Wiederbefüllbare Drucker-Patronen - darauf sollten Sie bei der Auswahl achten

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Wiederbefüllbare Drucker-Patronen - darauf sollten Sie bei der Auswahl achten

Druckerpatronen der Originalhersteller sind teuer. Dementsprechend groß ist die Nachfrage nach wiederbefüllbaren Patronen. Doch lassen sich wirklich alle Druckerpatronen wieder auffüllen – und was sollten Sie beim Wiederbefüllen beachten?

  

Druckerpatronen befüllen: Worauf Sie unbedingt achten sollten

Während Tonerkartuschen für Laserdrucker vergleichsweise geringe Druckkosten erzeugen, schlägt die Tinte für Tintenstrahldrucker mit hohen Kosten zu Buche. Dies muss nicht sein. Denn die hohen Kosten verursachen die Hersteller der Drucker selbst – und das hat System. So bietet jeder Hersteller, von Canon bis HP, eigene Patronen an. Durchgesetzt hat sich die Integration des Druckkopfes in die Patrone: Jede Druckerpatrone ist mit einem Chip versehen, über die sie vom Drucker angesteuert wird. Zwar gibt es für die meisten Druckermodelle günstige Ersatzpatronen, jedoch werden diese vom Gerät oft nicht erkannt und sind somit wertlos. Wenn möglich, sollten Sie also stets die Originalpatronen wieder auffüllen.

 

Originalpatronen wieder auffüllen

Auch das Auffüllen der Originalpatronen stellt Sie womöglich vor einige Probleme. Um es dem Kunden möglichst schwer zu machen, unterscheiden sich die Patronen je nach Druckermodell deutlich voneinander. Mitunter müssen die Patronen zusätzlich aufgebohrt werden. Danach können Sie mit einer handelsüblichen Spritze die Tinte durch das Loch in die Patrone füllen.

 

Druckerpatronen immer rechtzeitig befüllen

Ein weiteres Problem stellen die Druckköpfe in den Patronen dar: Um die Tinte auf das Blatt zu bringen, müssen sie diese auf 400 °C erhitzen. Diese hohen Temperaturen übersteht der Druckkopf nur, wenn er gleichzeitig von der Tinte gekühlt wird. Die Anzeige des Tintenfüllstands ist für Tintenpatronen daher überlebenswichtig. Allerdings funktioniert sie nach dem Auffüllen mit frischer Tinte nicht mehr – schließlich möchten die Hersteller, dass Sie regelmäßig neue Druckerpatronen kaufen.

Bei der ersten Nutzung meldet der Drucker den niedrigen Füllstand noch. Wenn die Tinte aufgebraucht ist, stellt er die Arbeit ein. Wenn Sie die Patrone nun allerdings wieder auffüllen, funktioniert die Füllstandsanzeige nicht mehr richtig. Im schlimmsten Falle drucken Sie so lange, bis die Patrone überhitzt und dadurch unbrauchbar ist. Um dies zu vermeiden, sollten Sie den Füllstand anhand der Blätter messen: Mit einer Füllung von 4 ml schaffen Sie bei den meisten Modellen rund 70 Blatt; eine Spritze hilft beim optimalen Dosieren der Tinte. Legen Sie nach dem Auffüllen der Patrone die 70 Blätter in die Papierablage des Druckers. Wenn die Blätter aufgebraucht sind, sollten Sie die Patrone wieder neu befüllen.

 

Was Sie zum Wiederbefüllen von Tintenpatronen benötigen

Um Ihre Druckerpatronen wieder zu befüllen, benötigen Sie drei Dinge:

  • die Tinte, die es von verschiedenen Herstellern in kleinen Flaschen zu kaufen gibt,
  • eine kleine Spritze und
  • einen Bohrer oder einen speziellen Clip.

Dieser Clip kann bei manchen Modellen, zum Beispiel von Brother, das Aufbohren der Patrone ersetzen. Hierfür wird er einfach auf den Druckkopf gesetzt. Durch den Clip können Sie die Patrone nun bequem wieder befüllen.

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