Worauf Sie bei der Beleuchtung Ihres Aquariums achten müssen

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Liebevoll gestaltete Aquarien sind immer auch ein schöner Blickfang für die Wohnung oder das Büro, in dem sie stehen. Die richtige Beleuchtung kann diesen Effekt noch verstärken. Licht bedeutet für die Bewohner Ihres Aquariums jedoch noch viel mehr: Nur mithilfe von Licht betreiben die Wasserpflanzen die Fotosynthese, bei der das Kohlendioxid aus dem Wasser abgebaut und dafür Sauerstoff produziert wird, der eine wichtige Lebensgrundlage für Ihre Fische darstellt. Außerdem dienen die Pflanzen selbst einigen Aquarien-Bewohnern als Nahrung. Doch Vorsicht: Wie überall im Leben heißt es auch bei der Beleuchtung Ihres Aquariums das richtige Maß zu finden. Finden Sie jetzt das passende Aquarium günstig bei eBay. Beim Kaufen sollten Sie diese Dinge allerdings unbedingt beachten:

 

1. Pralles Sonnenlicht im Aquarium unbedingt vermeiden

Wer meint, er könne auf die Anschaffung einer Aquarien-Lampe verzichten und dafür das Aquarium direkt in die Sonne stellen, begeht einen folgenschweren Fehler: Das pralle Sonnenlicht ist für das relativ flache Aquarienwasser viel zu hell und viel zu heiß. Es heizt das Wasser auf, was im Extremfall zum Tod der Bewohner führen kann, blendet Ihre Fische (die keine Augenlider besitzen, um sich zu schützen) und führt zu einer explosionsartigen Vermehrung der Algen. Aquarien gehören deshalb nicht aufs Fensterbrett.

 

2. Einen regelmäßigen Wechsel von Licht und Dunkelheit einhalten

Für das Wohlempfinden der Aquarien-Bewohner ist es sehr wichtig, dass Helligkeit und Dunkelheit sich regelmäßig abwechseln – so, wie es in der Natur auch geschieht. Deswegen sollte wenigstens alle zwölf Stunden das Licht aus- und erst nach einer ebenso langen Pause wieder angehen. Profis planen für ihr Aquarium nur neun bis elf Stunden Licht pro Tag, die sie um die Mittagszeit herum noch einmal für drei Stunden unterbrechen. Zu diesem Zweck lohnt es sich, die Beleuchtung mit einer Zeitschaltuhr zu koppeln. Noch besser lassen sich die natürlichen Lichteffekte simulieren, wenn das Ein- und Ausschalten mithilfe eines Dimmers allmählich geschieht.

 

3. Die richtige Leuchtstärke für die Aquariumgröße wählen

Wie hell Ihre Lampe sein muss, hängt maßgeblich von der Größe Ihres Aquariums ab. Besonders gut eignen sich für Einsteiger die Leuchtstoffröhren, bei denen in einem Glasrohr ein Leuchtgas entzündet wird. Für eine Wassertiefe bis zu 50 cm sind sie völlig ausreichend. Zu beachten ist hier, dass der Austausch rechtzeitig, das heißt nach etwa 10.000 Betriebsstunden, erfolgt. Eine sehr gute Alternative zur Leuchtstoffröhre sind LED-Lampen fürs Aquarium. Sie produzieren weniger Wärme und sind außerdem problemlos zu entsorgen. LED-Aquarienlampen werden oft in Form von Leuchtbalken geliefert und eignen sich auch für eine Wassertiefe bis zu 50 cm. Größere Becken hingegen benötigen Lichtquellen mit mehr Leuchtkraft. Diese gibt es zum Beispiel in Form von Halogenlampen, die allerdings ein punktuelles Licht erzeugen. Reflektoren und Diffusoren können den Lichtkegel vergrößern, aber in den meisten Fällen müssen mehrere Halogenlampen eingesetzt werden.

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