Willkommen im Club: mit der SR 500-Gemeinde unterwegs

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Willkommen im Club: mit der SR 500-Gemeinde unterwegs

Als Yamaha im Jahr 1978 mit dem SR 500 Motorrad in Produktion ging, konnte noch niemand ahnen, dass dieses Bike sich zur absoluten Kultmaschine mausern wird. Es gibt heute weltweit Fanclubs und Fantreffen, auf denen sich die SR-500-Fahrer versammeln und ihre Erfahrungen austauschen. Das japanische Zweirad kann dabei sowohl alteingesessene Motorradfans begeistern als auch die junge Generation. Die gebrauchten Motorräder der Reihe lassen sich gut verkaufen und besonders die Exemplare in guter Kondition erzielen noch immer hohe Preise. Was macht die Maschine nun so besonders? Finden Sie es heraus und begeben Sie sich auf eine kleine Reise mit der RS-500-Gemeinde.

 

Wie alles begann - gebaut nach hauseigenem Vorbild

Die Enduro XT 500 war ab Markteinführung im Jahr 1976 ein absoluter Verkaufsschlager des japanischen Herstellers. Das geländegängige Bike fand großen Absatz und Yamaha entschied sich dazu, eine Straßenmaschine in ähnlicher Bauweise zu konstruieren; die RS 500 war geboren. Um die Maschine für den täglichen Einsatz im Straßenverkehr attraktiv zu machen, entschied sich das Unternehmen einen großvolumigen Einzylinder zu fertigen. Das Motorrad ist robust gebaut und mit einer einfachen Technik ausgestattet. Dies ist ganz klar einer der Gründe, dass die Maschinen noch heute fahren und gern gefahren werden. Die Kombination von geringem Wartungsaufwand und solider Leistung spricht ganz einfach für sich.

 

Modellübersicht und ein neuer Anfang für die SR Maschinen

Die Maschine wurde in drei verschiedenen Varianten gebaut. Das Modell 2J2 wurde speziell für den US-amerikanischen Markt produziert, die 2J4 speziell für den deutschen Markt und die originale Version wird auch heute noch auf dem japanischen Markt angeboten. Dort gibt es unter anderem Sondereditionen, wie die Black-Edition, die zum 30-jährigen Jubiläum produziert wurde. Offiziell wird sie nun unter neuem Namen, als SR 400 vertrieben. Die SR 400 wird seit 2014 auch wieder in Deutschland verkauft. Zu der ersten Produktionseinstellung kam es aufgrund von schlechten Absatzzahlen. Die Käufer von neuen Maschinen erwarteten einen besseren Motor und stärkere Leistung. Auch wenn es viele Umbauten gibt, wie Cafe Racer, Scrambler oder auch Bobber, kam Ende der 90er Jahre das Aus für die Maschine.

 

Die SR-500-Gemeinde wächst und haucht der Maschine neues Leben ein

Obwohl die Produktion offiziell eingestellt wurde, Yamaha konnte nicht ignorieren, dass die Nachfrage nach Ersatzteilen wie Auspuff, Schutzblechen oder dem Vergaser, weiterhin groß war. Die SR-500-Fans haben ein weltweites Netzwerk aufgebaut, dass Treffen organisiert und sich bei der Instandhaltung der Maschinen unterstützt. So beschloss der Hersteller schon kurz nach Einstellung der Produktion, diese wieder aufzunehmen. Allerdings kam es zu einer Namensänderung und auch eine Generalüberholung wurde vorgenommen. Aber im Herzen ist dieses Motorrad noch immer eine Maschine, die nicht mit übermäßigen PS und unnötiger Sonderausstattung protzt; die SR 400 ist ein Motorrad, mit dem man sich auch auf lange und abenteuerliche Reisen begeben kann, ohne Angst zu haben, dass die Technik versagt. Wer eine SR 500 fährt, der fährt in guter Gesellschaft.

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