Wissenswertes über Veranstaltungsequipment für Ihre Party

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So finden Sie die richtige Party-Ausstattung

Wenn Sie an ihre nächste Party oder ihr nächstes kleines Event denken, dann überlegen Sie sich vielleicht, was Sie zu essen anbieten sollen, welche Getränke besorgt werden müssen oder wie viele Einladungen Sie verschicken möchten. Bei all diesen Fragen kann Ihnen dieser Ratgeber leider nicht helfen.

Was dieser Ratgeber allerdings kann, ist, Ihnen Tipps und Hinweise zu geben, wie Sie ihre Party mit der entsprechenden Veranstaltungstechnik ausstatten können. Das betrifft natürlich einen sehr weiten Bereich. Dieser Ratgeber möchte sich dabei auf zwei wesentliche Dinge beschränken – zum einen auf die Musikanlage und zum anderen auf eine stimmungsvolle Lichtgebung.

Dabei erhebt der Ratgeber keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Er kann Sie für diese Bereiche mit einigen Denkanstößen versorgen und wird hier und dort darauf eingehen, was man im Vorfeld eines Kaufes beachten kann.

Der Ratgeber wird Sie also demnach mit einem ersten Grundwissen ausstatten. Wenn Sie Lust bekommen haben, sich nach Veranstaltungs- und DJ-Equipment umzusehen, dann stöbern Sie einfach ein wenig im Veranstaltungsequipment.

Wenn Sie eine private Party planen, wenn Sie unter Umständen tanzen wollen und die geeigneten Räumlichkeiten dafür besitzen, dann sollten Sie auch über eine entsprechende Beleuchtung nachdenken.

Effekte für eine stimmungsvolle Beleuchtung

Es gibt zahlreiche Lichteffekte im Bereich der Veranstaltungstechnik. Diese benutzen zum Teil unterschiedliche Lichtquellen. Auf dem Vormarsch ist hierbei besonders die LED-Technologie. LED-Lampen (LED steht für light-emitting diode) besitzen einige wesentliche Vorteile gegenüber Ihren herkömmlichen Verwandten. Sie sind sehr lichtstark und verbrauchen dennoch wenig Strom. Daneben weisen Sie eine sehr hohe Lebensdauer auf.

Wenn Sie also auf der Suche nach Lichteffekten sind, halten Sie nach LED-betriebenen Lampen Ausschau. Aber welche Lichteffekte kommen für Sie infrage? Einige sehr beliebte und stimmungsvolle Geräte sollen folgend kurz beschrieben werden.

Gobos

Sehr beliebte Lichteffekte sind die sogenannten Gobos. Sie sind spezielle Masken, die man in (bereits vorhandene) Scheinwerfer einstecken kann. Mithilfe eines Gobos lassen sich dann Muster, Logos, Texte und Bilder auf Wände und andere Flächen projizieren.

Laser

Laser erzeugen spektakuläre dynamische Lichteffekte. Sie projizieren verschiedene Muster an Flächen. Manche Modelle können auch Schrift darstellen. In der Regel verfügen Laserlichter über verschiedene Programme, die sich über den Sound der Musik oder über ein Lichtmischpult steuern lassen.

Moonflower

Der Moonflower-Effekt ist ein Klassiker unter den Disko-Lichteffekten. Bei jedem Bassschlag der Musik ändern die mehrfarbigen Flowerstrahlen ihre Bewegungsrichtung. Dabei lässt sich der Moonflower-Effekt auch individuell programmieren.

Spiegelkugel

Der traditionellste Lichteffekt ist die Spiegelkugel, besser bekannt als Diskokugel. Zum Einsatz kam sie bereits auf den Partys und Veranstaltungen der 1920er Jahre. Angestrahlt von einem oder mehreren Scheinwerfern, reflektieren die vielen kleinen Spiegel der Kugel das Licht zurück auf Wände und Böden. Durch die Rotation der Kugel entsteht ein sehr beeindruckender sich bewegender „Sternenhimmel.“

Kein stimmungsvolles Licht ohne Lichtsteuerung

Viele Modelle der beschriebenen Lichteffekte arbeiten ganz von alleine. So besitzen viele Exemplare stabile Halterungen für die Wandmontage oder eigene Stative zur Platzierung. Oft sind sie mit eigenen Mikrofonen ausgestattet, die die Synchronisierung mit der Musik gewährleisten.

Lichtsteuerung

Wenn Sie sich jedoch für eine etwas komplexere Lichtsteuerung interessieren, mit der Sie beispielsweise individuelle Programme ausführen wollen, dann sollten Sie einen Blick auf Lichtmischpulte werfen. Hiermit können Sie mehrere unterschiedliche Effekte dramaturgisch steuern, speichern und wiedergeben.

Die Steuerung und Verbindung von Lichtquelle und Mischpult wird dabei über DMX-Kabel bewältigt. DMX hat sich im Veranstaltungsbereich als Standard durchgesetzt. Die zumeist drei-poligen Kabel sind gut isoliert und äußerst störunanfällig.

Neben einer speziellen Lichtstimmung, deren Möglichkeiten wir oben nur leicht streifen konnten, können auf Ihrer Party weitere Effekte zum Einsatz kommen. Die Rede ist hier von Nebel-, Schaum-, und Seifenblasenmaschinen.

Nebel, Schaum und Seifenblasen

Alle drei Effekte können für eine stimmungsvolle Partyatmosphäre sorgen. Besonders Nebel- und Seifenblaseneffekte interagieren bei der richtigen Dosierung wunderbar mit unterschiedlichen Lichteffekten. Wenn Sie sich für den Erwerb einer solchen Effektmaschine interessieren, sollten Sie vorher überlegen, welche Räumlichkeiten Ihnen zur Verfügung stehen.

Die Effektmaschinen werden in verschiedenen Ausführungen, je nach Leistung bzw. Reichweite angeboten. Zusätzlich zu der Effekttechnik müssen Sie spezielle Fluide erwerben. Diese sind auch für die Reinigung der Effektmaschinen erhältlich.

Musikanlagen

Zentraler Bestandteil einer jeden guten Party ist die Musik. Hier gibt es eigentlich keine Kompromisse. Sobald die Musik einen schlechten Klang annimmt oder sogar ganz ausfällt, ist die Party so gut wie gelaufen.

Daher sollte die Auswahl einer PA-Anlage sorgfältig bedacht werden. Der Ratgeber möchte sich auch hier nur auf einige wenige Bestandteile konzentrieren: nämlich auf Lautsprecher, Verstärker, Mixer und einige Abspielgeräte.

An Lautsprechern sollte man nicht sparen

Nichts ist wesentlicher für den Klang der Musik als die Lautsprecher. Sie wandeln das elektrische Tonsignal wieder in Schall um und sorgen für die richtigen Bässe, Mitten und Höhen. Dabei stellt sich auch hier wieder die Frage: Welche PA-Lautsprecher sind angemessen? Wie viele Lautsprecher benötigt man?

Die Beantwortung der Frage hängt selbstverständlich wieder von Ihrem individuellen Anwendungsfall ab. Für eher kleinere Events dürften jedoch zwei bis vier Mittel-Hochton-Lautsprecher ausreichen.

Genauso wie die RMS-Leistung (Watt) haben auch die Abmessungen des Subwoofers und der Hochtöner Einfluss auf den Klang der Musik. Handelsübliche Woofergrößen können bis 18 Zoll betragen. Hochtöner liegen zumeist zwischen 0,5 und 2 Zoll.

Das Herz der PA-Anlage ist der Verstärker

Auch der Kauf eines Verstärkers will sorgfältig bedacht sein. Er verstärkt das relativ schwache Tonsignal, das vom Mischpult kommt und verstärkt es in der Weise, das es einen Lautsprecher antreiben kann.

Ein optimaler PA-Verstärker besitzt eine hohe Leistung, ein geringes Gewicht, geringe Abmessungen und geringer Leistungsaufnahme. Er muss die von den Lautsprechern zurückgeführte Energie gut absorbieren können und darf den Ton nicht verzerren.

Der Verstärker sollte zusammen mit den Lautsprecherboxen erworben werden. Dabei kann man sich an folgende Faustregel halten: Der Verstärker sollte in etwa über ein Drittel mehr Leistung (Watt) verfügen, als die Leistungsangabe (Watt) bei den Lautsprechern angibt.

Mischpult für den optimalen Sound

Das Mischpult bzw. der DJ-Mixer stellt die zentrale Steuereinheit ihrer Musikausstattung dar. Mit den Jahren haben sich bei den DJ-Mischpulten verschiedene Typen herausgebildet. Auf der einen Seite stehen die Battlemixer, die besonders gerne im Hip-Hop- und Scratch-Bereich verwendet werden. Auf der anderen Seite befinden sich die Club- bzw. Installationsmixer, die für elektronische oder sonstige Musik verwendet werden.

Beide Mixertypen zeichnen sich durch eine besonders kompakte und robuste Bauweise aus. Der markanteste Unterschied bei Battlemixern besteht wohl im vorhandenen Crossfader und dem freien umgebenden Bereich, der sogenannten Battle-Area. Battlemixer besitzen in der Regel einen 3-bandigen Equalizer zur Klangregelung.

Clubmixer gibt mit unterschiedlich vielen Kanälen, von vier bis sieben kanaligen Typen ist alles dabei. Die meisten Clubmixer sind jedoch mit vier Kanälen ausgestattet. Sie bieten in der Regel viele Anschlussmöglichkeiten für externe Geräte: Mikrofone, Effektgeräte und Filter etc.

Auch an den DJ-Mixern ist die Entwicklung nicht stehen geblieben. Auch hier schicken sich rein digital arbeitende Geräte an, ihre analogen Kollegen zu verdrängen. Das merkt man besonders im Preis. Digitale Mixer können oft kostengünstiger produziert werden.

Turntables

Je nachdem, wo Ihre Neigungen liegen bzw. auf welchen Datenträgern Sie ihre Musik vorhalten, lassen sich die unterschiedlichsten Abspielgeräte in die PA-Anlage integrieren. Eine der klassischen Varianten stellen natürlich die DJ-Turntables dar.

In diesem Bereich haben sich ebenfalls verschiedene Stile ausgeprägt. Geräte mit geraden Tonarmen und sphärisch geschliffenen Tonnadeln werden gerne für Scratch-Performances genutzt. Plattenspieler mit Pitch und elliptischen Tonnadeln kommen öfter in der Elektronische Musik-Szene zur Verwendung.

Wesentlich für beide Typen ist jedoch die Verwendung eines starken Motors sowie eines Direktantriebes. Beim Direktantrieb stellt die Achse des Motors auch gleichzeitig die Achse des Plattentellers dar.

Plattenspieler mit Direktantrieb oder Riemenantrieb

Das hat für den DJ verschiedene Vorteile. Zum einen wird so die Anlaufzeit der Schallplatte minimiert. Zum anderen ist der Direktantrieb vor den Widrigkeiten des manuellen Scratchens der Schallplatte am besten gewappnet.

Neben dem Direktantrieb können Turntables auch über einen Riemenantrieb verfügen. Bei diesem wird die Kraft des Motors mithilfe eines flachen Gummiriemens auf den Plattenteller übertragen. Das hilft zwar, eventuell entstehende externe Vibrationen zu dämpfen, ist aber gerade für das Scratchen wenig geeignet. Der Riemen ist ein echtes Verschleißobjekt und kann schnell abrutschen oder ausleiern.

Neben Turntables sind natürlich auch weitere Abspielgeräte sehr beliebt. Selbstverständlich darf hier der CD-Player nicht unerwähnt bleiben. Abspielmöglichkeiten für digitale Audiodateien und Digitale Vinyl Systeme sind weiterhin sehr beliebt.

 

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