Wissenswertes über Controller für die Playstation

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Spielkonsolen gestern und heute: ein kleiner Blick zurück

Aus vielen Wohnzimmern sind sie kaum mehr wegzudenken: Spielkonsolen wie die Sony Playstation oder xBox. Die Geschichte dieser recht einfach zu bedienenden Geräte reicht zurück bis zu den Anfängen der 80er Jahre. Die erste Konsole stammte von der zu Philips gehörenden Firma Magnavox, die im Jahr 1972 die sogenannte Odyssey auf den Markt brachte. Schnell folgten Konkurrenzprodukte wie etwa die VCS 2600 von Atari oder die Mega Drive Serie von Sega.

Den ersten Boomjahren schloss sich zu Beginn der 90er Jahre der sogenannte Video Game Crash an. Etliche Hersteller mussten die Produktion einstellen und verschwanden so schnell vom Markt, wie sie aufgetaucht waren. Für Sammler und Liebhaber historischer Konsolen ein interessanter Markt. Die Lücke während dieser Übergangsphase wurde durch eine neue Generation an Personal Computern gefüllt, für die mehr und mehr PC- und Videogames erschienen und bis heute erscheinen.

Nach einer mehrjährigen Konsolidierungsphase konnten verschiedene Hersteller durch markante Neuentwicklungen Marktanteile in Bezug auf Spielkonsolen zurückerobern. Zu den aktuell wichtigsten Vertretern zählen derzeit:

  • Die Playstation (Sony)
  • Die Xbox (Microsoft)
  • Die Wii (Nintendo).

Basierend auf dem Betriebssystem Android geht zudem ein vierter Hersteller an den Start: Ouya. Mit entscheidend für den Erfolg ist, wie schnell die Spielhersteller auf diese Konsole reagieren. Insgesamt handelt es sich bei den aktuellen Geräten um die 8. Generation und weitere werden laut Ankündigungen folgen - man darf gespannt sein.

Die Historie der Sony Playstation

Die erste Version, die Sony Playstation 1, kam im Jahr 1994 auf den Markt. Ein wesentlicher Unterschied zu konkurrierenden Produkten lag vor allem darin, dass die für die Konsole geeigneten Spiele auf CD-ROM anstatt wie bisher auf Modulen ausgeliefert wurden. Der Vorteil lag dabei in den geringeren Herstellungskosten. Natürlich kommt eine Spielkonsole nicht ohne periphere Geräte aus: Die Playstation verfügte entsprechend über Anschlussmöglichkeiten für Controller, häufig auch als Gamepad oder Joypad bezeichnet. Mit diesen können Spielereignisse wesentlich einfacher und schneller beeinflusst werden, als etwa über Computertasten, was sicherlich mit einen Teil zur Erfolgsgeschichte beigetragen hat. Bei der ursprünglichen Version werden die Ereignisse zum einen über vier Haupttasten - Kreis, Kreuz, Dreieck und Quadrat - ausgelöst und reguliert. Für die Steuerung von Richtungsangaben steht eine Art Joystick zur Verfügung, der über den linken Daumen bedient wird. Verfeinert werden kann diese mit weiteren Richtungstasten für die linke Hand.

Die zweite Generation der Playstation Controller wurde durch den Begriff Dual Shock erweitert, mit dem ganz besondere Spieleffekte erzielt werden: Über verschiedene Metallbausteine konnte die sogenannte Vibrationstechnik realisiert werden. Zu bestimmten Spielsequenzen oder gefährlichen Situationen beginnt der Controller zu vibrieren - so erlebt man das Geschehen auf dem Monitor sozusagen hautnah mit. Erstmalig wurde dieses Gamepad bei dem bis heute beliebten Motorrennspiel Gran Turismo bewusst mit eingesetzt.

Zubehör für Motorrennspiele

Neben den zuvor beschriebenen Controllern gibt es noch jede Menge weiteres Zubehör, um den Spielverlauf zu beeinflussen. Für Motorrennspiele aller Art erfreuen sich zum Beispiel Lenkräder mit dazu gehörenden Pedalen großer Beliebtheit, erhöhen sie das Spielvergnügen doch im wahrsten Sinne des Wortes spürbar: Man fühlt jede Unebenheit, kann Rutschpartien mit ein wenig Übung nahezu perfekt nachempfinden und steuern. Zudem entspricht der Lenkradius zumeist den reellen Vorbildern und mit Gaspedal, Bremspedal sowie der Gangschaltung können die Geschwindigkeitsphasen exakt beeinflusst werden - diese Controller gibt es sowohl für die Playstation 2 und die Playstation 3. Besonders dafür eignen sich Spiele wie Gran Turismo 5, Formel 1 2012 von Electronic Arts oder Need for Speed Most Wanted von Criterion. Ein ganz besonderes Rennspiel, bei dem man schneller als Freund und Feind durch die Straßen rasen muss, vor der Polizei flieht und allerhand Aufgaben erfüllen sollte. Ein Spiel, das vor allem im Multi-Player-Modus Spaß macht. Eine weitere Option in diesem Genre ist Blur von Activision, das ebenfalls viel Spannung verspricht.

Sony Playstation - die aktuellste Version

Was die Playstation von Sony selbst anbetrifft, ist das neueste Modell die Playstation 3, die seit März 2007 auf dem europäischen Markt verkauft wird. Diese gibt es in verschiedenen Versionen wie etwa der eleganten Super Slime Serie, die sich dekorativ in jedem Wohnzimmer platzieren lässt. Die Produktion des Vorgängermodells, der Playstation 2 wurde erst kürzlich eingestellt, was so einiges über den Lebenszyklus der Konsolen aussagt. Ähnlich wird sich das verhalten zwischen der PS3 und der nächsten Generation - der Sony PS4. Die PS3 eignet sich übrigens auch zum Abspielen von verschiedenen Disc-Formaten - dazu zählen CD, DVD, Blue Ray sowie SACD. In Verbindung mit einem passenden Soundsystem entwickelt sich die Spielkonsole auf diesem Weg zu einem vollwertigen Media-Center. Vor allem zum Abspielen von Filmen empfiehlt sich dabei ein 5.1 Soundsystem mit einem Subwoofer und 5 Satelliten, die über den Raum verteilt für einen satten Surround-Klang sorgen.

Bewegungsspiele: Wenn der eigene Körper zum Controller wird

Selbstverständlich setzen die verschiedenen Hersteller alles daran, das Spielvergnügen zu erhöhen sowie alle technisch machbaren Lösungen auszuschöpfen, um Anteile auf dem Gesamtmarkt für sich zu gewinnen. Gut für alle Gamer, die von diesem Konkurrenzkampf letztlich profitieren.

Nintendos Wii

Was die Steuerung von Spielen mit Körperbewegungen anbetrifft, hat Nintendo mit der Wii im Jahr 2006 eine neue Ära eingeläutet und den Anfang gemacht. Der Controller für die Konsole ähnelt optisch und von der Arbeitsweise her im Prinzip einer herkömmlichen Fernbedienung, verfügt jedoch im Gegensatz zu dieser über zusätzliche Bewegungssensoren. Die Wiimote korrespondiert mit weiteren Sensoren, die unter oder auf dem verwendeten Monitor platziert werden müssen. Spielfiguren wie etwa der absolute Star Super Mario sind auf diesem Weg recht exakt steuerbar. Erweitert werden kann der Controller durch sogenannte Nunchucks, die eine noch feinere Bewegungssteuerung ermöglichen. Aktuelle Konsolen werden mit dem noch weiter verbesserten Wii Remote Plus Controller ausgeliefert. Für besondere Spiele wie etwa Fit Plus gibt es zudem sogenannten Balance Boards.

Sony Move

2010 folgte Sony mit einer eigenen Bewegungssteuerung, die sich Sony Move nennt. Diese ähnelt durchaus dem Nintendo Prinzip und geht doch eigene technische Wege: Dafür benötigt es als Zubehör den einem Drumstick ähnelnden Move Controller selbst sowie die Eye Camera, die dafür sorgt, die jeweils aktuelle Position des Move Controllers im Raum in Sekundenbruchteilen exakt zu bestimmen. Zusätzliche Möglichkeiten eröffnen sich jedem Spieler durch die Verwendung des Move Navigation Controllers. Figuren und Gegenstände lassen sich mit ein wenig Übung noch präziser steuern. Nicht genug damit: Mit Hilfe des integrierten Gyrosensors - den Sie übrigens nicht in den weitverbreiteten und ähnlich klingenden Imbiss-Stuben erwerben können - werden Beschleunigungs- wie auch Drehbewegungen und kleinste Lageveränderungen erkannt. In dieser Kombination eignet sich die Playstation exzellent für sogenannte Augmented Reality Games, sprich um Spiele, bei denen die vorhandene Realität computergestützt erweitert wird.

Für das Sony Move System gibt es mittlerweile jede Menge an Videogames auf dem Markt: Dazu zählt zum Beispiel die aktuelle Tiger Woods PGA Tour 13. Eine grandiose Golf-Simulation, die jetzt auch mittels der Bewegungssteuerung sehr realistisch gespielt werden kann. Was Tiger Woods für den Golfsport ist, ist das Game Top Spin im Bereich Tennis.

Einem ganz anderen Genre, nämlich dem der Action-Games entstammt Sorcery, entwickelt in den SCE Santa Monica Studios und von Sony selbst vertrieben. Als Spieler schlüpft man in die Rolle eines Zauberlehrlings und muss im Lauf des Spiels allerhand Abenteuer erleben und Aufgaben erfüllen. Immer mit etwas Vorsicht sind sogenannte Egoshooter zu betrachten: Geht es etwa um Bioshock Infinite, unbedingt auf die Altersfreigabe achten, sofern in Ihrem Haushalt notwendig, da sich hier während des Spielens durchaus eine virtuelle Endzeitstimmung im Wohnzimmer ausbreiten kann. Bei manchen der neuen Action-Games können auch Shooter als Controller Zubehör verwendet werden.

Familienfreundlichen Spaß bringen dagegen ganz andere Spiele ohne Altersbeschränkung wie zum Beispiel Start the Party: Die Spieler treten in verschiedenen Disziplinen gegeneinander an - vom Obst und Gemüse in der Luft zerhacken oder kleine süße Küken per Ventilator wieder zurück in das eigene Nest wehen. Disziplinen also, die man nicht unbedingt ernst nehmen muss - Gelächter, hervorgerufen durch die Bewegungen der Mitspieler ist jedoch garantiert.

Microsofts X-Box Kinect

In Sachen Bewegungssteuerung hat Microsoft längst mit der Xbox Kinect nachgezogen. Dieses System unterscheidet sich von den beiden zuvor genannten Techniken: Dafür benötigt es eine sogenannte Sensorleiste, die auch als Zubehör zum Aufrüsten erhältlich ist. Integriert in die Leiste sind Farbkamera, Infrarotsensor, Tiefensensor und das Mikrofon. Die Kalibrierung dauert nur wenige Minuten und man kann im Anschluss eigentlich direkt loslegen - die Hände bleiben beim Spielen übrigens frei, es werden keine weiteren Controller benötigt. Laut verschiedener Testberichte eignen sich Egoshooter nicht wirklich für das System. Eher schon sind es Spiele wie Carnivals Game oder gar Sports Active 2 von EA. Eine Software als Personal Trainer - warum nicht? Für Kinder eignet sich sehr gut Kinectimals: Bei diesem Spiel können die Kids (natürlich auch alle Erwachsenen) gefahrlos Wildkatzen, Bären oder Pandas füttern und diesen sogar Kunststückchen beibringen – inklusive Spracherkennung.

Die nächste Controller-Generation

Glaubt man Medienberichten steht den Gamern bald die nächste Controller-Generation zur Verfügung: Abgelöst werden könnte die Vibrations-Technologie durch Elektrostimulation der Muskeln für eine direkte Kraftrückmeldung. Das System soll deutlich sparsamer gegenüber den bisher verwendeten Vibrationsmotoren sein. Für den Controller bei Spielkonsolen mag dieser Spareffekt vielleicht nebensächlich sein, wer jedoch auf einem mobilen Endgerät spielt, wird diesen vielleicht bald zu schätzen wissen; auch wenn Smartphone oder Tablet anhand der mitgelieferten Elektrode (für den Unterarm) dann eher wie ein medizinisches Gerät aussehen wird. Letztlich entscheidend sollte am Ende der Spielspaß an erster Stelle stehen, dafür nimmt man diesen Eindruck vermutlich gerne in Kauf - zumindest liegt die Vermutung nahe. Vorangetrieben wird die Entwicklung am Hasso Plattner Institut in Potsdam. Was tatsächlich alles kommt: Die Zukunft wird es zeigen.

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