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Wie viel Watt sollte ein leistungsstarker Amateurfunk-Verstärker haben?

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Wie viel Watt sollte ein leistungsstarker Amateurfunk-Verstärker haben?
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Wie viel Watt sollte ein leistungsstarker Amateurfunk-Verstärker haben?

Passionierte Funkamateure, die sich der weltweiten drahtlosen Kommunikation widmen, schenken der Installation, Wartung und Weiterentwicklung Ihrer Funkanlage viel Zeit und Aufmerksamkeit. Natürlich dient der Amateurfunk hauptsächlich der Kommunikation, zum Beispiel auch in Notfällen oder bei Katastrophen. In aller Regel handelt es sich beim Funken aber auch um eine ambitionierte Beschäftigung, die das Technikverständnis positiv beeinflusst.

Die erste Funkanlage ist nicht selten ein Komplettset, das sich aus Komponenten wie Sender, Empfänger, Antenne und Verstärker zusammensetzt. Sind Sie einmal in die Welt des Amateurfunks eingetaucht sind, möchten Sie vermutlich Ihre Fähigkeiten und Kenntnisse verbessern und steigern. Auch die Leistung Ihrer Funkanlage soll zunehmen, sodass Sie besser empfangen und senden können. Viele Funker befassen sich daher sehr eingehend mit der dem Hobby zugrunde liegenden Technik und mit dem individuellen Aufbau einer eigenen Anlage. Sobald Sie Ihre Basiskenntnisse ein wenig vertieft haben, können Sie damit beginnen, eigene Modifikationen vorzunehmen. Sie studieren die technischen Spezifikationen einzelner Komponenten und beschäftigen sich eingehend mit der Verbesserung der Signalstärke und der Empfangsqualität. An dieser Stelle spielen vor allem Verstärker im Amateurfunk eine große Rolle.

Anforderungen an die Frequenzen im Amateurfunk

Die Leistung einer Funkstation hängt maßgeblich vom Frequenzbereich ab, in dem sie tätig ist. Der Amateurfunk deckt verschiedene Frequenzen ab. Diese lassen sich als Amateurfunkbänder zusammenfassen und machen verschiedene elektrische Spezifikationen der Anlage beziehungsweise des Rigs erforderlich. Ehe Sie sich nun mit verschiedenen Verstärkern eindecken, sollten Sie sich eingehend mit der Funktechnik beschäftigen, die Ihrer Anlage als Basis dient.
In Deutschland regelt das Amateurfunkgesetz die Frequenzen, die Sie benutzen können, nachdem Sie ein eigenes Rufzeichen erhalten haben. Die Wellenlänge einzelner Amateurbänder ergibt sich, indem Sie die Lichtgeschwindigkeit von 299.792.485 Metern pro Sekunde durch die Frequenz in Hertz teilen. Die Bänder, deren Frequenzen Sie mit Ihrer Funkanlage oder einem Funkgerät verwenden können, liegen wahlweise im Lang- oder Mittelwellenbereich. Auch Kurz- und Ultrakurzwelle sind nutzbar. Die Frequenzen des Amateurfunks liegen zwischen 135 Kilohertz und 250 Gigahertz. Viele Amateurfunk-Anlagen sind bereits mit internen Verstärkern ausgestattet, die dafür sorgen, dass Ihre Funksprüche und Signale andere Funker auch erreichen. Dabei ist gewährleistet, dass die Leistung des Verstärkers die gesetzlich festgelegten Grenzen nicht überschreitet. Möchten Sie Ihre Anlage modifizieren oder erweitern und einen Amateurfunk-Verstärker kaufen, sollten Sie demnach darauf achten, dass Sie das Bauteil auch verwenden dürfen.

Achten Sie auf die maximale Sendeausgangsleistung

Ob fertige Anlage oder Einzelkomponenten: Bevor Sie sich mit der Verstärkung Ihrer Sendeleistung befassen, sollten Sie genauestens überprüfen, welche Sendeausgangsleistung für die von Ihnen verwendete Frequenz zulässig ist. Eine zu hohe Wattleistung kann für Störungen im gesamten Funkbetrieb sorgen und andere Teilnehmer der Frequenz stören. Damit sind keineswegs nur Funkamateure gemeint, sondern auch unter Umständen auch Ihre Nachbarn, deren elektrische Geräte durch das zu starke Funksignal Fehlfunktionen aufweisen können. Sollte sich plötzlich am Haus gegenüber wie von Geisterhand das Garagentor öffnen, ist es möglich, dass Ihre Funkanlage im Betrieb eine zu hohe Leistung aufweist. Fehlverhalten bei der Konfiguration der Anlage kann demnach weitreichende Konsequenzen haben. Trotz erfolgreich abgelegter Prüfungen ist ein Ausschluss vom Amateurfunk möglich, wenn Sie sich nicht an die gesetzlichen Vorgaben halten und festgelegte Grenzwerte überschreiten. Das Risiko besteht insbesondere in den verschiedenen Frequenzen der Kurzwelle. Diverse Netzteile und Computer können hier sowohl den Betrieb einer KW-Funkanlage stören als auch selbst fehlerhaft funktionieren, wenn Ihr Signal oberhalb der Grenzwerte stört. Kaufen Sie ein komplettes Rig, beispielsweise eine Amateurfunk-Anlage von Kenwood, müssen Sie sich über die Sendeausgangsleistung keine Gedanken machen. Sobald Sie aber einen separaten Verstärker verwenden, müssen Sie die Spezifikationen genauer in Augenschein nehmen.

Allgemeine Leistungsdaten von Amateurfunk-Verstärkern

Auf Anfänger wirken die einzelnen Daten von Amateurfunk-Verstärkern oft verwirrend. Lassen Sie sich nicht von angepriesener Leistung hinters Licht führen, sondern unterziehen Sie die vom Hersteller des Verstärkers angegebenen Leistungsdaten einer objektiven Überprüfung. Ein Verstärker für Funkamateure verbessert die Sendeleistung der Anlage deutlich, indem er die Eingangsleistung in Watt verstärkt und somit ein klareres und stärkeres Signal ermöglicht. Zugleich können Verstärker auch die Empfangsleistung verbessern. Diese ist jedoch nicht in Watt angegeben, sondern in Dezibel, und sorgt dafür, dass Sie Funksignale und Sprüche anderer Teilnehmer besser hören können. Es gibt keine einheitlichen Leistungsdaten für Amateurfunk-Verstärker. Ebenso ist es theoretisch möglich, eine leistungsstärkere Endstufe auch dann zu verwenden, wenn sich die maximale Sendeausgangsleistung im Grenzbereich befindet. In diesem Fall müssen Sie natürlich darauf achten, dass Sie die Leistung des Verstärkers drosseln und allgemein niemals vollständig ausreizen.

Leistungsgrenzen im Amateurfunk am Beispiel des SSB-Betriebs

Sie besitzen also eine Funkanlage und möchten einen möglichst flexiblen Amateurfunk-Verstärker kaufen. Im Grunde genommen benötigen Sie keinen allzu üppig ausgestatteten Vertreter, da Sie sich innerhalb fest definierter Funkbänder bewegen. Dennoch ist es möglich, dass Sie mit regulierbarer Leistung Messdaten erheben und evaluieren möchten. In diesem Fall sollten Sie sich für ein Modell entscheiden, dessen maximale Ausgangsleistung für Ihren Sendebereich zulässig ist. Im Falle der Einseitenbandmodulation – kurz SSB genannt – im Kurzwellenbereich beträgt die maximale Sendeausgangsleistung 75 Watt. SSB ist unter Funkamateuren sehr beliebt und umfasst ein 2-Meter-Band zwischen 144 und 146 Megahertz. Abhängig von der Zulassung kann die Hüllkurvenspitzenleistung auf diesem Band am Ausgang der Endstufe beziehungsweise des Verstärkers einen Wert von 750 Watt erreichen. Dies gilt allerdings nur, wenn das Signal seinen höchsten Wert erreicht. Diese PEP genannte Spitzenleistung ist beim Kauf eines Verstärkers jedoch nur in wenigen Fällen von Bedeutung. Sie sollten vielmehr auf die ERP-Leistung achten. Ein Amateurfunk-Verstärker mit einer Sendeausgangsleistung von etwa 30 bis 40 Watt ist demnach für den SSB-Funk optimal.

Unterschiede zwischen Vorverstärkern und Endstufen

Sie können an einer Amateurfunk-Anlage abhängig vom Modell sowohl einen Verstärker als auch eine Endstufe verwenden. Aus elektrotechnischer Perspektive befinden sich der Verstärker respektive die Vorstufe näher am Signal, wodurch die Leistung geringer ausfällt. In beiden Geräten sorgt eine integrierte Energiequelle, beispielsweise ein Netzteil, für die Vergrößerung der Eingangsleistung. Endstufen können Signale deutlich kraftvoller verstärken und sind daher an einigen Anlagen nur mit großer Vorsicht zu genießen. Ist die Konfiguration Ihrer Funkanlage fehlerhaft oder sind nicht alle Komponenten zu einhundert Prozent kompatibel, können einzelne Bauteile Schaden nehmen. Prüfen Sie daher die Spezifikationen und vergewissern Sie sich, dass die Endstufe nicht zu viel Watt ausgibt, wenn Sie mit Ihrer Anlage noch lange arbeiten oder forschen möchten. Endstufen kommen hauptsächlich im Bereich der Kurz- und Ultrakurzwellen (UKW) zum Einsatz und sind daher für Funkamateure sehr interessant. Sie sind leistungsstärker und zugleich unempfindlicher als zum Beispiel viele im LW- und MW-Betrieb eingesetzten Transistoren. Diese spielen vor allem im PA-Amateurfunk eine große Rolle. Ehe Sie sich jedoch für eine der beiden Varianten entscheiden, sollten Sie noch einmal überprüfen, für welches Amateurband sich das Gerät eignet.

Zu viel Watt können ihre Amateurfunk-Anlage beschädigen

Halten Sie sich penibel an die für Ihr Funkband festgelegten Grenzwerte bezüglich der Ausgangswerte. Eine zu hohe Leistung kann nicht nur zu erheblichen Störungen des allgemeinen Funkbetriebs und anderer elektrischer Geräte führen. Ist das Signal zu stark, können die Antenne und weitere Komponenten Schaden nehmen. Aber auch umgekehrt ist dies möglich, denn eine ungeeignete Amateurfunk-Antenne oder ein nicht kompatibler Transceiver können die Endstufe oder den Verstärker beschädigen. Der Frequenzbereich bestimmt, welche Eingangs- und Ausgangsleistung Sie erwarten dürfen. Überschreiten Sie diese keinesfalls. Im Idealfall liegt die Sendeausgangsleistung des Verstärkers deutlich unter dem Grenzwert. Reizen Sie die Leistung nicht gleich voll aus, sondern probieren Sie zunächst weniger Watt aus. Sind Sie mit dem Ergebnis zufrieden, müssen Sie die Leistung nicht weiter erhöhen. Darüber freuen sich insbesondere der Verstärker und die Antenne. Ob Sie nun aber tatsächlich 1 Watt oder 50 Watt benötigen – Sie sollten hochwertige Geräte von renommierten Herstellern im Bereich der Funktechnik vorziehen.

Ein paar Tipps im Umgang mit einer HF-Endstufe für Funkamateure

HF-Endstufen sind im Amateurfunk sehr beliebt, weil sie sehr leistungsstark und variabel sind. Sie eignen sich für verschiedene Frequenzbereiche. Je nach Modell können Sie einen HF-Verstärker im Amateurfunk bis in den Gigahertz-Bereich verwenden. Üblicherweise sind HF-Geräte Empfangsverstärker, deren Ausgangsleistung niedriger ausfällt als bei Sendeendstufen. Einige Modelle lassen sich jedoch durch den Anschluss einer geeigneten Antenne auch für die Verstärkung beim Absetzen von Funksignalen verwenden. Ein Blick in die Artikelbeschreibung oder Dokumentation des Verstärkers verrät Ihnen, inwiefern er sich für Ihre Funkanlage eignet. Ein Sendeverstärker, der eine Eingangsleistung von etwa 8 Watt vervierfacht, kann sich im Betrieb erwärmen. Sorgen Sie daher vor allem bei sehr leistungsstarken Varianten für ausreichende Belüftung der Anlage. Vermeiden Sie eine geschlossene Bauweise, da der Verstärker dann überhitzen könnte. Außerdem sind die Geräte in aller Regel nicht für den Dauerbetrieb geeignet. Für die sporadische oder auch regelmäßige Verwendung über absehbare Zeiträume hingegen eignen sich leistungsstarke HF-Verstärker sehr gut. Die Kosten für ein solches Modell liegen je nach Funkband und Konfiguration bei etwa 150 Euro. Selbstverständlich sind auch günstigere Varianten erhältlich, die zumeist aber nur wenige Frequenzen bedienen können.

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