Woran erkennt man ein 100 % naturreines ätherisches Öl?

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Woran erkennt man ein 100 % naturreines ätherisches Öl

Wer ätherische Öle kauft, tut dies meistens, um seine Gesundheit zu unterstützen und um sich bei kleineren Krankheiten zu helfen, um sich zu pflegen und zu verwöhnen. Aber leider ist nicht alles auf dem Markt eine reine Qualität, denn 100 % naturreines ätherisches Öl ist keine geschützte Bezeichnung und die Deklaration eines ätherischen Öles liegt in der Verantwortung des Herstellers. Und so finden sich nach wie vor auch synthetische oder verfälschte Ware am Markt, die einfach falsch deklariert wurden.

Seriöse Hersteller erfüllen den folgenden Leitfaden komplett und nicht nur zwei oder drei Positionen davon:

Den Anbau der Pflanze

Hier kennen wir konventioneller Anbau, den kontrolliert-biologischen Anbau und die Wildsammlung. Beim konventionellen Anbau werden chemische Düngemittel und Pflanzenschutzmittel aufgebracht, die sich auch im ätherischen Öl finden lassen. Momentan wird ja jedes Zitrusöl mit dem Hinweis zur Aromaküche beworben. Dabei sollte man aber auf eine bio-Ware zurückgreifen, denn die Pflanzenschutzmittel finden sich auch im ätherischen Öl wieder. Nicht umsonst kaufen wir für die diversen Rezepte Zitrusfrüchte, deren Schale nicht belastet ist und gerade das ätherische Zitrusöl wird aus der Schale gepresst. Vor allem beim konventionellen Anbau gilt es zu bedenken, dass in vielen Ländern noch Pestizide, wie z.B. DDT und Lindan verwendet werden, das bei uns längst verboten ist. Bei der Wildsammlung werden die Pflanzen gesammelt und beim bio-Anbau wird auf den Einsatz von Chemie verzichtet.

Den deutschen und botanischen Namen der Pflanze

Dies ist wichtig um Pflanzenverwechslungen auszuschließen. Aber hier ist das Manko schon sehr groß, da viele botanische Bezeichnungen nicht mit dem deutschen Namen übereinstimmen. Internetsuchmaschinen beiten hier eine schnelle Hilfe, um herauszufinden, ob der deutsche Name mit der deutschen Bezeichnung übereinstimmt. Denn wenn sich eine andere Pflanze im Fläschchen befindet, als der deutsche Name verspricht, haben Sie sich bereits falsch behandelt, da eine andere Pflanze auch komplett andere Wirkweisen auf Körper und Seele hat. Erfahrungsgemäß kommt es hier bei aromatherapeutischen Anwendungen zu Nebenwirkungen.

Das Ursprungsland

Das Land gibt an aus welchem Teil der Erde das ätherische Öl gewonnen wird.

Der verwendete Pflanzenteil und Chemotyp

Es gibt ätherische Öle, wie z.B. den Zimt, wo man aus der Rinde oder den Blättern ein ätherisches Öl destilliert und man hier trotz derselben Pflanzen unterschiedliche ätherische Öle bekommt, die sich in der biochemischen Zusammensetzung unterscheiden. Ebenso bei den ätherischen Ölen, wie z.B. dem Thymian oder Eukalyptus, wo man die Angabe des Chemotyps benötigt. Denn das Thymianöl gibt es nicht. Hier gibt es unterschiedliche biochemische Ausprägungen, die sich ganz komplett voneinander unterscheiden und als vier eigenständige Qualitäten beurteilt werden. Und so muss auch der Chemotyp aufgedruckt sein.

Gewinnungsverfahren der ätherischen Öle

Es gibt die Wasserdampf-Destillation, Co-Destillation, Kaltpressung und Extraktion. Bei der Extraktion muss die Angabe des Lösungsmittel erfolgen. Ein Absolue lässt sich nur mit Hilfe von Hexan gewinnen, eine Alkoholextraktion erfolgt meist bei Harzen, wie z.B. Benzoe Siam oder Tolu und Gewürzen, wie z.B. Vanille oder Tonka. Bei Vanille und Tonka spricht man anschließend vom Vanille- oder Tonkaextrakt.

Bei Verdünnungen von ätherischen Ölen

Dies wird meist bei Vanille oder den teuren Ölen von Rose, Frangipani usw. angewendet. Hier sollte das Mischungsverhältnis in Prozent und die Art des Verdünnungsmittels, wie z.B. Weingeist, Alkohol oder Jojobaöl auf dem Etikett stehen.

Füllmenge und Chargennummer

Unter der Chargennummer kann man beim Lieferanten die biochemischen und pyhikalischen Testergebnisse abrufen.

Die ätherischen Öle werden in Glasflaschen angeboten, da manche von ihnen Kunststoffe angreifen und auflösen können. Das Glas muss dunkel sein, da Licht die Qualität der ätherischen Öle negativ beeinflusst.

Vermerk Kindersicher aufbewahren!

Gefahrgutzeichen Xn

Das Gefahrgutzeichen muss aufgedruckt sein, wenn ätherische Öle als Bedarfsgegenstände in den Handel gelangen. Sie werden bei allen ätherischen Ölen aufgedruckt die Terpene enthalten. Der Warnhinweis muss auch für Blinde (Tastzeichen) wahrnehmbar sein.

Die vollständige Firmenadresse

Denn bei Reklamationen sollte man sich auch an den Lieferanten wenden können.

Das Copyright liegt bei Gabriela Stark, satureja.de

 

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