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Wissenswertes zum Umgang mit einer mechanischen Uhr !

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Wissenswertes zum Umgang mit einer mechanischen Uhr !
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"waterproof" und "wasserdicht" - eine häufige Verwechslung :
Die Aufschrift „waterproof“ ist keinesfalls eine Einladung zum Tauchen: Waterproof bedeutet lediglich, dass das Uhrgehäuse gegen das Eindringen von Staub, Schweiß und Spritzwasser geschützt ist. Um eine Uhr unter der Dusche am Arm behalten zu können, sollte sie mindestens als „30 m wasserdicht“ (bzw. 3 ATM) qualifiziert sein, zum Schwimmen dürfen es auch 50 Meter (5 ATM) sein. Tauchen sollte man mit einer Uhr nur, wenn der Herstel1er eine Wasserdichtheit von mindestens 200 Metern (20 ATM) angibt. Dabei ist es sehr wichtig, das die Krone fest verschraubt ist.

Beim Gang in die Sauna kommen nicht nur Sie ins Schwitzen :
Das hoch legierte und empfindlich teure Öl an den Lagerstellen des Uhrwerks verwandelt sich kurzerhand in eine undefinierbare Paste, die keinerlei schmierende Eigenschaften mehr hat - keine gute Voraussetzung für Gangpräzision. Denselben Effekt erzielt man übrigens, wenn man die Uhr längere Zeit in der prallen Sonne liegen lässt. Muten Sie es Ihrer Uhr bitte in beiden Fällen nicht zu, einen Sprung ins kalte Wasser zu riskieren. Kein mechanisches Uhrwerk mag es, innerhalb einer Sekunde von 80 °C (so hoch kann die Temperatur im Innern des Gehäuses werden) auf 20 °C oder weniger abgekühlt zu werden.

Billig- oder Kunstlederbänder sowie Kautschukbänder haben Ihre Tücken :
Ein mit Sonnencreme oder Creme „behandeltes“ Kautschukhand trocknet in der Sonne förmlich aus, verblasst und wird innerhalb weniger Wochen hart und brüchig. Auch Benzin oder Verdünnung, starke Haushaltsreiniger und manche Hautpflegemittel greifen das Material an. Billige „Kautschukbänder“ aus industriell hergestelltem Kunststoff reagieren bereits auf gechlortes Schwimmbadwasser mit Farb- und Flexibilitätsverlust.

Über die Wartung einer mechanischen Uhr :
Wie jede Maschine ist auch ein Uhrwerk einem gewissen "Verschleiß" unterworfen und sollte regelmäßig, spätestens alle vier bis fünf Jahre, von qualifizierter Stelle nachgesehen werden. Bei einer „Revision“ wird nicht nur das Uhrwerk gereinigt und frisch geschmiert, sondern auch ausgehärtete Dichtungen ersetzt und nötigenfalls auch Glas und Gehäuse aufgearbeitet. Ihre Uhr wird es Ihnen danken, und das nicht nur optisch !

Die Mountainbike-Tour .. von Ihrem Hund geliebt .. von Ihrer Uhr gehasst :
Die Rüttelattacken auf schnellen Downhill-Passagen sind Gift für die kleinen Rädchen und Federchen. Wissenschaftliche Untersuchungen haben gezeigt, dass in rascher Folge wiederholte Schläge in vertikaler Richtung den größten Schaden anrichten - und genau diese Belastung tritt beim Fahrradfahren auf, übrigens auch bei Rennrädern. Ebenfalls gefährlich für mechanische Uhrwerke sind sportliche Betätigungen wie Squash, Tennis und Golf (letztere speziell für Uhren mit automatischem Aufzug), kurzum alle Sportarten, bei denen das Handgelenk heftige Bewegungen vollführt.

Auch kein „Ewiger Kalender“ läuft ohne bewährtes Aufziehen :
Schließlich ist nur die Kalenderfunktion „ewig“, nicht das Uhrwerk! Zwar ist es spätestens beim nächsten planmäßigen Ausfall des Schaltjahres (im Jahr 2100) mit der Ewigkeit vorbei, aber ein Uhrwerk muss schon sehr viel früher aufgezogen werden, meist nach 48 Stunden. Vorsicht:

Die häufigsten Ursachen kapitaler Schäden beim "ewigen Kalender" :
Wenn Ihr ewiger Kalender einmal stehen geblieben ist, betätigen Sie die Korrekturdrücker nicht unüberlegt: Auf keinen Fall zwischen 22 Uhr und 2 Uhr. Um Mitternacht herum stehen alle Kalendermechanismen (winzige Räder, Sperr klinken und Federn) im Eingriff und können durch Kraftzufuhr von außen leicht beschädigt werden. Noch zerstörerischer kann es sein, wenn Sie die Uhr kurz nach Mitternacht rückwärts drehen ! Eine Reparatur ist fast immer schmerz haft teuer und kann Monate dauern !

Denken Sie zwischendurch auch einmal an das Lederband Ihrer Uhr :
Es hält nicht ewig und bildet nach einiger Zeit einen Nährboden für Bakterien aller Art. Wie gute Schuhe sollte man auch edle Lederarmbänder nicht jeden Tag tragen, sondern ihnen die Möglichkeit geben, sich „auszuruhen“ und die am Handgelenk aufgesaugte Feuchtigkeit auszudünsten. Auch wenn sie angeblich „wasserfest“ sind: Lederbänder nimmt man nicht mit ins Wasser, und zum Schlafen sollte man sie auch besser ablegen. Zwei- bis dreimal pro Jahr kann man sie mit einer ausrangierten Zahn bürste und einem Tropfen Spülmittel von Schmutz und Fett befreien, ohne sie durchzunässen. Danach tupft man sie ab und lässt sie langsam trocknen (niemals auf der Heizung). Ein wenig Lederpflege wirkt auch bei einem gebrauchtem Armband oft Wunder !

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Ihr Auktionshaus Hamburg (webauktion24)

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