Wissenswertes vor dem Kauf von Hundehalsbändern

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Wie man schöne Hundehalsbänder erstöbert

Warum der Kauf eines Hundehalsbandes eine Entscheidung ist, die man nicht unterschätzen sollte

Die Highlights im Tagesablauf eines Hundes sind zweifelsohne die Spaziergänge und Ausflüge, die er mit seinem Menschen unternehmen und erleben darf. Ständiger Begleiter ist dabei das Hundehalsband. Wenn man bedenkt, wie viel Zeit ein Hund mit seinem Halsband ausgestattet ist, braucht es nicht viel Fantasie, um zu erkennen, dass unbedingt auf ausreichende Qualität bei Material und Verarbeitung geachtet werden sollte.

Besonders sinnvoll ist es außerdem, das Halsband auf Größe, Gewicht und Temperament Ihres Hundes abzustimmen. Gerade auf den gesundheitlichen Aspekt bezogen, ist es für die Auswahl des richtigen Halsbandes wichtig, ob Ihr Hund an der Leine zieht, oder generell ein eher gemächlicher Zeitgenosse ist, der ruhig neben oder hinter Ihnen her trottet. Wenn Ihr Vierbeiner öfter in der Leine hängt und zum Ziehen neigt, dann ist ein für seine Körpergröße verhältnismäßig breites Halsband zu empfehlen. Dies ist schonender für den Bewegungsapparat und insbesondere für die Halswirbelsäule, da sich der Zug besser verteilt, als bei einem schmalen Halsband. Auch die Fellbeschaffenheit eines Hundes hat Einfluss auf die Auswahl des richtigen Halsbandes. Gerade bei langhaarigen Rassen sollten Sie darauf achten, dass sich das Fell nicht in den Bestandteilen, wie beispielsweise dem Verschluss des Halsbandes, verfangen kann. Generell sollte am Beginn der Auswahl auch immer die Frage stehen, wofür Sie das Halsband einsetzen werden.

Für jeden Typ Hund das passende Modell

Hunde sind so unterschiedlich wie ihre Besitzer. Während es für die einen nichts Schöneres gibt, als durch die Natur und damit auch durch Gestrüpp und eventuell Wasserläufe zu toben, ist für andere ein Stadtbummel zum Sehen und Gesehen werden das maximale Vergnügen.

Schnell trocknende Halsbänder aus Nylon

Wenn es beim gemeinsamen Spaziergang auch mal nass oder schmutzig werden kann, weil ein Bachlauf oder ein Matschloch einfach erobert werden müssen, dann empfiehlt sich beispielsweise ein Halsband aus Nylon. Diese Hundehalsbänder haben den Vorteil, dass sie schnell trocknen und auch waschbar sind.

Hundehalsbänder aus Neopren

Immer öfter sieht man auch Hundehalsbänder aus Neopren. Diese kann man einfach abspülen und sie trocknen ebenfalls sehr rasch. Außerdem ist das Material so weich, dass es das Hundehaar nicht beschädigt.

Hundehalsbänder mit Klickverschluss für die Sicherheit der Hunde

Bedenken Sie, dass Ihr Hund sich im Gestrüpp verfangen könnte. Hundehalsbänder mit Klickverschluss sind zu bevorzugen, da sie im Fall der Fälle sehr schnell und einfach zu öffnen sind.

Die sogenannte Retrieverleine

Wenn Sie einen Hund haben, der sehr gehorsam bei Fuß geht und nicht dazu neigt an der Leine zu ziehen, ist eine sogenannte Retrieverleine eine Möglichkeit. Sie liegt locker um den Hals des Hundes und kann somit jederzeit abgestreift werden, wenn im Wasser oder unwegsameren Gelände getobt wird. Diese Leinen sind jedoch nicht für jeden Hund geeignet. Die Schlaufe, die um den Hals gelegt wird, zieht sich auf Zug zusammen und kann Ihrem Vierbeiner im Extremfall die Luft nehmen. Daher sollte man sie nur dann verwenden, wenn es sich um einen sehr leinenführigen Hund handelt.

Zahlreiche Auswahl an Farben, Mustern und Material

Auf ein schönes Design und Individualität muss man bei keinem der Halsbänder verzichten, die Muster und Farben sind schier unbegrenzt; so finden sich unter anderem auch bestickte Halsbänder. Damit trägt Ihr Hund buchstäblich seinen Namen, oder kann eine nette Botschaft oder einen Werbeslogan überbringen. Der Fantasie sind kaum Grenzen gesetzt.

Das klassische Lederhalsband

Klassischen Schick beweisen Sie und Ihr Hund mit einem zeitlosen Lederhalsband. Egal wie groß oder klein Ihr vierbeiniger Freund ist, ob es sich um ein Männchen oder Weibchen handelt, Lederhalsbänder gibt es in den unterschiedlichsten Designs von schlichter Eleganz, bis hin zu mit Strass verzierten Hinguckern oder rockigen Nietenhalsbändern. Bei dieser Auswahl können Sie Ihren ganz persönlichen Geschmack ausleben. Sie sollten auch bei Leder auf die Qualität des Verschlusses achten. Meist findet man bei dieser Art von Halsband eine Metallschnalle, die mit einem Dorn geschlossen wird. Diese sollte fest mit dem restlichen Halsband verbunden sein.

Für den sensiblen Hund – Halsbänder aus Elchleder

Hunde, deren Haut sensibel auf Reibung reagiert, sollten besonders weiches Leder tragen. Hier eignen sich insbesondere Halsbänder aus Elchleder oder solche, die zusätzlich mit Watte und/oder einer weiteren Schicht Leder unterfüttert sind. Der Vorteil an einem Lederhalsband ist unter anderem seine Langlebigkeit. Allerdings sollte man das Leder auch ab und an ein wenig pflegen, um seine Geschmeidigkeit zu erhalten. Hierzu eignen sich am besten spezielle Lederöle. Achten Sie auch darauf, dass die Kanten des Halsbandes abgerundet und entschärft sind. Somit verhindern Sie aufgeriebene Stellen am empfindlichen Hundehals. Wenn Sie nicht auf die Lederoptik verzichten, aber auch weniger Geld in ein Hundehalsband investieren möchten, dann sind Halsbänder aus PU zu empfehlen.

Sicherheit geht vor, so schützen Sie Ihren Hund im Dunkeln

Besonders in den Wintermonaten kommt man kaum daran vorbei, den Hund bei Dunkelheit auszuführen. Damit Ihr Vierbeiner von Autofahrern und anderen Verkehrsteilnehmern gut gesehen werden kann, sollten Sie unbedingt auf das richtige Halsband achten.

Hundehalsband mit Reflektoren

Es gibt Hundehalsbänder, bei denen der Schutz bereits mit eingebaut ist. Zum einen können Reflektoren schützen, die am Halsband angebracht sind und deutlich sichtbar strahlen, wenn Licht, beispielsweise von einem Auto, auf sie fällt.

Leuchtbänder als Alternative

Alternativ gibt es Halsbänder, in die ein blinkendes oder konstant strahlendes Leuchtband mit LED-Lichtern eingenäht ist.

Leuchtringe und Leuchtanhänger

Da man keine Leine an ihnen befestigen kann, sind sogenannte Leuchtringe keine Halsbänder im klassischen Sinne. Sie haben aber den Vorteil, dass man einfach die Batterie auswechseln kann, wenn das Licht schwächer wird. Diese Leuchtringe werden einfach über dem normalen Halsband getragen. Leuchtanhänger werden an das Halsband geklippt. Aufgrund ihrer geringen Größe läuft man aber Gefahr, dass der Hund trotzdem schlecht gesehen wird. Sie sollten daher nur in relativ gut beleuchtetem Gelände verwendet werden.

Kettenhalsbänder und Würger mit und ohne Stopp

Sogenannte Würger sind unter Hundehaltern zwar umstritten, werden aber bei bestimmten Problematiken, wie zum Beispiel schlechter Leinenführigkeit durchaus eingesetzt. Meist handelt es sich um Kettenwürger aus rostfreiem Edelstahl. Bei Zug auf der Leine zieht sich diese Art von Halsband zusammen, was dem Hund einen rückwärtsgerichteten Impuls geben soll. Auch in der Hundedressur werden sie manchmal als Impulsgeber eingesetzt. Einige Würger sind mit einem Stopp versehen, damit sich das Halsband nicht unbegrenzt zusammenziehen kann und man dem Hund nicht zu sehr die Luft abdrückt oder sogar Schäden am Kehlkopf beibringt.

Spezielle Halsbänder für Windhunde

Windhunde haben eine ganz besondere Körperform und einen Hals, der stärker gebaut ist als ihr Kopf. Das macht sie zu wahren Spezialisten im Ausbrechen aus Halsbändern. Um dies zu verhindern, hat sich die ganz besondere Form des Windhundhalsbandes entwickelt, die oft aufwendig verziert wird.

Auf diese Halsbänder sollten Sie in jedem Fall verzichten

Vor einigen Jahren hat man in der Hundeerziehung noch des Öfteren Würger gesehen, die auf der Innenseite mit Metalldornen versehen waren. Diese graben sich bei Zug in die Haut des Hundes und verursachen starke Schmerzen und auch Verletzungen. Entgegen der damaligen Meinung hält dies den Hund jedoch nicht davon ab, an der Leine zu ziehen. Viel mehr verbindet er den Schmerz mit dem Grund für das Ziehen, zum Beispiel die Begegnung mit einem Artgenossen. Somit wird diese Begegnung für ihn noch unangenehmer und kann Aggressionen auslösen. In Österreich und der Schweiz ist der Einsatz solcher Stachelhalsbänder explizit verboten. In Deutschland verbietet das Tierschutzgesetz eine Verwendung zwar nicht ausdrücklich, stellt aber klar, dass keine Maßnahmen angewandt werden dürfen, die dem Tier erhebliche Schmerzen, Leiden oder Schäden beibringen. Das Tierschutzgesetz regelt ebenfalls eindeutig, dass keine Halsbänder eingesetzt werden dürfen, die elektrische Impulse an den Hund senden. Dies bedeutet, dass sogenannte Antibellhalsbänder, oder auch Ferntrainer, die mit Strom funktionieren, keinesfalls von Ihrem Hund getragen werden dürfen.

So finden Sie die perfekte Größe für das neue Halsband Ihres Lieblings

Die meisten im Handel erhältlichen Hundehalsbänder sind zu einem gewissen Grad größenverstellbar. Für den perfekten Sitz ist es allerdings unerlässlich, Ihren Hund zu vermessen. Legen Sie ihm dazu das Maßband genau um die Mitte seines Halses. Das Band sollte locker aufliegen und keinesfalls einschnüren. Damit es auch im Einsatz zu keiner Zeit zwickt oder beengt, schieben Sie nun noch ein bis zwei Finger unter das Band. Somit haben Sie die ideale Länge für das Halsband Ihres Hundes ermittelt. Die perfekte Breite ist gegeben, wenn das Halsband zwei Halswirbel des Tieres bedeckt. Bei schmaleren Halsbändern ist die Gefahr von Kehlkopfquetschungen und anderen Würgeverletzungen größer. Auch der Druck vom Leinenzug wird bei breiteren Halsbändern optimaler verteilt.

Die Auswahl des richtigen Hundehalsbandes macht Spaß

Nachdem Sie sich selbst die Frage beantwortet haben, welchem Zweck das neue Halsband in erster Linie dienen soll, machen Sie sich Gedanken darüber, was Ihrem Hund besonders gut stehen könnte. Soll er ein verspieltes oder lustiges Motivhalsband tragen, oder vielleicht eines mit einem Tuch, bevorzugen sie schlichte Eleganz oder einen glitzernden Hingucker. Die Auswahl an Halsbändern ist schier grenzenlos und es gibt kaum eine Idee, die nicht umgesetzt werden kann. Das Halsband soll nicht nur funktional sein, sondern im besten Fall auch die Persönlichkeit Ihres Hundes unterstreichen und wie eine zweite Haut sitzen. Außerdem sollten Sie als Hundebesitzer jeden Anlass das passende Hundehalsband bereithalten.

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