Wie stellt man einen Komplett-PC selbst zusammen?

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Wie stellt man einen Komplett-PC selbst zusammen?

Wer sich lange mit PCs beschäftigt hat, entwickelt vielleicht irgendwann den Wunsch, einen Komplett-PC selbst zusammenzustellen. Hierdurch lässt sich ein PC ganz nach Ihren individuellen Vorstellungen aufbauen und Sie können jene Komponenten wählen, die Sie wirklich benötigen. Damit Ihnen die Zusammenstellung gelingt, finden Sie hier einen entsprechenden Leitfaden.

 

Die Entscheidung für ein bestimmtes Mainboard ist besonders wichtig

Mit der Entscheidung für einen bestimmten Mainboard-Typ legen Sie sich auf viele andere Komponenten fest. Kaufen Sie etwa ein Mainboard im Faktor ATX, werden Sie als Gehäuse keine Mini-Tower wählen können. Handelt es sich bei dem Mainboard um ein älteres Modell für DDR2, lässt sich kein moderner DDR3-Speicher verbauen. Auch die Anzahl der Speicherbänke und damit die maximale Größe des Arbeitsspeichers legen Sie durch die Wahl des Mainboards fest: Einige Mainboards bieten bis zu sechs solcher Bänke, andere Modelle stellen Ihnen hiervon nur zwei zur Verfügung. Besonders wichtig ist die Wahl des Mainboards jedoch in Hinblick auf die CPU. Nur Mainboards mit einem Intel-Chipsatz und einem entsprechenden Sockel lassen sich dann auch mit einer CPU wie etwa einem Core i5 verwenden. Möglich ist dieses zum Beispiel beim Sockel 1156. Entscheiden Sie sich hingegen für ein Mainboard mit Sockel AM3, FM2 oder dem Sockel 939, legen Sie sich auf eine CPU von AMD fest.

 

Ein PC kann nicht ohne Festplatte betrieben werden

Während der Kauf einer Grafikkarte für einen PC in einigen Fällen nicht erforderlich ist, weil viele Mainboards hierfür eine Onboard-Lösung zur Verfügung stellen, ist der Kauf einer Festplatte Pflicht. Hier haben Sie im Wesentlichen eine Entscheidung zwischen HDDs und SSDs zu treffen. Während die HDDs viel Speicherplatz für wenig Geld anbieten, sind SSDs deutlich leistungsstärker etwa in Hinblick auf die Geschwindigkeit beim Systemstart, sie bringen dafür aber auch einen deutlich höheren Anschaffungspreis mit sich.

 

Achten Sie beim Gehäusekauf auf das richtige Netzteil

Viele Gehäuse auf dem Markt verfügen bereits über ein Netzteil im Faktor ATX. Hierbei ist darauf zu achten, dass die Komponente genügend Leistung mit sich bringt: Quad-Core-Systeme mit einer schnellen Grafikkarte sollten hier auf wenigstens 500 Watt zurückgreifen können, ein Celeron-basiertes System mit Onboard-Grafik kann jedoch durchaus auch mit einem 200- oder 300-Watt-Netzteil auskommen. Mit der Wahl des Gehäuses wie etwa einem Cube, Mini Tower oder Big Tower legen Sie zudem fest, wie viele Einschubschächte für Laufwerke wie BluRay-Player oder Brenner Ihnen zur Verfügung stehen.

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