Winterreifentest - Nur eine Hand voll gute

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Winterreifentest
Nur eine Hand voll gute



Auf Schnee, auf Eis, auf nasser und auf trockener Fahrbahn testete die Stiftung Warentest zusammen mit dem ADAC rechtzeitig vor Beginn der Saison 34 Winterreifen: 18 Reifen für Kleinwagen und 16 Reifen für Kompakt- und Mittelklasseautos. Bei den 155/70 R13-Reifen kostet der beste "gute" von Sava Eskimo S3 39 Euro. Für einen guten 205/55 R16-Reifen ist man mit 139 Euro für den besonders verschleißfesten Michelin Primacy Alpin PA3 oder 124 Euro für den Dunlop SP Winter Sport 3D dabei.
 
Eine Handvoll "gute", ein breites Mittelfeld mit "befriedigenden", ein "ausreichender" und vier "mangelhafte" Reifen sind die Bilanz der Untersuchung. Damit schnitten die eher hochpreisigen Reifen besser ab als die billigen Winterreifen, die im Vorjahr getestet wurden. Geprüft wurde alles, was Autofahrer im Winter erleben können wie Bremsen, Anfahren, Fahrstabilität auf nassen, vereisten, verschneiten oder trockenen Fahrbahnen.
 
Kraftstoff sparen möglich
 
Dazu nahmen die Prüfer auch die Umwelteigenschaften unter die Lupe: Verschleiß, Kraftstoffverbrauch, Geräusche und PAK-Gehalt wurden untersucht. In diesem Testbereich schnitten die meisten Reifen mit "gut" und "befriedigend" ab.
 
Ein Reifen, der leise und leicht abrollt, also einen möglichst geringen Rollwiderstand hat, spart nämlich Kraftstoff. So liegen zwischen den schlechtesten und den besten Reifen im Test 0,4 Liter Kraftstoffeinsparung je 100 Kilometer. Hier spielt allerdings auch der Luftdruck der Reifen eine Rolle, daher der Tipp: einmal im Monat kontrollieren und gegebenenfalls gleich korrigieren.
 
Übrigens bekommt man im Herbst auch noch oft gute Qualitätsreifen zu reduzierten Preisen, denn es sind noch Auslaufmodelle der letzten Saison auf dem Markt. Diese müssen keinesfalls schlechter als die aktuellen Modelle sein. Allerdings sollte man beim Kauf auf das Produktionsdatum achten, um keine Reifen zu kaufen, die schon seit Jahren im Lager des Händlers in Vergessenheit geraten sind.
 
Aufschluss darüber gibt die DOT-Nummer. Diese ist vierstellig und muss auf jedem Reifen vorhanden sein. Die ersten beiden Ziffern informieren über die Kalenderwoche, die folgenden beiden über das Produktionsjahr.; "1806" heißt also, dass der Reifen in der 18. Kalenderwoche des Jahres 2006 produziert wurde. Der ADAC empfiehlt, dass Reifen beim Kauf nicht über zwei Jahre alt sein sollen.

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