Wissenswertes über Fußballclubs und Pokale: Fußballzeitschriften & -sachbücher

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Wie erhalte ich bei eBay Fußballsachbücher und Zeitschriften zu Vereinen und Pokalen?

Fußball, die wichtigste Nebensache der Welt

Es ist unbestritten, dass Fußball die Welt bewegt und längst zu einem Dauerthema geworden ist - vom Stammtisch bis hin zu den zahlreichen Fanclubs, die sich um ihre Vereine herum gebildet haben. Viele der Anhänger scheuen keine Kosten, um ihren Verein treu zu jedem Spiel zu begleiten - ob in der Bundesliga oder europaweit bei internationalen Wettbewerben. Statistisch betrachtet spielen laut Angaben der FIFA (Fédération Internationale de Football Association) über 250 Millionen Menschen weltweit Fußball und sind dabei in etwa 320.000 Vereinen organisiert. In Deutschland alleine gibt es über 25.000 Vereine, nicht zu vergessen die zahlreichen Hobbymannschaften, die in ihrer Freizeit dem Ball hinterherjagen.

Die Geschichte des Fußballs in seiner heutigen Form begann in der Mitte des 19. Jahrhunderts in England - genauer gesagt in Cambridge. Studenten der dortigen Universität verfassten erstmals Regeln, die vom Grundprinzip her nach wie vor gelten, jedoch häufig modifiziert wurden und werden, da das Spiel sich stetig verändert und vor allem auch deutlich schneller geworden ist. Eine weitere Rolle dabei spielen natürlich auch die Medien. Die bis heute oftmals umstrittene Abseitsregel etwa wurde ein knappes viertel Jahrhundert nach der Verfassung des ersten Regelwerks eingeführt, später folgten Eckball und Freistoß.

Im nachfolgenden Einkaufsratgeber finden Sie einige Tipps und Anregungen, wie Sie Fußballsachbücher und Zeitschriften speziell zu den Vereinen finden - und welche Pokale diese gewonnen haben oder auch nicht, denn: Fußball ist auch immer verbunden mit einer so manches Mal kuriosen Dramatik, wenn nicht sogar Tragik.

Die bedeutenden Dachorganisationen in der Fußballwelt

Um den Spielbetrieb national und international zu organisieren, braucht es natürlich Verbände, in denen sich die einzelnen Vereine zusammenfinden. Zu den weltweit bedeutenden Dachorganisationen gehören:

  • UEFA (Union of European Football Associations)
  • AFC (Asian Football Confederation)
  • CAF (Confederation of African Football)
  • CONMEBOL (Confederación Sudamericana de Fútbol)
  • CONCACAF (Confederation of North and Central American and Caribbean Association Football)
  • OFC (Oceania Football Confederation)

Diese sechs genannten Organisationen sind als Kontinentalverbände in der FIFA organisiert, die hier die Funktion des Weltverbandes einnimmt. Dieser ist hauptsächlich zuständig für die Organisation der Fußballweltmeisterschaften sowie die FIFA-Klub-Weltmeisterschaft: An dieser nehmen Vereine teil, die jeweils den durch die Kontinentalverbände organisierten Wettbewerb gewonnen haben. Bei der UEFA ist dieses etwa die Champions League oder der ebenfalls sehr bekannte Copa América der CONMEBOL, um zwei Beispiele zu benennen.

Der wichtigste Wettbewerb in Europa: die Champions League

Die Champions League - zuvor Europapokal der Landesmeister - ist in unseren Regionen neben den jeweiligen Landesligen die absolute Königsklasse und wird entsprechend beachtet. Zu Endspielen sitzen weltweit einige Hundert Millionen Zuschauer vor den Fernsehern und fiebern mit ihren jeweiligen Vereinen mit. Einen einsamen und unerreichten Rekord bei diesem Wettbewerb hält die spanische Mannschaft Real Madrid: Inklusive der Erstaustragung im Jahr 1956 gewann der Verein den damaligen Europapokal der Landesmeister bis 1960 fünf Mal hintereinander und bis heute insgesamt neun Mal - das ist kaum zu toppen.

Gegenüber dem Vorgängerwettbewerb nehmen bei der heutigen Champions League nicht nur die Landesmeister, sondern auch dahinter platzierte Vereine teil – wie viele aus dem jeweiligen Land, wird durch einen komplizierten Koeffizienten ermittelt. Es gibt hier natürlich auch Stimmen, die die voranschreitende Kommerzialisierung des Sports kritisch betrachten.

Champions League - die erfolgreichsten Vereine

Da Fußball auch sehr von seinen Statistiken lebt, die für einen stetigen Nachschub an Diskussionsstoff sorgen, nachfolgend eine Liste der erfolgreichsten Teilnehmer bis heute:

  • Real Madrid (9 Siege - 12 Finalteilnahmen)
  • AC Mailand (7 Siege - 11 Finalteilnahmen)
  • FC Bayern München (5 Siege - 10 Finalteilnahmen)
  • FC Liverpool (5 Siege - 7 Finalteilnahmen
  • FC Barcelona (4 Siege - 7 Finalteilnahmen)
  • Ajax Amsterdam (4 Siege - 6 Finalteilnahmen)

Ebenfalls ist interessant zu sehen, wie viele Endspiele Vereine aus den unterschiedlichen Ländern insgesamt erreicht haben, was natürlich etwas über die Qualität der jeweiligen Ligen aussagt. Nachfolgend die fünf erstplatzierten Länder:

  • Italien (26 Endspiele)
  • Spanien (22 Endspiele)
  • England (19 Endspiele
  • Deutschland (17 Endspiele)
  • Niederlande (8 Endspiele)

Neben dem FC Bayern München waren das für Deutschland noch Vereine wie der Hamburger SV (1987) und Borussia Dortmund (1997), die ihre Endspiele jeweils gewinnen konnten. Aus deutscher Sicht leider nicht erfolgreich waren dagegen Eintracht Frankfurt (1960 gegen Real Madrid), Borussia Mönchengladbach (1977 gegen den FC Liverpool) und Bayer Leverkusen (2002 gegen Real Madrid).

Die dramatischsten Endspiele der Champions League

Fußball kann der Himmel sein und die Fans der Vereine gleichzeitig in ein tiefes Tal der Tränen stürzen - je nach Ausgang eines Spiels. Aus deutscher Sicht ist etwa das Endspiel zwischen Bayern München und dem FC Valencia in Mailand 2001 kaum an Dramatik zu überbieten. Stand es nach der Verlängerung noch 1:1, gewannen die Münchner das Spiel nach einem Nerven aufreibenden Elfmeterschießen knapp mit 5:4. Oliver Kahn hielt drei Elfer und avancierte dadurch mit zum Held des Spiels.

Im umgekehrten Sinne äußerst dramatisch und unglücklich war ein weiteres Finale, bei dem Bayern zwei Jahre zuvor dem englischen Traditionsclub Manchester United im berühmten Camp Nou in Barcelona unterlag. Die bereits in der 6. Minute durch Mario Basler erzielte Führung wurde in der Nachspielzeit noch aus der Hand gegeben: Beide Tore fielen im Anschluss an eine Ecke.

Auch wenn das Ergebnis nicht dramatisch klingt, der Spielverlauf bei Borussia Dortmund gegen Juventus Turin im Jahr 1997 war es dennoch: Nach dem Anschlusstreffer durch Juventus zum 2:1 in der 64. Minute begann der BvB einige Minuten lang zu wackeln, bis Lars Ricken in der 70. Minute eingewechselt wurde. Wenige Sekunden später erzielte er mit einem sensationellen Fernschuss direkt mit der ersten Ballberührung das wichtige 3:1 - der Sieg war perfekt. Das Spiel fand übrigens im damaligen Münchner Olympiastadion statt. Ebenfalls gegen Juventus Turin gewann der Hamburger SV im Jahr 1983 in Athen den damaligen Europapokal der Landesmeister.

Die Europa League: die kleine Schwester der Königsklasse

Als international zweitwichtigster Vereinswettbewerb gilt die sogenannte Europa League, die bis zum Jahr 2009 als UEFA Pokal bezeichnet wurde. Erstmalig ausgetragen wurde dieser Pokalwettbewerb im Jahr 1971 - als Sieger stand 1972 der englische Club Tottenham Hotspurs fest: Der Verein gewann mit 2:1 gegen den ebenfalls englischen Club Wolverhampton Wanderers.

In diesem Zusammenhang ebenfalls interessant ist das Jahr 1997: Während - wie bereits erwähnt - Borussia Dortmund den damaligen Pokal der Landesmeister gewann, holte der FC Schalke 04 den begehrten Uefa Pokal ebenfalls in das Ruhrgebiet: Die Gelsenkirchener konnten sich gegen den traditionsreichen italienischen Club Inter Mailand knapp mit 1:0 durchsetzen. Erwähnenswert vor allem deshalb, weil die Fans der ansonsten rivalisierenden Vereine diesen doppelten Triumph gemeinsam feierten – bis heute einmalig in der Fußballgeschichte des Ruhrpotts.

Landesverbände und ihre eigenen Pokal-Wettbewerbe

Neben dem bereits erwähnten Weltverband sowie den Kontinentalverbänden gibt es zudem noch die nationalen Fußballverbände. In Deutschland ist das etwa der DFB (Deutscher Fußballbund) als weltweit größter Sportverband, die FA (Football Association) in England, der FIGC (Federazione Italiana Giuoco Calcio) aus Italien oder der RFEF (Real Federación Española de Fútbol) aus Spanien, um nur die wichtigsten zu benennen.

Diese nationalen Fußballverbände organisieren die jeweiligen Ligen im Land und führen weitere Wettbewerbe durch. In Deutschland ist das der DFB Pokal, in England der FA (Football Association Challenge Cup), in Italien der Coppa Italia und in Spanien der Copa del Reye. Alle diese genannten Wettbewerbe werden nach dem sogenannten K.O.-System ausgetragen. Um den Pokal zu gewinnen, gehört demgemäß natürlich auch etwas Losglück dazu: Geprägt wurde in diesem Zusammenhang der Begriff vom vorweggenommenen Endspiel, wenn zwei Mannschaften aufeinander treffen, die nach öffentlicher Meinung beide die Teilnahme am Finale verdient gehabt hätten.

Der Landespokal hat seine eigenen Gesetze

Ebenfalls wird gerne davon geredet, dass der Pokal nach eigenen Gesetzen verlaufe, denn immer wieder kommt es zu überraschenden Ergebnissen in der Geschichte des Wettbewerbs. Wer etwa noch nie etwas vom TSV Vestenbergsgreuth gehört hat, sollte einmal zurück blicken auf die 1. Hauptrunde des DFB Pokals im Jahr 94/95, der Verein gewann gegen den damals amtierenden Deutschen Meister: Bayern München. Es traf noch viele andere: Der Hamburger SV verlor mit 1:2 gegen VfB Eppingen und ebenfalls für Furore sorgte Eintracht Trier in der Spielrunde 97/98: Nacheinander schaltete der Verein zunächst Schalke 04, dann Borussia Dortmund aus - die beide kurz zuvor ihre internationale Trophäen gewonnen hatten. Die höchste Niederlage erlitt Eintracht Frankfurt nach der Jahrtausendwende: Die Frankfurter verloren mit 6:1 gegen die Amateure des VfB Stuttgart. Es stimmt also: Der Pokal hat seine eigenen Gesetzte - nicht nur in Deutschland.

Besonders erwähnenswert im Zusammenhang mit dem DFB Pokal ist das Jahr 1992: Der niedersächsische Traditionsverein Hannover 96 gewann als bis heute einziger Zweitligist den Wettbewerb. Das Endspiel wurde mit 4:3 nach Elfmeterschießen gegen Borussia Mönchengladbach gewonnen.

Publikationen zum Thema Fußball

Auf Grund der großen Beliebtheit dieser Sportart finden Anhänger zahlreiche Publikationen - zu Vereinen, Veranstaltungen und vielen Themen mehr, die sich um den Lederball drehen. Zu den wichtigsten deutschsprachigen Publikationen zählen sicher der Kicker mit vielen interessanten Sonderausgaben sowie 11 Freunde, ein monatlich erscheinendes Magazin für Fußball-Kultur, das ebenfalls das eine oder andere Spezialheft publiziert.

Wer sich dagegen vor allem um die Ereignisse rund um den eigenen Lieblingsverein interessiert, orientiert sich zusätzlich an regionalen Tageszeitungen, die zumeist etwas ausgiebiger über diese berichten und oft über mehr Interna verfügen. Was Fußballbücher anbetrifft, ist das Angebot noch weit umfangreicher: Die Auswahl kann über Vereine selbst oder über die zuvor genannten Wettbewerbe etwas eingeschränkt werden, um den gewünschten Titel zu finden. 

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