Worauf Sie beim Kauf von Fensterbildern und Zubehör achtgeben sollten

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Worauf Sie beim eBay-Kauf von Fensterbildern und Zubehör achtgeben sollten

Der praktische Einkaufsratgeber für Fensterbilder und Zubehör

Fensterbilder sind nicht nur eine attraktive Dekorationsidee für die eigene Wohnung, sie eignen sich auch perfekt als Geschenk. Ob man im Winter mit bunten Fensterbildern ein wenig Stimmung in die Wohnung bringen oder das Frühjahr mit passenden Dekorationen begrüßen möchte, es gibt Fensterbilder für jede Jahreszeit und jeden Geschmack.

Auch einen attraktiven Ersatz für Gardinen bilden Fensterbilder. Es gibt hier sogar flächendeckende Motive, die einen perfekten Sichtschutz bieten. Worauf Sie achten sollten, wenn Sie Fensterbilder kaufen möchten, und wie man die vielen unterschiedlichen Variationen sicher befestigen kann, darüber informiert sie dieser Einkaufsratgeber.

Übrigens: Ein paar Tipps zum Selbermachen gibt es zusätzlich, damit Sie Ihre eigenen kreativen Ideen möglichst einfach in die Tat umsetzen können.

Fensterbilder werden aus den unterschiedlichsten Materialien hergestellt

Es gibt kaum ein Material, aus dem sich nicht auch Fensterbilder gestalten ließen. Zu den am häufigsten verwendeten Werkstoffen gehören

Beeindruckend schöne Fensterbilder lassen sich aber auch aus filigranen Spitzen oder bemalter Seide herstellen.

Sehr beliebt ist darüber hinaus das Gestalten von Fensterbildern mit Window Color. Das sind spezielle Farben, die sich zu einem festen Motiv zusammenfügen und dann direkt auf die Scheibe geklebt werden. Fertige Fensterbilder kann man sowohl zu bestimmten Festen wie Weihnachten oder Ostern, zu den vier Jahreszeiten als auch mit verschiedenen Motiven wie zum Beispiel für die Kinderzimmer- oder Baddekoration kaufen. Nirgendwo ist der Unterschied zwischen fertig gekauft und selbst gemacht so gering wie bei Fensterbildern aller Art. Es gibt zwar Techniken, die sehr aufwendig sind wie zum Beispiel Tiffanyarbeiten mit Bleirahmen und Echtglas, aber auch hier kann man mit der richtigen Anleitung selbst aktiv werden.

Auf die sichere Befestigung kommt es an

Am einfachsten ist die Befestigung von Fensterbildern, wenn sie direkt auf die Scheibe geklebt werden. Allerdings hat das manchmal auch den Nachteil, dass sich Aufkleber oder Window-Color-Motive nur schwer wieder entfernen lassen.

Kauftipp: Achten Sie gleich beim Kauf solcher Fensterbilder darauf, dass sie den Vermerk „Rückstandslos entfernbar“ oder eine ähnliche Kennung haben. So können Sie sicher sein, dass keine Reste auf der Glasscheibe übrig bleiben, die sich oft nur mit einem Ceranglasschaber mühsam entfernen lassen.

Tipp: Wenn Sie Window-Color-Bilder entfernen möchten, achten Sie darauf, dass die Temperatur der Fensterscheiben in etwa auch der Raumtemperatur entspricht. Bei sehr kalten Fensterscheiben wird das Material leicht brüchig und lässt sich deshalb nur schwer abziehen. Das kann auch bei einigen Fensterfolien der Fall sein.

Fensterbilder, die aufgehängt werden müssen, benötigen einen entsprechenden Haken. Hier können entweder Saugnapfhaken direkt auf die Fensterscheibe gesetzt werden oder, alternativ dazu, am Fensterrahmen. Wer über einen Rollladenkasten aus Holz verfügt, kann dort auch kleine Schraubhaken montieren, an denen sich Fensterbilder aller Art gut aufhängen lassen. Achten Sie hier auf den richtigen Abstand zur Fensterscheibe. Das Fenster sollte sich problemlos schräg stellen lassen, ohne das Fensterbild oder die Aufhängevorrichtung (Bänder, Drähte etc.) zu berühren. Zum kompletten Öffnen des Fensters nehmen Sie Fensterbilder am besten vorher ab.

Tipp: Anstelle von Klebehaken, die sich häufig nach einer gewissen Zeit von selbst wieder lösen, kann man Haken auch mithilfe einer Heißklebepistole auf Scheiben oder Rahmen anbringen. Das ist eine haltbare Methode, und dieser Klebstoff lässt sich rückstandslos entfernen, wenn die Dekoration dauerhaft verändert werden soll.

Wer gern mehrere Fensterbilder aufhängen möchte, sollte sich ein Rundholz beziehungsweise die Aufhängevorrichtung für eine Scheibengardine besorgen. Sie wird am Fensterrahmen in der gewünschten Höhe befestigt. Auf die Stange lassen sich Fensterbilder gut aufhängen. Unterschiedliche Höhen erreicht man durch kürzere oder längere Bänder. Beim Fensterputzen muss dann nicht jedes einzelne Fensterbild abgenommen werden, sondern man kann alle auf einmal mit der Stange herunternehmen.

Fensterbilder – auch ein Ersatz für Gardinen

Klebefolien für Fenster eignen sich auch als Ersatz für Gardinen. Diese Folien gibt es in unterschiedlichen Größen und sie lassen sich auf allen glatten Glasflächen, also auch auf Türen oder Spiegeln, problemlos anbringen.

Um einen kompletten Sichtschutz zu bieten, müssen die Folien passgenau nach der Fenstergröße bestellt werden. Je größer die Glasfläche ist, umso schwieriger wird allerdings auch das falten- und blasenfreie Aufkleben der Folie. Das sollte man besser nicht allein machen. Die Schutzfolie auf der Klebeseite wird nach und nach abgezogen, während gleichzeitig die Folie möglichst gleichmäßig auf die Glasfläche gedrückt wird.

Blasen oder Falten sollten sofort – durch leichtes Abziehen und erneutes Andrücken – entfernt werden. Die meisten Folien, die sich als Fensterbilder eignen, sind wasserfest und müssen beim Fensterputzen nicht abgenommen werden. Ähnlich sieht es mit Window-Color-Fensterbildern aus. Auch sie kann man inzwischen mit den verschiedenartigsten Motiven fertig kaufen und an jeder beliebigen Glasfläche anbringen. Im Gegensatz zu Folien, die es auch für die Außenseiten von Fenstern gibt, können Fensterbilder aus Window-Color-Farben immer nur auf den innenliegenden Scheiben angebracht werden, weil sie nicht wetterfest sind.

Traditionelles Handwerk – Fensterbilder in Tiffanytechnik

In Blei gefasste Glasscheiben, zusammengefügt zu hübschen Motiven – so präsentieren sich Tiffany-Fensterbilder. Die Tiffany-Glaskunst stammt aus der Epoche des Jugendstils und umschreibt eine bestimmte Technik der Glasverarbeitung. Die einzelnen Glasstücke werden durch Bleirahmen miteinander verbunden. Dabei können abstrakte Formen entstehen, aber auch figürliche Motive nachgebildet werden. Tiffany-Fensterbilder werden meist an dünnen Ketten aufgehängt, die dieselbe Farbe haben wie die Blei- beziehungsweise Zinnrahmen, die das Glas zusammenhalten. So entsteht ein homogenes Bild, das bei Lichteinfall zauberhafte Reflexe auch in den Wohnräumen erzeugt.

Wer Tiffany-Fensterbilder selbst gestalten möchte, benötigt eine Grundausstattung an Material und Werkzeug. Dazu gehören unter anderem

  • farbige Glasscheiben (im Bastelbedarf erhältlich),
  • Glasschneider,
  • Glasbrechzange,
  • Lötstation,
  • Lötzinn,
  • UV-beständigen Kleber und
  • Schleifmaterial für Glas (eventuell Diamantschleifkopf für ein Universalwerkzeug).

Im Bastelbedarf gibt es eine Reihe einschlägiger Literatur und viele Anleitungen und Motivbögen. Hier wird die Arbeitstechnik genau erklärt, und mit etwas Geschick entstehen so zauberhafte Fensterbilder in Tiffanyoptik.

Übrigens: Glasreste, die übrig bleiben, müssen nicht zwangsläufig entsorgt werden. Sie können zu bunten Mosaiken zusammengesetzt werden. Basteln Sie damit Untersetzer oder dekorative Platten.

Fensterbilder und Volkskunst – das passt zusammen

Aus der Weihnachtszeit sind besonders die Holzfensterbilder aus dem Erzgebirge bekannt und beliebt. Holz eignet sich aber nicht nur für weihnachtliche Fensterbilder, es kann das ganze Jahr über ein hübscher Blickfang sein. Beliebt sind hier unter anderem auch die sogenannten Friesenbäume. Ursprünglich stammen sie aus Nordfriesland und dienten als Ersatz für einen Weihnachtsbaum. Heute gibt es Friesenbäume mit den unterschiedlichsten Dekorationen. Sie bestehen in der Regel aus Naturholzstangen, die quer zu einem senkrechten Holzstab angeordnet sind und nach oben immer schmaler werden, um die Form eines Baumes nachzubilden.

Dekoriert werden Friesenbäume mit den unterschiedlichsten Gegenständen. Das können Nachbildungen von Küchenutensilien, Tieren, Blumen und Pflanzen und vieles mehr sein. Aufgehängt werden Friesenbäume in der Regel an Schleifenband, das in der Farbe zu den Dekorationsaccessoires passt.

Tipp: Wenn Sie nicht möchten, dass die Aufhängevorrichtung von Fensterbildern aller Art zu sehen ist, verwenden Sie transparente Nylonschnur. Hier eignet sich übrigens auch Angelschnur ganz ausgezeichnet.

Kreative Fensterbilder gibt es auch in Materialkombinationen. Aus Holz und Plauener Spitze findet man interessante Gestaltungen, die Landschaften oder Figuren nachbilden und an einem Fenster äußerst dekorativ wirken. Sie können plastisch gestaltet sein oder sich in einem eckigen, ovalen oder runden Rahmen aus Holz befinden.

Fensterbilder aus Papier

Fensterbilder aus Papier bekommt man nur relativ selten fertig gekauft. Allerdings ist es mit etwas Geschick und dem notwendigen Material aus dem Bastelbedarf gar nicht so schwierig, filigranen Fensterschmuck selber herzustellen.

Häufig werden komplette Bastel-Sets angeboten, die neben einer detaillierten Anleitung auch das komplette Bastelmaterial enthalten. Nur Schere, Klebstoff und eventuell Stifte zum Anzeichnen und Kohlepapier zum Übertragen der Motive auf den Bastelkarton werden noch zusätzlich benötigt.

Hilfreich: Wenn zum Beispiel Gesichter aufgemalt werden müssen, sollten Sie einen weißen Dekorstift oder etwas Tipp-Ex bereithalten. Augen wirken natürlicher, wenn ein wenig weiße Farbe hinzugefügt wird.

Das Motiv des Fensterbildes wird auf Bastelkarton in der gewünschten Farbe übertragen. Danach müssen alle Einzelteile ausgeschnitten und passend zusammengeklebt werden. Verwenden Sie Kleber sparsam und niemals bis ganz zum Rand, damit keine Klebereste sichtbar bleiben.

Tipp: Besonders hübsch wirken Fensterbilder aus Papier, wenn man mit Transparentpapier arbeitet. Hierzu werden nur die Konturen der Motive in einer gewissen Breite (1-2 Zentimeter) aus Bastelkarton gefertigt. Jede Kontur sollte dabei zwei Mal vorbereitet werden. Farblich passendes oder auch kontrastierendes Transparentpapier fügt man nun zwischen die beiden Konturformen ein. Fällt das Sonnenlicht von außen durch die Scheibe, leuchtet das Transparentpapier und gibt den Fensterbildern aus Papier ein sehr lebendiges Aussehen.

Leichte Fensterbilder richtig aufhängen

Wenn am Fensterbild keine vorgegebene Aufhängevorrichtung angebracht ist, ist es besonders bei relativ leichten Ausführungen nicht ganz einfach, sie ausgewogen zu befestigen. Ein paar kleine Tricks helfen dabei. Sie sind übrigens auch perfekt für selbst gemachte Fensterbilder aus Papier geeignet.

Zunächst muss das Motiv ausgependelt werden. Dazu fast man die Oberkante vorsichtig mit Daumen und Zeigefinger an. So lässt sich relativ leicht feststellen, an welcher Stelle ein Loch zur Befestigung eines Fadens oder einer dünnen Kette angebracht werden muss.

Tipp: Bei größeren Fensterbildern empfiehlt es sich, zwei Aufhängevorrichtungen vorzusehen. Das verhindert besonders bei Papierfensterbildern ein Verbiegen oder Verdrehen.

Ob Sie Fensterbilder selber basteln oder fertig kaufen, ist nicht wichtig. Auf jeden Fall sorgen diese hübschen Wohnaccessoires für eine freundliche Stimmung zu jeder Jahreszeit. Schauen Sie sich doch einfach einmal ein paar Fensterbilder an. Sie finden mit diesem Ratgeber bestimmt die richtige Dekoration für Ihre Fenster oder die Inspiration, Ihrer eigenen Kreativität freien Lauf zu lassen.

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