis von 1:220 ist die Nenngröße Z die kleinste.

Neben der Nenngröße ist eine weitere Eigenschaft der Gleise von Bedeutung. Es handelt sich dabei um die Spurbreite. Sie gibt die Entfernung der parallel verlaufenden Gleise zueinander an. Man unterscheidet die Normalspur (ohne Buchstabenkürzel), die Meterspur (m), die Schmalspur (e), die Industriebahn (i) und die Parkbahn (p). Die Bezeichnung auf der Verpackung sieht jeweils so aus, dass das Buchstabenkürzel der Spurbreite hinter dem Kürzel der Nenngröße steht. Hervorzuheben ist hierbei, dass die Spurbreite von der Nenngröße abhängig ist. So ist die Spurbreite e bei einer H0-Bahn kleiner als bei einer 2-Bahn.

Anbei sehen Sie eine anschauliche Darstellung der Spurbreiten für die Nenngröße N:

N

Normalspur

9 mm

Nm

Meterspur

6,5 mm

Ne

Schmalspur

4,5 mm

Ni

Industriebahn

 

Np

Parkbahn

 

Die letzten beiden Felder der Tabelle sind frei gelassen, da Industrie- und Parkbahnbreite für die Nenngröße nicht einheitlich definiert sind. Erstmals wurde die ungenormte Größe Ni durch den Hersteller Railino festgelegt. Beachten Sie aus diesem Grund, dass Bauteile für Bahnen dieser Größe schwer zu finden sind. Sie sind nur in kleinen Serien erhältlich.

Die Besonderheiten der Spur N

Wie bereits angesprochen ist die Spur N neben der Spur H0 am weitesten verbreitet. Die auf den Maßstab 1:160 festgelegte Nenngröße zeichnet sich durch Klauenkupplungen nach dem Standard NEM356 aus. Damit ist es möglich, Fahrzeuge verschiedener Hersteller zu einem Fahrzeugverband zu verbinden, ohne Umbauten vornehmen zu müssen. Die Stromspannung ist auf 12 V festgelegt. Dabei kommt ein Gleichstromsystem mit zwei Leitern zum Einsatz.

Die Nutzung einer Eisenbahn mit dem Maßstab N bringt Ihnen zahlreiche Vorteile. Ihre Größe stellt einen Kompromiss zwischen großen und kleinen Nenngrößen dar, der die besten Eigenschaften beider Typen vereint. So zeichnet sie sich einerseits durch einen hohen Detailgrad aus, während sie auf der anderen Seite nicht viel Platz einnimmt. Die liebevolle Gestaltung der Landschaft ist dabei problemlos möglich. Ein weiterer positiver Aspekt der Nenngröße N besteht in ihrem Preis. Sie ist in den meisten Fällen günstigen als die größeren Nenngrößen H0 aufwärts.

Die Besonderheiten der Lokomotiven für Spur N

Zu Beginn der Modelleisenbahntechnik Ende des 19. Jahrhunderts standen zwei Aspekte im Vordergrund. Sie sollten die Nutzer unterhalten und ihnen technische Kenntnisse vermitteln. Mit der Zeit hat sich der Fokus der Hersteller auf die Vorbildtreue gerichtet. Die Modelle sollten den Vorbildern optisch so weit wie möglich entsprechen.

Hersteller, die sich darauf spezialisiert haben, detailgetreue Modelle verschiedener Epochen herzustellen, sind Fleischmann, Brawa und Minitrix. Die Lokomotiven und Waggons zeichnen sich dadurch aus, dass trotz der geringen Größe alle Aufschriften und Logos gut lesbar sind. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass sie die Spur N Lokomotiven auf Gleisen von Fremdherstellern nutzen können. Dies ist durch die genormte Klauenkupplung möglich.

Spur N Loks für Dioramen aller Themengebiete

Die meisten Modelleisenbahner legen sich eine Anlage in einem geschlossenen Zusammenhang an. Das können bestimmte Zeitepochen, unterschiedliche Landschaften oder Züge eines bestimmten Herstellers sein. Erstere thematische Orientierung ist am weitesten verbreitet.

Mögen Sie alte Züge, erstellen Sie ein Eisenbahnmodell aus dem Zeitraum von 1835-1920. Er gilt als die erste Epoche der Eisenbahn. Daran schließt sich die Epoche 2 von 1920-1945 an. Sie wird auch als Reichsbahn-Epoche bezeichnet. In den darauf folgenden Phasen entwickelt sich eine Tendenz hin zur Entwicklung einheitlicher Staatsbahnen. Eine Besonderheit besteht zwischen 1945-1970. In dieser Zeit entwickeln sich aufgrund der deutschen Teilung unterschiedliche Fahrzeugtypen. Dampfloks gibt es ebenso wie Elektro- und Dieselloks. Von 1990 bis 2006 gibt es die Epoche der Deutschen Bahn. In Bausätzen zu dieser Zeit finden Sie moderne Züge wie den formschönen ICE oder den robusten EC.

Nach 2007 beginnt die Phase des zunehmend privatisierten Schienenverkehrs. Viele kleine Betriebe bringen bunte Vielfalt auf Deutschlands Gleise. Im Rahmen dieser Entwicklung wird ein neues Nummernsystem nach TSI/UIC eingeführt. An den 12-stelligen Nummern der Triebfahrzeuge können Sie die Fahrzeuge genau zuordnen und sich der Erstellung einer Modelleisenbahn in einem beliebigen Zeitraum bewegen. Vielleicht mögen Sie es aber auch etwas individueller und Sie erschaffen auf einem Diorama einen Querschnitt durch die deutsche Eisenbahngeschichte. Die Möglichkeiten sind vielfältig. Auch eine Orientierung an Ihrem persönlichen Geschmack ist kein Problem. Wählen Sie die Züge aus, die Ihnen gefallen. Wichtig ist allein, dass sie Nenngröße N haben und auf Ihre Spurbreite ausgelegt sind.

Mit diesem Zubehör rüsten Sie Ihre Spur-N-Bahn auf

Damit Ihre Loks gut fahren können, benötigen Sie das richtige Gleissystem. Hierbei bietet Ihnen die Spur N einen weiteren Vorteil. Die Frage nach Gleichstrom- und Wechselstromantrieb stellt sich hier nicht. Auch müssen Sie keine Entscheidung zwischen Schienen mit zwei oder drei Leitern treffen. Gleise der Spur N funktionieren ausschließlich als Zweileitersystem mit Gleichstrom. Dies ist auch der Grund dafür, dass Lokomotiven anderer Hersteller ohne Probleme auf Ihrer Spur N fahren können. Einschränkungen, wie Sie bei Märklin-Wechselstrombahnen auftreten, spielen keine Rolle.

Beachten Sie allerdings, dass die Gleise nicht im selben Maß miteinander kompatibel sind wie die Gleise mit den Loks. Obwohl sie eine einheitliche Spurbreite von 9 mm haben, weisen die Ausführungen der einzelnen Hersteller Besonderheiten auf. Die Folge davon ist, dass sich nicht alle verschiedenen Hersteller miteinander kombinieren lassen. Inwieweit es möglich ist, erfragen Sie bei Ihrem Fachhändler.

Es ist stets zu empfehlen, vor dem Ausbau eines bestehenden Schienennetzes einen Plan zu erstellen. Dadurch haben Sie einen guten Überblick über den genauen Platzbedarf und die notwendigen Anschlüsse. Mit geraden und gebogenen Streckenabschnitten erschaffen Sie vielseitige Landschaften und Infrastruktursysteme.

Um die Authentizität Ihrer Eisenbahn zu steigern, nutzen Sie verschiedene Zubehörteile im Maßstab 1:160. Mit den passenden Verkehrsgebäuden, Burgen und Bauernhöfen erstellen Sie einen harmonischen Gesamteindruck, der zum Verweilen und Betrachten einlädt. Mit passenden Beleuchtungselementen, Tunneln und Brücken setzen Sie zusätzliche optische Akzente, die Ihre Modelleisenbahn zu einem individuellen Unikat machen. Mit kleinen Menschen und Tieren hauchen Sie der Umgebung zusätzlich Leben ein und verleihen ihr eine ansprechende Dynamik.

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