Woran du merkst, dass du ein Ypsiloner bist. Oder eben nicht.

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Du bist unter 30. Smartphone und Soziale Netzwerke sind deine ständigen Begleiter. Du fährst ganz lässig mit dem Elektro Scooter durch die Stadt. Was auch immer du tust, du hast einen Plan B. Du gehörst eben zur Generation Y und das steht übrigens für WHY. Und für die Frage, was eigentlich Sinn macht. Denn dazu gehört vieles, von denen die Ü-30er und Ü-40er nur träumen konnten.

Woran du merkst, dass du ein Ypsiloner bist. Oder eben nicht

Digital Natives: Born to be online.

Dein erstes Handy hattest du schon in der Schule und vor deiner Volljährigkeit war das Baby von Zuckerberg & Co längst erwachsen: Posten und liken gehört für dich zum kleinen Einmaleins. Deine Vorlieben teilst du großzügig und wenn dir was nicht passt, klickst du das einmal um den ganzen Globus. Typisch für ein Ladekabel-Kid: über iPhone und Tablet, via Message oder Blog. Twitter kriegen die Älteren ja grade noch hin – aber was wissen die schon von Instagram?


App-grundtief praktisch.

Konsum ist schön und gut, aber deshalb muss man ja nicht gleich alles kaufen. Wie günstig, dass es die Why-own-it-App gibt. Damit findest du raus, wer dir die Bohrmaschine leiht, die du zum Regal anschrauben brauchst. Oder wer die DVD hat, die du heute Abend anschauen willst. Überhaupt teilst du gern. Zum Beispiel deine Bilder. Aber nur entspannt über Snap Chat. Die Fotos, die du so verschickst, zerstören sich nach kurzer Zeit selbst. Smarte Kontrolle auf Vertrauensbasis.


Alles offen: Chancenverwertung 100%. 

Auf die Frage, wo du dich beruflich in 5 Jahren siehst, antwortest du mit einem Schulterzucken. Wenn du eine echte Chance witterst, fliegst du auch mal über den großen Teich. Muss aber nicht sein. Die gute Gelegenheit kann dir genauso gut an der nächsten Ecke über den Weg laufen. Dann ergreifst du sie. Zweifel an dir kennst du nicht. Hat immer irgendwie geklappt. Sicherheit ist nichts, womit du groß geworden bist. Rente? Wer’s glaubt. Du nimmst dein Leben schon in die Hand. Und wenn du auf die Nase fällst, redest du darüber. In einer F***Up-Night, zum Beispiel. Wetten, dass deine Mutter nicht weiß, was das ist?


Karriere mal anders: So macht Arbeit Spaß.

Ranklotzen macht dir nichts aus – aber der Fun-Faktor muss stimmen. Schließlich hast du eine Menge in deine Ausbildung investiert. Klar willst du gut verdienen. Aber nicht um jeden Preis. Das, was du machst, muss dir wirklich gefallen – und vereinbar sein mit deinem Privatleben. Deine Familie und deine Freunde sollen auf keinen Fall zu kurz kommen. Wenn dein Arbeitgeber das nicht versteht, suchst du dir eben was Neues. Oder du versuchst, ihn von besseren Konzepten zu überzeugen: Home Office, flexible Arbeitszeiten. Work-Life-Balance ist das Zauberwort. Und das Beste für dich.


Keine Angst vor Family.

Früher hätten dich gewisse Leute vielleicht Muttersöhnchen genannt und deine Freundin hätte dich zum Teufel geschickt. Heute freuen sich alle mit dir über die gute Beziehung zu deinen Eltern. Hotel Mama ist dir nicht peinlich. Selbst deine Liebste findet es okay, dass du noch zu Hause wohnst, obwohl du mit dem Studium fertig bist. So spart ihr Geld, bis ihr zusammenzieht. Denn soviel steht fest: Familie wollt ihr beide. Mit Kindern und allem drum und dran. Kommt Zeit, kommt Heirat. Und hoffentlich etwas, worum deine Eltern dich beneiden werden: Vaterurlaub bei vollem Lohnausgleich.


Es kommt drauf an, was du draus machst.

Lange lamentieren und meckern ist nicht dein Ding. Dein Feintuning für den Moment ist ziemlich gut, du suchst nicht lange, du findest. Und tust, was du für richtig hältst. Für Leute, die aus allem ein Problem machen, hast du nur Kopfschütteln übrig. Auf Dogmen stehst du überhaupt nicht, auf Prinzipien herumreiten ist auch nicht deine Sache. Vorm Ja-Wort in der Hen-Night oder beim JGA mit dem Scooter durch die Stadt? Das fetzt. Peinlich? Quatsch. Vielleicht ist es das, was euch Ypsiloner vom Rest der Welt unterscheidet: Ihr wirkt ziemlich unverkrampft. 

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