Wild für einen Tag - Fake-Piercings online kaufen

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Wild für einen Tag - Fake-Piercings online kaufen

Das echte Piercing

Piercings: Sie sind das Symbol der Style-Rebellion einer Generation, ein Zeichen für Unangepasstheit, Individualität und Wildheit. Besonders in den letzten Jahren erfreuen sie sich einer großen Beliebtheit und werden zu einem immer alltäglicheren Bestandteil von dem, was man täglich im echten Leben, im Fernsehen oder auf Werbeplakaten für coole, junge Kultur sehen kann. Piercings werden zunehmend gesellschaftsfähig – dennoch ist es auch heute noch eine schwierige Entscheidung, ob man sich wirklich eines stechen lassen möchte, denn Piercings verändern das Erscheinungsbild und den Körper nachhaltig.

Schwierigkeiten des echten Piercings

Die Entscheidung für ein echtes, gestochenes Piercing erfordert Mut und Durchdachtheit. Das Stechen tut weh, der Schmuck muss dauerhaft getragen werden und nicht überall ist er angebracht. Es gibt auch heute noch viele Arbeitsplätze, an denen das Tragen von Piercings, besonders im Gesicht, aus Hygiene- oder Prestigegründen nicht erwünscht oder sogar gänzlich verboten ist. Auch wenn dieses Problem Sie nicht betrifft, weil sie einen toleranten Arbeitgeber haben oder selbst entscheiden können: Ein Piercing, das dauerhaft getragen wird, fällt auf. An manchen Tagen möchte man vielleicht nicht jung und wild wirken, sondern eine gewisse Seriosität ausstrahlen, die selten mit Körperschmuck aus Metall verbunden wird. Vielleicht wollen Sie auch einfach nur dann ein Piercing tragen, wenn Sie Lust dazu haben oder sich ein passender Anlass bietet, vielleicht möchten Sie den extravaganten Körperschmuck erst einmal unverbindlich ausprobieren oder Sie möchten den Risiken entgehen, die das Stechen birgt. Die Entscheidung, zum Piercer zu gehen, sollte gut durchdacht sein. Ein echtes Piercing verändert sowohl den Körper als auch das äußere Bild dauerhaft. Eine spannende Alternative, die Sie in Erwägung ziehen sollten, sind Fake-Piercings.

Das Fake-Piercing

Seit einiger Zeit bieten Piercer zusätzlich zum Standardsortiment sogenannte Fake-Piercings an. Dabei handelt es sich um Imitate, die wie echte Piercings aussehen, jedoch keinen Stichkanal benötigen, da sie auf andere Weise befestigt werden. Meistens sind Fake-Piercings Clips, die an der betreffenden Stelle festgeklemmt werden. Oft handelt es sich auch um Aufkleber oder eine bestimmte Magnettechnik, mit der das Piercing befestigt wird.

Vorteile des gefälschten Körperschmucks

Wer sich für ein Fake-Piercing entscheidet, entgeht vielen Unannehmlichkeiten und Risiken, die ein echtes Piercing bietet. Sich den metallenen Körperschmuck einsetzen zu lassen ist mit Schmerzen und deshalb auch oft mit Angst verbunden. Diese Angst ist berechtigt, denn das Stechen eines Piercings ist nicht frei von Risiken: Beim Piercen wird immer auch menschliches Gewebe verletzt und in seltenen Fällen kann es passieren, dass dabei Nerven getroffen werden. Dies kann je nach Stelle beeinträchtigende Konsequenzen haben. Auch nach dem Stechen kann es noch zu Komplikationen kommen, indem sich die durchbohrte Stelle entzündet. So entstehen Infekte, die nicht immer harmlos sind. All dem entgehen Sie, indem Sie sich für ein Fake-Piercing entscheiden.

Die gefälschten Piercings bieten einen weiteren, entscheidenden Vorteil: Sie können sie jederzeit wieder abnehmen. So ist es möglich, den Körperschmuck nur dann zu tragen, wenn Sie es selbst passend finden oder es Ihnen möglich ist. Falls Sie also zum Beispiel am Arbeitsplatz keine Piercings tragen dürfen, sind Fake-Piercings für Sie besonders geeignet. Sie lassen sich nach Feierabend befestigen und vor Arbeitsbeginn wieder entfernen. So sind Sie völlig unabhängig und können zu jedem gewünschten Zeitpunkt aussehen, wie Sie möchten. Wild aussehen nur für einen Tag? Mit Fake-Piercings muss das kein Wunschtraum bleiben.

Probieren geht über Stechen: Fake-Piercings als nützliche Generalprobe

Auch wenn Sie die Risiken eines Piercings gut durchdacht haben und sich letztendlich trotzdem für den echten Körperschmuck entschieden haben, sind Fake-Piercings ein guter Helfer auf dem Weg zu Ihrem gestochenen Wunschpiercing. Es gibt inzwischen sehr viele verschiedene Arten von Piercings, die je nach Person ganz verschieden aussehen und wirken können. Zwar ist es immer nützlich, den Schmuck auf dem Foto eines Models oder bei Bekannten zu betrachten, allerdings ist allein damit eine Entscheidung schwierig. Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob Ihnen ein bestimmtes Piercing nicht nur an einer Freundin, sondern auch an Ihnen selbst gefällt, ist ein Fake-Piercing die richtige vorläufige Wahl für Sie. Mit dem unechten Schmuck können Sie experimentieren, bis Sie sich sicher sind, welches Piercing das richtige für Sie ist. Erst dann gehen Sie zum Piercer und lassen sich Ihren Test fest einsetzen. Auf diese Art und Weise müssen Sie Ihre Entscheidung nicht bereuen.

Gibt es Risiken bei Fake-Piercings?

Dass echte Piercings Risiken bergen, ist aus den bisherigen Ausführungen bekannt. Doch können auch Fake-Piercings Komplikationen verursachen? Wie echte Piercings können Fake-Piercings aus verschiedenen Metallen bestehen. Darunter sind Edelstahl, medizinischer Stahl oder Sterlingsilber. Medizinischer Stahl, auch Chirurgenstahl genannt, sowie auch die anderen erwähnten Materialien wären bei einem echten Piercing bedenklich, da sie direkt an einer offenen Wunde liegen und dort entzündliche Reaktionen hervorrufen könnten. Bestehen allerdings keine Wunden, sind diese Materialien in aller Regel ungefährlich und können jederzeit verwendet werden. Kurz und gut: Mit einem Fake-Piercing sind Sie auf der sicheren Seite, denn es gibt keine versteckten Risiken, die Sie beachten müssten.

Arten von Fake-Piercings

Grundsätzlich werden fast alle Piercings, die gestochen werden können, auch als Fakes angeboten. Grenzen gibt es bei manchen Piercings, die nur aus einem Stab und zwei Kugeln bestehen, denn diese können zum Beispiel an der Zunge ohne einen gestochenen Kanal nicht befestigt werden. Besonders gut lässt es sich jedoch mit Klemmringen und Magneten täuschen. Fake-Piercings gibt es inzwischen in den verschiedensten Farben und Ausführungen, sodass Sie eine große Auswahl haben.

Ohr

Die meisten Fake-Piercings werden für den Bereich der Ohren angeboten. Dies resultiert aus der Tatsache, dass es für das Ohr inzwischen sehr viele verschiedene Piercingmöglichkeiten gibt. Außerdem ist es hier besonders leicht, glaubwürdige Fakes anzubringen. Neben dem beliebten Helixpiercing oben an der Ohrmuschel gibt es inzwischen die sogenannten Flesh-Tunnels, für die ein klassisches Ohrloch am Ohrläppchen geweitet wird, bis man einen Tunnel oder Plug einsetzen kann. Der Unterschied zwischen Tunnel und Plug ist, dass der Tunnel das Loch freilässt, sodass man hindurchsehen kann, der Plug ist ein „Stöpsel“, der das gesamte Loch abdeckt. Auch die Stäbe, die für das Dehnen des Ohrlochs benutzt werden, gibt es in verschiedenen Formen und Farben, so dass auch sie einen Teil des Schmucks darstellen. Sowohl Helixpiercings und Dehnstäbe als auch Tunnel und Stöpsel sind als Fake-Piercings verfügbar. Letztere werden in gewöhnlichen Ohrlöchern befestigt – sie haben einen Ohrringstab in der Mitte und außen zwei Platten, die das Ganze nach dem Einsetzen wie einen richtigen Plug wirken lassen.

Gesicht

Besonders an Lippen und Nase sind Piercings sehr beliebt. Das Labret, ein Ring an einer Seite der Lippe, sowie Snakebites – zwei Labrets symmetrisch an je einer Seite der Lippe – sind auch als Fakes erhältlich. Es handelt sich dabei um einfache Clipringe, die individuell positioniert und je nach Bedarf verschieden fest geschlossen werden können. Aber auch das Madonna-Piercing, eine Kugel über dem Mundwinkel, lässt sich mit einem Fake gut imitieren: Diese Art von Fake-Piercings funktioniert mit einer magnetischen Piercingkugel und einer magnetischen Platte als Gegenstück. Auch für die Zunge gibt es verschiedene Varianten des Fake-Piercings, diese sind jedoch eher eingeschränkt in der Nutzung, da man mit ihnen beispielsweise nicht mehr essen kann. An dieser Stelle ist das Fake-Piercing dann eher als Probe zu empfehlen, nicht als Ersatz eines echten.

Für die Nase hingegen gibt es Fakes. Dabei handelt es sich ebenfalls um Clipringe, die ein Septum oder ein klassisches Nasenpiercing an der Seite des Nasenflügels vortäuschen können. Des Weiteren gibt es magnetische oder aufzuklebende Piercingsteine, die einen Stecker an der Nase darstellen können. Komplizierter wird es an der Augenbraue: Dieser Körperschmuck kann nicht von Fake-Piercings imitiert werden, da es keine Möglichkeit des Festklemmens oder der Magnetpositionierung gibt.

Körper

Nicht nur im Gesicht, sondern auch am restlichen Körper können Piercings gestochen werden. Besonders weit verbreitet ist das Bauchnabelpiercing. Auch für dieses gibt es unechten Ersatz in Form von Clips oder Aufklebern. So perfektionieren Sie ihren Auftritt im Bikini mit einem Bauchnabelpiercing, wann immer Sie es wünschen. Echte Piercings sind auch im Intimbereich gefragt – hier sollten Sie jedoch von Fake-Schmuck absehen, da die Genitalien beziehungsweise Schleimhäute ein sehr empfindlicher Teil des Körpers sind, den man leicht versehentlich verletzen kann, wenn man sich nicht mit Intimschmuck auskennt. 

Materialien

Wie bereits erwähnt, können die Fake-Piercings aus verschiedenen Metallen bestehen, z.B. aus Edelstahl, Chirurgenstahl oder Silber. Manche Piercings sind auch aus Titan. Darüber hinaus gibt es auch noch Schmuck aus Acryl, Holz, Kunststoff oder Knochen. Viele Objekte sind zusätzlich mit Strass oder Kristall besetzt, um ihnen einen letzten, edlen Schliff zu verpassen.

Fake Piercings kaufen

Wenn Sie sich für eine Stelle entschieden haben, die Sie hin und wieder für eine Partynacht oder auch zum Testen mit dem extravaganten Körperschmuck versehen wollen, müssen Sie nur noch wissen, wo Sie das gewünschte Fake-Piercing erwerben können. Viele Piercingstudios bieten den gefälschten Schmuck inzwischen an, um ihren Kunden eine Möglichkeit zu geben, das Piercing vor dem Stechen auszuprobieren. Wer dem eventuellen Gesprächszwang über ein echtes Piercing entgehen möchte, kann auch im Internet ein Fake kaufen. Besonders bei eBay gibt es eine große Auswahl an Fake-Piercings. Alle im Text erwähnten Varianten sind auf der Auktionsplattform erhältlich, vom Helixpiercing über den Flesh Tunnel bis hin zu Allround-Clipringen und Bauchnabelpiercings.

Was man beim Kauf von Fake Piercings beachten sollte

Wie bei allen Onlinekäufen gilt auch für den Erwerb von Fake-Piercings: Achten Sie auf die Seriosität des Angebots. Es sollte sich um einen Anbieter handeln, dessen Texte vertrauenswürdig klingen und dessen Angebot ein passendes Preis-Leistungs-Verhältnis vorweist. Im Regelfall kann nicht viel schief gehen, doch ist besonders, wenn es um den eigenen Körper geht, immer zusätzliche Vorsicht angebracht. Auch bei einem unechten Piercing sollten Sie darauf achten, dass es sich nicht um billigen Modeschmuck handelt, sondern um eines der hochwertigeren Metalle, die keine allergischen Reaktionen hervorrufen. Im Allgemeinen gilt: Je weniger Nickel im Fertigungsmaterial enthalten ist, desto besser für Ihren Körper. Wenn Sie diesen einfachen Hinweis beachten, kann beim Kauf Ihres neuen Körperschmucks nichts schief gehen und Sie können schon bald mit einem hübschen Piercing auftrumpfen – und das ganz ohne Schmerz und Risiko.

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