Worauf Du beim Kauf einer Rückwand für Küche & Bad achten solltest

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Du stehst vor der Entscheidung eine Rückwand zu kaufen?

Der Markt von Küchen- und Duschrückwänden hat sich in den letzten Jahren enorm entwickelt. Wer sich nicht auf die Marke verlässt, für den ist es schwer, gute von schlechten Rückwänden zu unterscheiden. Hier einige wichtige  Ratschläge, die Dir bei Deiner Entscheidung helfen sollen.

1. Preis

Hier gilt nicht, wer viel zahlt bekommt auch viel. Sicher hat Qualität ihren Preis, aber manchmal wollen zu viele mitverdienen und das treibt die Preise in die Höhe. In der Möbelbranche ist es üblich, einen höheren Aufschlag zu kalkulieren. Daher sind Rückwände aus dem Möbelhaus oft so dramatisch teuer. Große Küchenmarken kaufen Rückwände zumeist nur ein, schlagen auf, verkaufen an das Möbelhaus, die schlagen auf und wer zahlt das dann am Ende? Richtig, der Endkunde, sprich wir Verbraucher. Darum lieber direkt beim Hersteller der Rückwände bestellen. Diese findest du z.B., in dem du Google & Co bemühst. Suche nach "Küchenrückwände" und "Duschrückwand".

2. Produktion

Die Rückwände sollten möglichst in Deutschland produziert werden.  Sollte es einmal ein Problem geben, kann man die Verantwortung weder ins Ausland noch woanders hinschieben. Wenn was verbockt wird, dann können sich hiesige Hersteller auch darum kümmern. Nur heiße Worte? Keineswegs..achtet auf die Bewertungen im Netz. Hersteller mit nur wenigen oder gar schlechten Bewertungen sollte man meiden.

3. Verarbeitung

Um es kurz zu machen: Kauf keine folierte Rückwand! Denn es wird oft unterschätzt,dass das Material arbeitet. Unserer Erfahrung nach machen alle foliierten Rückwände früher oder etwas später Probleme. Selbst, wenn man das im Vergleich zum Direktdruck blassere Druckbild akzeptiert, werfen die Platten unschöne Blasen und die Folie schrumpft an den Rändern. Deshalb sollten Materialien, wie Alu-Verbund, Acryl -oder ESG-Glas  im UV Direktdruck verarbeitet worden sein.
Ein weiterer wichtiger Punkt stellt die Beschaffenheit der Oberfläche dar. Diese sollte grundsätzlich mit einer Spezialfolie versehen sein, zumindest bei Alu-Verbund. Bei Acryl- oder ESG-Glas, wo der Druck auf der Rückseite der Platte aufgebracht wird, sollte eine rückseitige Schutzlackierung vorhanden sein, damit die Rückwand auch blickdicht ist, und beim Verkleben der genutzte Kleber nicht durchschlagen kann. Die Schutzversiegelungen schützen den Druck über Jahrzehnte vor Kratzern und chemischen Reinigungsmitteln. Im Handel werden teilweise nur überlackierte oder gar nicht (Baumarkt) behandelte Platten angeboten. Logisch, dass hier irgendwann im wahrsten Sinne des Wortes der Lack ab ist. Ein großes Problem stellt bei solchen Platten außerdem das verreiben der Pigmete bei nicht geschützten Drucke dar. Da hat dann gerne mal die rote Tomate auf weißem Hintergrund nach wenigen Monaten eine rosa Aura. Auch nicht wirklich prickelnd...


4. Auswahl an Motiven

Was vielleicht auf den ersten Blick gar nicht so wesentlich erscheint, ist die Auswahl an Motiven. Da Rückwände meist ja nicht mal eben für eine Woche, sondern für Jahre halten soll, ist es nicht unerheblich, wenn ein Hersteller gleich auch eine große Anzahl von Motiven zur Verfügung stellen kann. Sollte dieser gar über eine eigene Grafikabteilung verfügen, so ist dies mit Sicherheit ein weiterer Aspekt, dass Wert auf eine gute Druckqualität gelegt wird. Es gibt sogar zumindest einen Anbieter, der die Grafiken vorab kostenlos auf Wunsch überprüft.

5. Last but not least: die Garantie

Jeder Hersteller ist grundsätzlich vom Gesetz her dazu verpflichtet, die vorgeschriebene gewährleistungspflicht von 24 Monaten einzuhalten. Wer also nur 2 Jahre Garantie gibt, der gibt also im eigenlichen Sinne keinen echten Mehrwert. Je länger die Garantie eines Herstellers ist, desto eher kann man davon ausgehen, dass dieser auch von seinen Produkten überzeugt ist.
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