Wissenswertes über Parfume

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Kennen Sie eigentlich die Unterschiede zwischen Parfume, Eau de Toilette, Aftershave etc. ?

Geschichte:

Die Geschichte des Parfüms beginnt in den alten Hochkulturen Ägypten und Indien. In den Ländern, deren Handwerkstradition, Spiritualität und Medizin schon früh so weit entwickelt waren, dass die kostbaren Duftstoffe verarbeitet werden konnten. Die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten von aromatischen Substanzen galten immer schon als eine große Quelle der Inspiration – inspirieren heißt einatmen. In Ägypten brachte das Goldene Zeitalter der Pharaonin Hatschepsut eine Hinwendung zum lebendigen Körper. Was lange Zeit nur den Göttern geopfert und den Toten auf ihre Reise mitgegeben wurde, nutzte man nun zur Parfümierung des lebendigen Körpers. Hergestellt wurden die Duftmischungen von den Priestern, die auf den Umgang mit Harzen, Balsamen und Salben spezialisiert waren.

Die abendländische Kultur wurde erst durch die Kreuzzüge mit den duftenden Rohstoffen und Mixturen des Orients vertraut. Bis dahin kannte man ein einfaches Lavendelwasser

Parfum entzückt die Sinne, es reinigt, es schützt und ist zugleich Symbol für materiellen Wohlstand. Die Erkenntnis, dass beim Bade schadhafte Keime den Körper befallen könnten, beförderte den massenhaften Einsatz der Duftwässer, die zum unverzichtbaren Hilfsmittel bei der täglichen Toilette wurden, die auf Wasser als Reinigungsmittel verzichtete – Eau de Toilette.

Bestandteile von Parfumes:

Grundbestandteile eines Parfüms sind hauptsächlich Alkohol (rd. 80 %), destilliertes Wasser und darin gelöste natürliche Essenzen (ätherische Öle pflanzlicher oder tierischer Herkunft), sowie immer mehr synthetisch hergestellte Duftstoffe.

Verdünnungsklassen:
Es werden, abhängig von der Konzentration an Duftstoffen innerhalb einer Mischung, folgende Verdünnungen unterschieden:
* Eau de Solide (EdS), Splash Cologne , Edition S, Splash Perfumes (1–3 %)
* Eau de Cologne (EdC), Kölnisch Wasser/Kölnischwasser (3–5 %)
* Eau de Toilette (EdT; 6–9 %) – bei sogenannten Extrème-/Extreme- oder Intense-Varianten auch mehr
* Eau de Parfum (EdP; 10–14 %) – Intense-Varianten: bis 20 %
* Extrait Parfum (Parfum/Parfüm; 15–30 %) – Intense-Varianten: bis 40 %

Duftnoten:
Ein Parfüm kann durch unterschiedliche Anteile der Grundbestandteile sehr viele verschiedene Duftnoten annehmen. Es kann beispielsweise blumig-feminine, maskuline, orientalische, fruchtige, pudrige, zitrusfrische oder klassisch-elegante Duftnuancen aufweisen.

Die meisten Parfüms setzen sich aus Kopf-, Herz- und Basisnote zusammen. Ausnahme sind beispielsweise viele EdC, die hauptsächlich aus Zitrusdüften (Kopfnoten) und Herznoten bestehen.

* Die Kopfnote ist unmittelbar in den ersten Minuten nach dem Auftragen des Parfüms auf der Haut wahrnehmbar. Da sie für den ersten Eindruck und die Kaufentscheidung wichtig ist, ist die Kopfnote meist intensiver als die anderen und wird von leichtflüchtigen Duftstoffen geprägt. Für gewöhnlich setzt sie sich aus leichten Duftnoten zusammen, aber es können auch schon Teile von Herz- und Basisnote anklingen.

* Die Herznote ist in den Stunden, nachdem sich die Kopfnote verflüchtigt hat, zu riechen und bildet den eigentlichen Duftcharakter (das Herzstück). In der Herznote finden sich meistens Blütennuancen, die mit anderen Aromen kombiniert werden. Sie wird häufig auch als Mittelnote bezeichnet.

* Die Basisnote ist der letzte Teil des Duftablaufes und enthält langhaftende und schwere Bestandteile.

Parfüms können relativ lange gelagert werden, am besten in einem dunklen und kühlen Raum, damit kein Licht, keine Feuchtigkeit und keine Hitze das Parfüm verfliegen lässt oder den Duft beeinträchtigt. Bei zu langer oder schlechter Lagerung kann es zu einer Veränderung des Duftes kommen.

Quelle: Wikipedia
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