Windows 7: Der Dauerbrenner

Aufrufe 7 Mal bewertet mit „Gefällt mir” Kommentare Kommentar
Mag ich anklicken, wenn dieser Ratgeber hilfreich war

Mit seinem Vertriebsstart im Jahr 2009 ist Windows 7 zwar nicht das jüngste Desktop-Betriebssystem von Microsoft, aber aktuell das bei Weitem am häufigsten eingesetzte. Und das hat gute Gründe.

 

Windows 7: Der DauerbrennerEine erfolgreiche Entwicklung: Windows 7 ist bis heute eine der meistgenutzten Windows-Versionen. (Copyright: Microsoft)

Das Gesetz der Serie

Mit dem Erscheinen von Windows 8 fühlten sich viele Anwender an ein ungeschriebenes Gesetz erinnert: Auf jedes weitgehend positiv aufgenommenes Microsoft-Betriebssystem folgt eine neue Windows-Version, die dem Vorgänger nicht das Wasser reichen kann.

 

So folgte auf Windows 98 das ungeliebte Windows ME. Windows XP konnte anschließend verlorenen Boden wieder gutmachen, doch der Nachfolger Windows Vista stieß erneut auf wenig Gegenliebe. Als Windows 7 dann im Oktober 2009 erstmals auf dem Markt als Verkaufsversion erschien, waren viele Anwender skeptisch. Doch das Neue setzte sich durch und glänzt heute noch - trotz Nachfolger Windows 8 - mit einem Marktanteil um die 50 Prozent.

 

 

Von Starter bis Enterprise

Die vierfarbige Flagge ist das Markenzeichen von Windows 7. (Copyright: Microsoft) Bei der offiziellen Vorstellung von Windows 7 trat Microsoft gleich mit sechs verschiedenen Editionen an: Neben der Starter Edition, der Home Basic und der Home Premium Version wurden auch die für professionellere Anwender und Unternehmen gedachten Versionen Professional, Ultimate und Enterprise auf den Markt gebracht.

 

Für den privaten Anwender hierzulande sind heute vor allem Home Premium und Professional von Bedeutung. Letztgenanntes Betriebssystem ist allerdings allein schon aufgrund der Unterstützung von Hauptspeichergrößen jenseits der 16 GB für anspruchsvollere Anwender die bessere Wahl.

 

Über Windows 7 Home schwebte kurze Zeit bereits das Damoklesschwert: Ab 2015 sollten keine Security-Updates mehr bereitgestellt werden. Anfang 2012 gab Microsoft dann aber bekannt, dass auch für die Versionen Starter, Home Basic und Home Premium bis 2020 im Rahmen des Extended Supports Programmkorrekturen Software-Updates zur Verfügung stehen sollen, um sicherheitsrelevante Fehler zu beseitigen.

 

 

Legal ist nicht teuer

Strukturiert und benutzerfreundlich - der typische Desktop von Windows 7. (Copyright: Microsoft) Reichlich Nachschub an Anwendern erhielt Windows 7 übrigens durch das Ende der Versorgung von Windows XP mit Security-Updates im April 2014. Viele Privatnutzer, aber auch Firmen entschieden sich trotz der Verfügbarkeit von Windows 8 für die Version 7 - wohl vor allem aufgrund der im Vergleich zu XP fast identischen Benutzerführung sowie des günstigen Preises.

 

Beim Vertriebsstart 2009 musste man allerdings noch recht tief in die Tasche greifen, wollte man ein Vollprodukt oder ein Upgrade von Windows 7 erwerben. So lag die offizielle unverbindliche Preisempfehlung für Windows 7 Home Premium bei 199,99 Euro (Upgrade von XP oder Vista 119,99 Euro), für die Vollversion von Windows 7 Professional waren 209,00 Euro angesetzt.

 

Diese Preise haben sich heute deutlich nach unten bewegt. Man wird ab etwa 30 Euro sowohl bei Home Premium als auch Professional fündig. Allerdings sollte niemand nach dem Kauf einer solchen legalen günstigen Version erwarten, dass der Postbote ein entsprechendes Päckchen mit Datenträgern, Handbüchern und Box vorbeibringt. Entweder gibt es die blanke DVD samt Lizenzaufkleber mit der entsprechenden Registriernummer, oftmals aber auch nur eine E-Mail mit ebendieser Nummer und der Angabe einer Download-Quelle für die Software.
 

> Zurück zum Themen-Überblick

Möchten Sie Ihr Wissen weitergeben? Erstellen Sie Ihren eigenen Ratgeber… Verfassen Sie einen Ratgeber
Weitere Ratgeber erkunden