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Wissenswertes über die Fahrrad-Marke PANTHER

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Wissenswertes über die Fahrrad-Marke PANTHER

Die Panther Fahrradwerke AG, ein Hersteller von Fahrrädern, Kinderwagen oder auch Motorrädern, produzierte zunächst zwischen 1896 und 1963. Im Anschluss daran übernahm Richard Schminke die Leitung des Unternehmens, das von nun an ausschließlich im Bereich der Fahrradproduktion tätig war. Mit einer Produktion von etwa 450.000 Modellen im Jahr gehörte Panther zu den mittelgroßen Produzenten, insbesondere Elektrofahrrädern zählten zum Sortiment. Letztendlich musste das Unternehmen im Februar 2014 Insolvenz anmelden. Doch die Legende lebt weiter. 

 

Die Panther Fahrradwerke AG - die Gründungsjahre

Alles begann 1896 mit der Firmengründung in Magdeburg durch Ernst Kuhlmann. Das Fahrrad war in den 1890er-Jahren ein Trendprodukt. Im Zuge der industriellen Fertigung fokussierte sich das Unternehmen auf Fahrräder im gehobenen Segment. Das Panther Fahrrad von damals war aufwendig gestaltet, die robuste Bauweise lässt sich auch heute noch an den zeitlosen Modellen erkennen. Gefertigt wurde vornehmlich das Kardan Fahrrad, bei eBay finden Sie auch eine Reihe gut erhaltener GebrauchträderVon Magdeburg ging es nach Braunschweig, mehrere Übernahmen verlagerten den Produktionsschwerpunkt in den Westen. Vor allem Tempo-Fahrräder festigten den Ruf der Marke Panther. Ab 1925 ergänzten auch Puppen- und Kinderwagen sowie Kinderfahrräder das Sortiment.

 

Rigorose Änderungen: die Zeit zwischen 1930 und 1945

Nachdem die Werke 1929 kurzzeitig vor dem Aus standen, brachte der allgemeine Wirtschaftsaufschwung eine stärkere Nachfrage mit sich. Man stieg um von Vernickelung auf Verchromung. Das machte die Fahrräder stabiler und brachte die Initialzündung auch für andere Hersteller. Stark nachgefragt waren Ballonräder, die auch heute noch mit trendigen Retro Reifen der Hingucker auf Fahrradwegen sind. Ab 1939 wurden zeitweise Tretminen produziert, und die Marke Panther wandelte sich zum Rüstungsbetrieb. Hohe Gewinne in diesem Bereich glichen die durch Innovationen verursachten Verluste im Fahrradbereich aus.

 

Motorroller und Seitenwagen prägen das Bild in der Nachkriegszeit

Nach den Wirren des Zweiten Weltkriegs startet in den 1950er-Jahren die Produktion von Mopeds und Mokicks. Zunächst mit 50ccm-, später auch im Bereich der 150ccm- und 175ccm-Motoren. Rex-Mopeds wurden dann 1956 zu einem Teil der Neuausrichtung des Unternehmens. Besonders innovativ zeigte sich das Unternehmen mit „Pfiff“, einem zerlegbaren Mehrzweckrad, das bis in die 1970er-Jahre als Trendmobil galt. In der Folgezeit sorgte der Eigentümerwechsel für eine Neufokussierung, Elektrofahrräder zählten zum Standardprogramm. Bekannt wurden sie auch durch die Kooperation mit dem „Call a Bike“-Programm der Deutschen Bahn.

 
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