Wissenswertes rund um die Zwei-Euro-Gedenkmünzen vatikanischer Prägung

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Wissenswertes rund um die Zwei-Euro-Gedenkmünzen vatikanischer Prägung

Der Vatikan ist einer der flächenmäßig kleinsten Staaten der Welt. Auch wenn er kein offizielles Mitglied der Europäischen Union ist, hat sich der Vatikanstaat in einem bilateralen Abkommen im Jahr 2000 das Recht zusichern lassen, den Euro als offizielles Zahlungsmittel verwenden zu dürfen. Der Kleinstaat ist darüber hinaus dazu berechtigt, eigene Kursmünzensätze zu prägen. Besonders bei Sammlern beliebt sind dabei die Zwei-Euro Gedenkmünzen.

 

Unterschiede zwischen den konventionellen Kursmünzensätzen und den Zwei-Euro-Gedenkmünzen des Vatikans

Alle Länder innerhalb des Europäischen Währungsraums und seiner assoziierten Mitglieder können die allgemeinen Kursmünzensätze herausgeben. Diese sind eine Zusammenstellung aller im Umlauf befindlichen Münzen der Währung – zurzeit acht Stück – die den Interessenten zum Sammeln angeboten werden. Dabei hat der Vatikan seit der Jahrtausendwende vier Mal von diesem Recht Gebrauch gemacht und Kursmünzensätze vatikanischen Stils herausgegeben.

Zusätzlich bringt der Vatikan in unregelmäßigen Abständen seine Zwei-Euro-Gedenkmünzen auf den Markt. Seit dem Jahr 2004 wurden bisher elf verschiedene Varianten der Münzen geprägt.

 

Zu welchen Anlässen kamen die Münzen auf den Markt?

Die Gründe, aus denen die Münzen geprägt wurden, sind unterschiedlich. In der Regel waren es historische oder gerade stattfindende Ereignisse aus dem katholischen Kirchenleben, die die Verantwortlichen zum Anlass nahmen, dementsprechende Gedenkmünzen herauszubringen. In den Jahren 2005, 2011 und 2013 stand der jeweilige Weltjugendtag auf der Rückseite der Münze, 2004 die Feierlichkeiten zur 75-jährigen Unabhängigkeit des Vatikanstaats.

 

Warum sind die Zwei-Euro-Gedenkmünzen des Vatikans so begehrt?

Münzen sind gerade für Sammler von großem Interesse, weil sie davon überzeugt sind, dass der Wert der Zwei-Euro-Gedenkmünze in den nachfolgenden Jahren steigen wird. Wie bei anderen Kleinstaaten wie San Marino oder Monaco werden nur einige wenige Stücke von den jeweiligen Notenbanken produziert. So bekommt das Wechselgeld einen Seltenheitsfaktor. Da viele Personen sich für die Münzen interessieren und diese am Markt nachfragen, erhöht sich automatisch der Preis. Die Münzen sind also nicht nur schön anzusehen, sondern dazu noch eine gute Geldanlage, die eine überdurchschnittliche Rendite verspricht.

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