Wie wird geräuchert

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In alten Zeiten wurde in jedem Haus ein Feuer unterhalten - so hatte man immer glühende Kohle oder Holzglut, worauf man Harze oder Kräuter verräuchern konnte.
Heute gibt es prinzipiell zwei Möglichkeiten, Räucherwerk zu verräuchern:
Weit verbreitet ist die Verwendung von Selbstzünderräucherkohle. Hierfür geben Sie etwas Sand auf den Boden eines Räuchergefäßes (ohne Sand könnte das Gefäß sehr heiß werden!). Dann stellen Sie eine Holzkohletablette aufrecht in den Sand und zünden sie an einer Seite an. Durch den Selbstzündemechanis-mus fängt bald die ganze Tablette an zu glühen. Sobald sich an der Oberfläche eine grau-weiße Schicht bildet, können Sie die Tablette umlegen, mit der Mulde nach oben. In diese Mulde geben Sie mit einem geeigneten Löffelchen oder mit den Fingerspitzen vorsichtig Harze, Hölzer, Kräuter oder vorbereitete Mischungen. Diese Stoffe verglimmen und es bildet sich Rauch, der formenreich nach oben steigt. Dosieren Sie vorsichtig und legen Sie lieber später wieder nach. Brenndauer der Kohle ist mehr als eine Stunde. Bitte bewahren Sie die Kohle trocken auf! Recht neu ist das Verräuchern über einer Teelichtkerze. Diese Möglichkeit ist an die Aromatherapie angelehnt. Ein sehr feines Sieb wird in einem Abstand von ca. 5 bis 10 cm über einem Teelicht angebracht. Hierfür eignen sich Aromalampen, von denen man die Schale abnehmen kann oder eigens für die Siebe hergestellte Räucherstövchen . Die Kräuter oder Harze werden direkt auf das Sieb gegeben. Durch die aufsteigende Hitze der Kerzenflamme werden sie langsam verglimmen.
Achtung: Wenn das Netz zu nahe an die Kerze kommt könnten sich Kräuter oder Harze entzünden. Bitte nicht unbeaufsichtigt lassen!

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