Wissenswertes über CPU- und Mainboard-Kombinationen

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Für Effizienz und Langlebigkeit: der richtige Prozessor für das Mainboard

Die beste Basis für einen leistungsstarken Rechner ist eine dementsprechend ausgestattete „Hauptplatine“, besser bekannt als Mainboard. Dem Terminus technicus nach handelt es sich dabei um den Hauptverkehrsknotenpunkt aller relevanten Verbindungen. Ob Tastatur, Monitor, Festplatte oder diverse Accessoires, alle Kabel führen unmittelbar zum Mainboard. Auf ihm finden auch die beiden wichtigsten Einheiten Platz, der Prozessor mitsamt seinem Arbeitsspeicher.

CPU und Prozessor-Aufrüstung

Jene CPU, die Central Processing Unit - so die detaillierte Bezeichnung des Prozessors – erlangt ihre Bedeutung durch die Leistungsstärke. Je größer diese ist, desto umfangreicher und vor allem schneller lässt sich der PC nutzen. Alle weiteren Funktionen, Software inklusive, richten sich in ihrer Effizienz stets nach den Maßgaben der  CPU. Die Hersteller statten ihre Geräte mit ordentlichen Prozessoren aus, wohl wissend, dass an diesem Punkt eine stete Entwicklung vor sich geht und in absehbarer Zeit eine zügiger arbeitende Version auf dem Markt erhältlich sein wird. An diesem Punkt eröffnet sich versierten PC-Nutzern die Möglichkeit zum Selbermachen.

Verbunden damit ist eine sinnvolle und nachhaltige Aufrüstung des Mainboards, das sich durch einen durchdachten Einbau nicht nur auf den aktuellen Stand der Technik bringen lässt, sondern zugleich die Chance bietet, die richtigen Akzente zu setzen und Veränderungen an der Hardware ganz nach individuellen Ansprüchen vorzunehmen. Voraussetzung dafür sind PC-Grundkenntnisse und ein wenig handwerkliches Geschick. Mithilfe dieses Ratgebers gelingen Ihnen maßgebliche Einbauten ohne Spezialkenntnisse – ein Schraubenzieher reicht vollkommen aus.

Es stehen Ihnen dazu Lösungen für den gesamten Hardwarebereich zur Verfügung, hier geht es nun um diverse Optionen in Sachen  CPU-Aufrüstung, die sämtliche Leistungsvolumina abdecken. Ob intensive Nutzung oder sporadischer Minimalbetrieb, ob mit dem Schwerpunkt visuelle Darstellung oder mit der Fokussierung auf 24-Stunden-Hochleistung, nach eingehender Instruktion durch diesen Leitfaden treffen Sie bestimmt die richtige Wahl.

Wichtige Arbeitsgrundlage des Rechners, aber nicht alles: Der Prozessor ist auf ein starkes Mainboard angewiesen

So sehr ein fähiger, also schneller Prozessor unabdingbar ist für ein zügiges Arbeiten am PC, so sehr ist er auch unverzichtbarer Bestandteil des Computer-Organismus. Alles ist mit allem und dem Prozessor verbunden, über Umwege oder durch eine direkte Verkabelung. Der Datenaustausch der angeschlossenen Hardware untereinander muss nicht nur reibungslos, sondern auch schnell erfolgen. Dafür müssen die hochwertigen Bauteile über ebenso hochwertige Verbindungen verfügen, und das zu bewerkstelligen ist Aufgabe des Chipsatzes. Dieser ist an den Prozessor gekoppelt und engt daher den Spielraum bei der Kaufentscheidung entsprechend ein. Deshalb gilt, die jeweiligen Bauteile erst nach eingehender Analyse des eigenen Nutzerverhaltens auszusuchen. Denn sind die entsprechenden Komponenten erst einmal auf dem Mainboard verbaut, ist damit der Leistungsrahmen für jegliches Arbeiten am Computer vorgegeben. Sollten Sie dann feststellen, dass Sie den Rechner in erster Linie eigentlich doch zum Schauen hochauflösender Filme nutzen möchten, sind Prozessor und Chipsatz dafür unter Umständen nicht ausreichend ausgestattet. 

CPU und Chipsatz hängen zusammen

Denn das Verhältnis von CPU zu Chipsatz ist mit dem von Herz zu Gehirn vergleichbar: Aufrechterhaltung des Organismus und das Treffen von Entscheidungen. Beide Elemente sind aufeinander angewiesen, indem sie ein zusammenarbeitendes Gespann bilden. Eine Nachlässigkeit im Ablauf des einen hat sofortige Konsequenzen auf den Ablauf des anderen.

Arbeitsspeicher und Anschlüsse spielen eine Rolle

Des Weiteren spielen Bauteile wie Arbeitsspeicher und verschiedene Anschlüsse auf dem Mainboard eine bedeutende Rolle, wenn auch dem Prozessor bei einem Kauf die erste Aufmerksamkeit gelten sollte. Denn mit ihm legen Sie sich fest. Jedes Mainboard verfügt über einen speziellen Steckplatz, den sogenannten Sockel. Dieser gibt vor, welcher Prozessortyp angeschlossen werden kann. Nur so ist es möglich, dass die verbaute Technik auf höchstem Niveau zusammengeht und das Maximum an Geschwindigkeit aus den installierten Programmen herausholt. Im Folgenden erhalten Sie einen Überblick bezüglich aller wissenswerten Details und eine Auflistung der verfügbaren CPUs bzw. der dazugehörigen Sockeltypen. Dabei handelt es sich um eine überschaubare Ansammlung von Herstellern, die – ähnlich dem Markt im Bereich der Software – sämtliche technische Entwicklungen in ihren Produkten bündeln. Dabei spielt es nicht zwingend eine Rolle, ob Sie auf eine Version jüngeren oder älteren Datums zurückgreifen, entscheidend bleibt der Leistungsumfang – und dieser kann für Ihre Ansprüche durchaus auch von einer mehrere Jahre alten CPU gewährleistet werden.

CPUs und ihre Sockeltypen:

  1. Intel Core: Vier Sockeltypen sind tonangebend, es handelt sich dabei um die Modelle 775, 1366, 1156 und 1155. Das erste Modell stellt seine Qualitäten als Allrounder unter Beweis, wenn es neben den 32-bit-Prozessoren auch deren Nachfolgern Core 2 Duo und den Quad-Varianten mit ihren entweder zwei bzw. vier Prozessorkernen eine vernünftige Arbeitsgrundlage bietet. Der Sockel 1366 ist auf den Core i7 zugeschnitten, während Sockel 1156 den Nachfolgeversionen Core i5 und Core i7 entspricht.
  2. Pentium 4: Ältere Pentium 4-Prozessoren benötigen den Sockeltyp 478. Hinzu kommen die Celeron-Varianten, die Intel erfolgreich umgewandelt hat und die ab 1,7 Gigahertz aufwärts ebenfalls auf den 478er-Sockel angewiesen sind.
  3. AMD-Prozessoren: Neben Intel zeichnet AMD als zweiter Konzern maßgeblich für die Entwicklung im Segment Computertechnik verantwortlich. Miteinander kompatibel sind die unterschiedlichen Modelle demgemäß nicht, der Konkurrenzkampf tobt und erfordert vom Nutzer die Festlegung vor Abschluss des Kaufs. Technisch gesehen vertreten die beiden populärsten AMD-Sockel AM2 und AM2+ das gleiche Niveau wie die Modelle von Intel. Für Sie als Kunden sind die Unterschiede marginal, wichtiger ist das grundsätzliche Leistungsvermögen und nicht die eine oder andere vermeintlich bessere oder günstigere Marke. Die beiden AMD2-Sockel sind miteinander kompatibel, ihr Nachfolger ist der AMD3. Dieser erzielt mit seiner Fähigkeit, DDR3-Arbeitsspeichern einen exzellenten Betrieb zu ermöglichen, eine deutliche Steigerung der Rechnerleistung. Zudem ist er auch für auf AMD2-Sockeln verbaute Prozessoren verwendbar.
  4. Athlon 64: Sie stellen eine nach wie vor kompetente Lösung für den soliden Anwender ohne allzu große Ansprüche dar. Die Prozessoren waren ursprünglich als Weiterentwicklung der 32-Bit-CPUs angelegt, halten sich aber seit Jahren solide am Markt. Gerade finanziell bieten sie ein erstaunliches Preis-Leistungs-Verhältnis. Allerdings ist in diesem Fall nicht nur der Sockeltyp festgelegt, nämlich ein 754er-Modell, sondern auch die Betriebssysteme von Windows. Dabei ist es unerheblich, ob es sich um einen 32 oder 64 Bit starken Computer handelt, lediglich eine alternative Software außerhalb der Microsoft-Reihe ist nicht anwendbar.

Darüber hinaus gibt es weitere Kombinationen von Sockeln und Prozessoren, die aber für Sie als Privatanwender uninteressant sind. Entscheidend bleibt die gegebene Vereinbarkeit der beiden Komponenten, sie ist maßgeblich für den Betrieb des Computers.

Zwei, die unzertrennlich sind: Prozessor und Chipsatz arbeiten Hand in Hand

Neben dem Herzen des PCs ist, um im Bild zu bleiben, auch ein Gehirn vorhanden, in diesem Fall ist es der Chipsatz. Ihm kommt die Aufgabe zu, die Datenströme konsequent und störungsfrei an sämtliche Bauteile zu leiten, was wiederum Auswirkungen auf ein flüssiges Arbeiten der Programme hat. Die Chips lassen sich ganz ähnlich den CPUs und Sockeln nach Herstellern unterscheiden. Auch hier ist vor Beginn der Auf- oder Nachrüstung genau auf die Kombinationsmöglichkeit der Bauteile zu achten. Die beiden Großen der Branche, Intel und AMD, stellen den Großteil der Produktion an Chipsätzen. Daneben gibt es noch die vor allem durch die Herstellung von Grafikkarten bekannten Anbieter Nvidia und VIA. Intel und AMD ist die ausschließliche Anwendbarkeit der Chipsätze auf hauseigene Prozessoren bzw. Sockel zu eigen, während sich die Chips der beiden anderen ohne Weiteres auch firmenfremd integrieren lassen.

Chipsätze und ihre Typenbezeichnungen

Wie bei den Sockeln und CPUs sind die einzelnen Varianten an der Typenbezeichnung zu identifizieren. Intel Chips sind an einer Kombination aus Buchstabe und zweiziffriger Nummer zu erkennen, bei AMD-Chipsätzen folgt der Buchstabe jeweils auf eine dreiziffrige Nummer, bestimmte Modelle verfügen über zwei Buchstaben, manche haben keinen. Die Rangfolge ergibt sich aus der Leistungsfähigkeit: Die Buchstabenkombination FX steht für das größte Potenzial, GX und G folgen. Der buchstabenlose Chip bildet den Abschluss mit der schwächsten Leistung. Auf Nummer sicher gehen Sie, wenn Sie auf möglichst identische Zusammensetzungen achten. So geht nichts an Kompetenz verloren, auch wenn sich kleinere Anbieter kompatibel verhalten und etwa in Bezug auf Grafikkarten oder Arbeitsspeicher keine schlechteren Ansätze bieten.

Primär gilt für Sie der eigene Anspruch und die dementsprechende Modellreihe: je höher die Bezifferung, desto höher die Leistungsstärke und desto umfangreicher auch die Rechengeschwindigkeit Ihres PCs. Es schadet nicht, wenn Sie sich vor dem Kaufentschluss nach der Bedienungsanleitung erkundigen. Hilfreiche Dienste versieht auch die Installation eines speziellen Hardwaretools, einer Überwachungssoftware, mit der Sie neu verbaute Teile in ihren Funktionen jederzeit im Auge behalten.

Lüftung nicht vergessen

Zu guter Letzt gilt, zumal das Mainboard neben seinem Herz und Gehirn noch über weitere Komponenten verfügt, eine ausreichende Lüftung oder – Ihre Bereitschaft zur aufwendigen Montage vorausgesetzt – eine Wasserkühlung anzubringen. Schließlich stehen und fallen mit der Ausstattung des Mainboards die Verwendungsmöglichkeiten des Computers. Entdecken Sie vor dem Hintergrund dieser Informationen die passenden Bauteile und machen Sie Ihren Rechner damit fit für kommende Aufgaben.

 
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