Wie uns Ebay ab dem 20.02.08 tief in die Tasche greift

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Jetzt langt eBay zu ! Jetzt folgen Änderungen bei Gebühren, Käuferschutz und Bewertungssystem. Erst im September 2007 hatte eBay sein Angebot überarbeitet. Nun krempelt eBay seinen Marktplatz erneut kräftig um.

Die Gebühren: Alle Verkäufer wurden bisher gleich behandelt - zumindest was die Gebühren betraf. Das wird sich nun ändern. Ab dem 20.02.2008 gibt es unterschiedliche Gebührenordnungen für private und gewerbliche Anbieter ( Powerseller ). Eine gute Nachricht zumindest für die Privatanbieter. Das Einstellen einer eBay-Auktion mit einem Startpreis von 1 € ist ab 20. Februar kostenlos. Ein verkaufsförderndes Galleriebild inklusive. Für eine solche Aktion waren bisher 49 Cent fällig. Mit diesen "Gratis"- Auktionen,  haben Privatanbieter zwar keine Kosten mehr, wenn sie einen Artikel nicht verkaufen. Anders siehts aber aus wenn der Verkauf klappt. Wird ein Artikel für mehr als 16,33 € versteigert, berechnet eBay zum Teil deutlich höhere Verkaufsprovisionen. Bei einem Verkaufspreis von 100 € , steigt die Provision von 4,99 € auf 6,50 € - Bei 300 € von 12,99 € auf 16,50 € usw. Auf gut Deutsch: Was eBay verschenkt, holt sich eBay anschliessend wieder. Was bei eBay eine Gebührenanpassung ist, ist eine Korrektur nach oben. Zwar müssen auch Powerseller mit erhöhten Gebühren rechnen, doch bei diesen Gebühren lässt sich sparen. eBay gewährt einen Rabatt von bis zu 36 % der Gebühren. Voraussetzungen : Die Powerseller ( Vielverkäufer ) brauchen sehr gute Bewertungen und müssen das Internet-Bezahlsystem "PayPal" zur Bezahlung anbieten. Frage ist dann nur, wer bezahlt die PayPal Gebühren ??? Diese Gebühren wird der Anbieter wahrscheinlich im Startpreis einbauen. Es trifft also im Endeffekt wieder den privaten Käufer. Da ja PayPal zum eBay-Verbund gehört, wird auch hier ein nicht unerheblicher Gewinn gemacht. Da fragt man sich ja schon fast, wann wird Skype kostenpflichtig. Auch an anderer Stelle kommt der eBay-Tochter PayPal größere Bedeutung zu. Der klassische Käuferschutz sicherte finanzielle Schäden bei allen Auktionen bis zu 200 € ab ( 25 € Selbstbeteiligung ). Wurde der Artikel per PayPal bezahlt, galt der Schutz bis 500 € ohne Selbstbeteiligung. Den Käuferschutz verbesserte eBay zwar ab dem 20.02.08, und erhöhte die Summe auf 1000 €, aber der klassische Käuferschutz fällt dafür weg. Wer nicht mit PayPal zahlt, bleibt also auf dem Schaden sitzen. Das ist besonders ärgerlich, da sich ca. nur ein Drittel mit PayPal bezahlen lässt. Wird aber bestimmt mehr wenn alle Powerseller PayPal anbieten, um die 36 % zu bekommen. Fazit : eBay erlässt dem privaten Anbieter zwar 49 Cent, holt sich diese aber auf verschiedene Wege X Mal wieder rein. Über das "neue Bewertungssystem" brauch ich nichts mehr schreiben, dass findet ihr in einem der Beiträge von mir. eBay macht einen Schritt vor und drei zurück, grins.Verbesserungen wie Gratis-Auktionen und besseren Käuferschutz macht eBay durch höhere Verkaufsprovisionen und Abschaffung des Käuferschutzes ohne PayPal zunichte. Viele Powerseller sind verärgert und wollen vom 18.02. bis zum 25.02.08 keine Artikel einstellen. Als ob sich eBay dadurch erpressen lässt. Die Powerseller schaden sich nur selbst, oder denken die, eBay kann die paar € Provision nicht verschmerzen ?

1....2....3 eBay ist immer dabei

In diesem Sinne

g-uenter

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