Wie sie CD's und DVD's vor Kratzern Retten können....

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Wer kennt das nicht Kratzer auf CDs und DVDs und nun?

Hier ein paar Tipps wie sie es am bessten machen können!

Wer Musik oder Daten auf Rohlinge brennt, sollte die CDs und DVDs richtig lagern. Sonst ist am Ende alles gelöscht - für immer. Ein paar Tipps.

Alles weg", beschwert sich "Carlos". "Markenware. Vor fünf Jahren gebrannt und überprüft. Seitdem nicht mehr benutzt. Und jetzt: nix mehr drauf", schreibt er im Forum der Internetsite brennmeister.com. Ähnliche Probleme hat "Scholli": "Vier Jahre alte Musik-CD, die letzten Tracks kann man sich nicht mehr anhören. Auf- und abschwellendes Rauschen, Knistern und Knacken." Ein Dritter beklagt sich über eine "Ausfallrate von 50-60 Prozent", bei Rohlingen, die gerade mal zwei Jahre alt sind.


Gebrannte CDs sterben langsam aber sie sterben
Was Carlos und Scholli erlebt haben, könnte Hunderttausenden anderer Computernutzer in den nächsten Jahren ebenfalls bevorstehen: Ihre auf CD gebrannten Fotos, Texte und Musik sterben einen langsamen Tod. Manche eigenproduzierte CD verliert bereits nach wenigen Monaten ihre Daten, warnt die Computerzeitschrift "PC Welt". Ähnliches droht auch DVDs, meldet das Fachblatt "video". Schon ganz normaler Alltagsgebrauch könne den Plastikscheiben so zusetzen, dass sie ihre Daten verlieren.

"Die schlimmsten Feinde für CDs sind Sonne, Temperaturschwankungen und Luftfeuchtigkeit", sagt Harald Kraushaar von der Sony-CD-Fabrik im österreichischen Anif. Seit 1986 werden dort CDs hergestellt, und stolz verweist er darauf, dass auch seine ersten, damals produzierten CDs "heute noch einwandfrei laufen". Die allerdings haben seitdem in geschützten Regalen gestanden.
Gefährdet sind sie aber vor allem bei häufigem Gebrauch: Schon kleine Kratzer können die im Inneren des Rohlings gelegene Datenschicht freilegen, die dann durch Luftsauerstoff und Feuchtigkeit angegriffen wird. Selbst die Hersteller leugnen nicht: Früher oder später geht jede CD kaputt - eher früher.

Kauf-CDs und -DVDs sind haltbarer
Nur bei CDs und DVDs, die bereits beim Kauf bespielt sind, kann der Verfall Jahrzehnte dauern. Deren Daten werden nämlich nicht gebrannt, sondern in der Fabrik in das Plastik gepresst und sind dadurch sehr lange haltbar.
Ein kürzeres Leben haben selbst gebrannte CDs. Während mehrfach beschreibbare Rohlinge (CD-RW) relativ robust sind, machen einmal beschreibbare Scheiben (CD-R) am schnellsten schlapp. Bei ihnen werden die Daten in Form von Hell-Dunkel-Kontrasten auf einem dünnen Farbfilm abgebildet. Wenn diese Schicht ultraviolettem Licht, zum Beispiel Sonnenschein, ausgesetzt wird, kann das Laufwerk irgendwann helle und dunkle Stellen nicht mehr auseinander halten: Dann sind die Daten für immer verloren. Außerdem ist der Datenfilm bei CD-Rohlingen nahezu ungeschützt: Die Oberseite von CD-Rs kann schon leichtem Kugelschreiber-Druck nicht standhalten; die Speicherschicht von DVDs hingegen ist komplett von Plastik umschlossen.
Wie lange selbst gebrannte CDs durchhalten, hängt von vielen Faktoren ab. Wichtig ist schon, unter welchen Umständen sie gebrannt wurden: Haben Rohling und Brenner gut zusammengepasst? Wurde die CD schnell oder langsam gebrannt? Hat sich der Klebstoff des Etiketts mit dem CD-Plastik vertragen? Hat der Stift, mit dem der Rohling beschriftet wurde, aggressive Stoffe enthalten?

Unterschiede bei Kratzern
Bei Kratzern spielt sogar die Richtung eine Rolle. Verläuft der Sprung gerade von innen nach außen, kreuzt er zwar die Datenspur, beeinträchtigt die Qualität der CD aber nur leicht. Verheerend sind Kratzer, die kreisförmig entlang der Krümmung verlaufen. Anders als bei Langspielplatten sollte das Tuch bei CDs deshalb von innen nach außen geführt werden.

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