Worauf Eltern beim Sonnenschutz für Auto-Kindersitze achten sollten

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Worauf Eltern beim Kauf eines Sonnenschutzes für Auto-Kindersitze achten sollten

Kaum werden die Tage länger und wärmer, fragen sich besorgte Eltern wie sie ihren Nachwuchs im Auto vor dem hellen Sonnenlicht schützen können. Schließlich dringt ein guter Teil des schädlichen UV-Lichts durch die Autoscheibe ein und könnte den Kleinen schaden. Hautreizungen und Sonnenbrand wären die unangenehme Folge, und natürlich ist auch die Hitze im Fahrzeug nicht zu unterschätzen. Im Hochsommer sind Temperaturen von über 50 Grad im stehenden Auto keine Seltenheit, für Kinder bedeutet das wiederum eine erhebliche Gefahr. Viel zu schnell erleiden sie einen Kreislaufzusammenbruch, und auch der gefürchtete Sonnenstich lässt dann häufig nicht lange auf sich warten. Ein guter Sonnenschutz ist deshalb unbedingt notwendig, wenn man die Kinder vor den hohen Temperaturen und vor den grellen Sonnenstrahlen schützen will. Allerdings sollten Eltern genau überlegen, wie der Sonnenschutz aussehen soll, denn es gibt eine Reihe von Möglichkeiten, die recht universell einsetzbar sind. Wenn man weiß, worauf man beim Kauf eines Sonnenschutzes für den Kindersitz achten soll, wird die Entscheidung gleich deutlich einfacher.

So wichtig ist ein guter Sonnenschutz im Auto

Selbst in einem kühlen Sommer gibt es meist einige Tage, an denen das Thermometer locker die 30-Grad-Marke knackt. Solche Temperaturen werden für viele Erwachsene zur Herausforderung, und wer dann mit dem Auto unterwegs ist, freut sich über Sonnenrollos, Sonnenbrillen, Klimaanlagen und ähnliche Annehmlichkeiten, die den Aufenthalt im Wagen etwas angenehmer machen. Doch auch der beste Schutz kann kaum verhindern, dass die Hitze auf den Kreislauf schlägt, und wer einmal in einem heißen und stickigen Auto sitzen musste, weiß gut, wie anstrengend das für den gesamten Organismus ist. Nicht zuletzt können auch schmerzhafte Sonnenbrände die Folge sein, denn Sonnenstrahlen dringen nahezu ungefiltert durch die Autoscheiben hindurch und führen zu Verbrennungen der Haut. Besonders gefährdet sind Kinder, die sich in ihrem Kindersitz kaum bewegen können. Sind sie ungeschützt der Sonne ausgesetzt und ihre junge Haut verbrennt noch schneller als die Haut eines Erwachsenen. Und auch die schädigenden Auswirkungen auf die Haut sind für die Kleinen nicht zu unterschätzen, führt doch ein Sonnenbrand zu Langzeitschäden, deren Ausmaß im Kindesalter noch gar nicht abzuschätzen ist.

Integrierter Sonnenschirm oder separater Schutz

Ein guter Sonnenschutz ist im Auto also unabdingbar. In der Regel sitzen kleine Kinder in einem Kindersitz, denn solange sie eine vorgegebene Mindestgröße noch nicht erreicht haben, ist der Kindersitz der sicherste Ort im Fahrzeug. Für solche Autositze gibt es vielfältiges Zubehör, und zu diesem Kindersitz-Zubehör gehört, je nach Modell, auch ein integrierter Sonnenschirm. Alternativ kann ein Sonnenschutz als Sonnenverdeck auch von außen am Kindersitz befestigt werden. Er wird dann lediglich bei heißen Temperaturen eingesetzt, während er bei kühlem Wetter entfernt werden kann und damit nicht weiter stört. Und schließlich kommt neben der direkten Befestigung eines solchen Sonnenschutzes am Kindersitz auch das Anbringen eines Rollos an den Scheiben in Frage. Diese günstigste Möglichkeit des Sonnenschutzes ist äußerst flexibel, universell einsetzbar und schützt die Kleinen ebenfalls zuverlässig vor hoher Sonneneinstrahlung. Bevor man sich für den passenden Sonnenschutz entscheidet, sind die Vor- und Nachteile gegeneinander abzuwägen.

Integrierte Sonnenschirme für Top-Qualität

Ein Auto-Kindersitz mit integriertem Sonnenschirm ist eine sehr praktische Lösung für einen Sonnenschutz. Die großen Top-Marken haben ihre Auto-Kindersitze in Abhängigkeit von dem gewünschten Modell zumindest teilweise mit einem integrierten Sonnenschirm ausgestattet. Das erspart das lästige Anbringen eines Sonnenverdecks, wenn es wieder einmal warm wird. Auch entfällt bei einem integrierten Schirm das Suchen eines passenden Verdecks, ist doch der Schirm individuell auf jedes Modell zugeschnitten. Meist sind die hübschen Sonnenschirme farblich auf den Auto-Kindersitz abgestimmt. Somit gehören Kindersitze mit integriertem Sonnendach zu den Produkten, die meist etwas teurer sind als Modelle ohne Sonnenschutz. Wer also etwas auf den Preis achten will, entscheidet sich für ein Modell ohne Sonnenschirm. Doch auch hier gibt es unterschiedliche und gute Lösungen, wie es im Auto auch bei hohen Temperaturen angenehm schattig bleibt.

Ein separates Sonnenverdeck ist flexibel

Ein separates Verdeck als Sonnenschutz wird bei heißen Temperaturen von außen am Kindersitz befestigt und spendet wohltuenden Schatten. Das Verdeck besteht meist aus Kunstfasern, häufig findet man Polyester als Bezug. Ein schwarzes Verdeck wird auf den ersten Blick noch mehr Wärme anziehen, doch gleichzeitig hält schwarzer Stoff Sonnenstrahlen sehr gut ab. Kleine Kinder sind mit einem separaten Sonnenverdeck deshalb zuverlässig geschützt, sofern das flexibel nutzbare Verdeck immer rechtzeitig am Kindersitz befestigt wird.

Ein Sonnenrollo bietet günstigen Schutz

Der preiswerteste Sonnenschutz für Kindersitze ist sicher das klassische Sonnenrollo. Ein Sonnenrollo kann wahlweise an der Heckscheibe oder an den Seitenscheiben befestigt werden, bei Hitze wird es einfach aufgezogen und spendet kühlen Schatten. Ein solches Rollo ist der preiswerteste Schutz gegen Sonnenstrahlen im Auto und ist gleichzeitig äußerst flexibel einsetzbar. Letztlich passt ein Rollo ebenso wie ein Sonnenschutz, der mit einfachen Saugnäpfen befestigt wird, in jedes Auto und zu jedem Kindersitz. Wer mit verschiedenen Autos unterwegs ist, weiß den flexiblen Sonnenschutz besonders zu schätzen, denn er kann in jedem Fahrzeug problemlos angebracht werden. Ein Rolle schützt außerdem nicht nur vor aggressiven UV-Strahlen, sondern hält auch das Innere des Fahrzeugs angenehm kühl, weil eine direkte Sonneneinwirkung vermieden wird. Das zumindest gilt für Rollos, die eine wärmeabweisende Wirkung haben. Sie sorgen für konstante Temperaturen im Fahrzeug, die nicht nur für das Kind angenehm sind.

Kindlicher Sonnenschutz für gute Laune

Einem Sonnenrollo sehr ähnlich ist der einfache Sonnenschutz, der mit Saugnäpfen an den Scheiben befestigt wird. Dieser Schutz ist im Handumdrehen angebracht und entfernt, deshalb bietet er sich ganz besonders für Autofahrer an, die häufig mit wechselnden Fahrzeugen unterwegs sind. Außerdem ist dieser Sonnenschutz bei kühlen Temperaturen leicht entfernt, damit die Kleinen wieder freie Sicht aus dem Fenster haben. Die Kleinen haben viel Spaß daran, wenn sich Tiere und Motive, z. B. Disney-Figuren, auf den Sonnenschutzblenden tummeln. Ein solcher Sonnenschutz mit Motiv machen vor allem kleinen Kindern eine Freunde, außerdem ist die Autofahrt auch für die Eltern entspannter, wenn der kleine Racker beschäftigt ist. Trotzdem müssen Eltern bei der Auswahl dieses leichtgewichtigen Sonnenschutzes auf eine solide Schutzwirkung achten. So müssen die Seitenscheiben weitestgehend bedeckt sein, damit keine gefährlichen Sonnenstrahlen durchdringen können.
Ein Motiv mit dunklen und kräftigen Farben wird UV-Strahlen etwas besser abfangen als ein Bild mit hellen und zarten Tönen, da dunkle Nuancen eine stärkere Schutzwirkung haben. Sind die Seitenscheiben mit einem solchen Sichtschutz abgedunkelt, bleibt immer noch die Frage der Sonneneinstrahlung durch die Heckscheibe zu klären. Auch hier sind die Kinder bei Bedarf zu schützen, wobei wiederum ein Rollo in Frage kommen kann. Hinzu kommt weiteres hilfreiches Zubehör, das eine übermäßige Sonneneinstrahlung im Fahrzeug vermeiden kann.

Dieses Zubehör ergänzt den Sonnenschutz

So sinnvoll ein Kindersitz mit integriertem Sonnenschutz sein kann und so hilfreich das separate Verdeck im Sommer ist, so sehr ist je nach Temperatur weiteres Zubehör erforderlich, um die Kinder vor extremen Temperaturen zu schützen. Zwar ist ein Fußsack eher ein passendes Accessoire für den Winter und hält die Füße dann angenehm warm, doch ein Ersatzbezug ist im Sommer wie im Winter sehr hilfreich. So kann der Bezug des Kindersitzes regelmäßig ausgetauscht und gewaschen werden, der Kindersitz bleibt damit immer hygienisch frisch. Und schließlich lässt sich bei den Kleinen der eine oder andere Fleck nicht vermeiden, deshalb ist ein Austauschsitz eine gute Alternative. Vielleicht entscheidet man sich auch für einen Sitzschutz, der den Sitz zuverlässig vor Flecken schützt. Im Sommer ist ein spezieller Sitzschutz hilfreich, der eine übermäßige Aufladung durch Sonneneinstrahlung verhindert. Er sorgt dafür, dass Baby auch bei hohen Temperaturen sofort im Kindersitz Platz nehmen kann, ohne sich an dem überhitzten Material zu verbrennen.
Mit dem passenden Zubehör ist es also kein Problem, Kinder auch im Sommer und bei hohen Temperaturen im Fahrzeug mitzunehmen, ohne gesundheitliche Beeinträchtigungen zu riskieren. Wer die Kleinen mit einem guten Sonnenschutz vor übermäßiger Sonnenbestrahlung schützt, hat auch im Sommer einen lebhaften kleinen Beifahrer an der Seite.

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