Wie man mit der eigenen Immobilie für die Zukunft vorsorgt

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Wie man mit der eigenen Immobilie für die Zukunft vorsorgt

Eine eigene Immobilie als Geldanlage und Absicherung für die Zukunft

Das Thema Vorsorge ist von zentraler Bedeutung, um in der Gegenwart mit einem ruhigen Gewissen und einem guten Gefühl in die Zukunft schauen zu können. Die Investition bzw. der Kauf von Immobilien stellt hierbei eine gute Gelegenheit dar, um sich mittel- und langfristig keine Gedanken mehr machen zu müssen, ob die Rente reicht, um auch im Alter den gewohnten Lebensstandard finanzieren zu können.

Die Vor- und Nachteile einer Immobilie als Geldanlage

Die Entscheidung für den Kauf einer Immobilie sollte natürlich gründlich überlegt sein und keinen Spontankauf darstellen, aber die Vorzüge von der Investition in Immobilien sind im Vergleich zu anderen Möglichkeiten der Geldanlage ausgesprochen vielfältig. So profitieren Sie beim Kauf eines Hauses oder einer Wohnung von einem gesteigerten Maß an Sicherheit, da ein solches Objekt speziell in den Zeiten hoher Inflationsraten als äußerst wertstabile Anlageform gilt und zu keinem Zeitpunkt seinen gesamten finanziellen Wert verlieren kann, wie dies zum Beispiel bei Wertpapieren und Börsenpaketen praktisch jederzeit der Fall sein kann. Darüber hinaus können Sie sogar mit einem relativ sicheren Zugewinn der Wertigkeit rechnen, wenn Sie sich für eine Immobile in einer aufstrebenden und privilegierten Lage entscheiden. Besonders Objekte in den sogenannten Ballungsräumen weisen in dieser Hinsicht sehr erfolgversprechende Prognosen auf.
Auf der anderen Seite müssen Sie sich natürlich darüber im Klaren sein, dass der Kauf eines Hauses oder einer Wohnung mit einem hohen Maß an Verantwortung und Bindung einhergeht. Diese Begebenheit und die eingeschränkte Flexibilität dieser Anlageform verdeutlicht sich schon allein durch die Übersetzung des Begriffs Immobilie, da dieser nichts anderes bedeutet als unbewegliches Wirtschaftsgut. Wenn Sie planen, die entsprechende Immobilie im hohen Alter selbst zu bewohnen, sollten Sie zusätzlich auf gewisse Merkmale achten, die das jeweilige Objekt aufweisen muss. Dieser Ratschlag ist besonders dann von großer Bedeutung, wenn es um die Ausstattung des Bades und die sanitären Anlagen im Allgemeinen geht.

Gründe, die für den Kauf einer Immobile sprechen

Zu den meist genannten Intentionen des Erwerbs einer Immobilie zählt ohne Frage der Wunsch nach mehr Unabhängigkeit. In den eigenen vier Wänden können Sie Ihre Wünsche in Bezug auf das Design und die Gestaltung realisieren, ohne ständig Rücksprache mit dem Eigentümer bzw. Vermieter halten zu müssen. Diese Eigenständigkeit führt dazu, dass Sie sich mit einem eigenen Haus bzw. einer Eigentumswohnung verwirklichen können, während ein gemietetes Objekt in der Regel nicht mehr ist, als ein Mittel zum Zweck.
Des Weiteren haben Sie mit einer Immobilie, die Ihnen ganz allein gehört, sehr viel mehr Planungssicherheit. So haben Sie unter anderem keine regelmäßigen Erhöhungen der Miete oder sogar Kündigungen wegen Eigenbedarf mehr zu befürchten.
Zusätzlich können Sie beim Erwerb einer Immobilie auf staatliche Fördermittel zurückgreifen, sodass sich die finanzielle Belastung, die viele Menschen vom Kauf eines Hauses abschreckt, in Grenzen hält. Aufgrund der Vielzahl an Förderprogrammen bedarf es hier aber in jedem Fall einer individuellen Beratung durch geschultes Fachpersonal, um eine Lösung finden zu können, die sich an Ihren ganz persönlichen Voraussetzungen orientiert.

Die wichtigsten Tipps und Aspekte beim Kauf von Immobilien

Der Erwerb einer Immobilie stellt eine solide Form der Vorsorge dar und bringt viele Vorteile mit sich. Trotzdem sollten Sie beim Kauf eines entsprechenden Objektes auf keinen Fall Ihr Budget ausreizen. Ein großes Haus bringt Ihnen nicht viel, wenn Sie für die Finanzierung Ihre Liquidität gefährden. Außerdem sollten Sie immer mit einer gewissen Weitsicht planen und handeln, wenn es um Immobilien geht. Dementsprechend sollten Sie bei der Größe des Objektes unbedingt Ihre generelle Lebensplanung bedenken. Das heißt, dass der Kauf einer kleinen stilvollen Eigentumswohnung wenig Sinn ergibt, wenn Sie mittelfristig planen eine Familie zu gründen. In diesem Zusammenhang sollte darauf hingewiesen werden, dass dieser Tipp natürlich nur dann Gültigkeit hat, wenn Sie die Immobilie auch selbst bewohnen möchten.

Welche Immobilie passt zu Ihrer Zukunftsplanung?

Häuser und Wohnungen unterscheiden sich in Bezug auf die Nutzung teilweise sehr stark von einander. Frei stehende Häuser zählen ohne Frage zu den beliebtesten Objekten. Hierzu zählen Einfamilienhäuser und Zweifamilienhäuser. Die Popularität dieser Häuser ist leicht zu begründen. Durch die freie Fläche, die das Haus umgibt, entfällt die Störung oder Beeinträchtigung durch Nachbarn normalerweise komplett. Dies ist besonders dann ein großer Vorteil, wenn Sie sich überlegen, mit welchem Zeitaufwand und Stress für Diskussionen das nahe Zusammenleben mit Nachbarn verbunden sein kann, wenn diese zum Beispiel kein Verständnis für erhöhte Lautstärken durch Kinder haben. Des Weiteren sind die Möglichkeiten der individuellen Gestaltung bei diesen Objekten mit Abstand am vielfältigsten, weil viel Raum für einen Garten und eine großzügige Terrasse vorhanden ist.

Reihen- und Mehrfamilienhäuser

Eine andere Bau- bzw. Wohnform finden Sie mit den Reihenhäusern. Logischerweise sind die Möglichkeiten der freien Ausgestaltung bei diesen Objekten durch die architektonischen Umstände im Vergleich zu den frei stehenden Häusern limitiert. Dafür können Sie hier von deutlich günstigeren Kaufpreisen ausgehen und auch die laufenden Betriebskosten sind hier deutlich niedriger. Durch die direkte Anbindung an andere Wohneinheiten geht weniger Wärme verloren, sodass die Heizkosten gesenkt werden können.
Wenn Sie Ihre Immobilie auch weiterhin als Einnahmequelle bzw. Anlageform nutzen möchten oder wenn Sie selbst im Objekt wohnen, empfiehlt sich ein Haus mit einer zusätzlichen Einliegerwohnung. Diese Wohnung können Sie dann selbstständig vermieten, um entweder das Haus schneller abzahlen zu können oder ganz einfach weitere Einnahmen zu generieren. Falls es die finanziellen Möglichkeiten zulassen, können Sie sich natürlich auch ganz bewusst für ein sehr großes Objekt wie ein Mehrfamilienhaus entscheiden, um mehrere Wohnungen zu besitzen, die Sie später dann als Altersvorsorge vermieten können.
Sie sollten außerdem immer daran denken, dass die Immobilie nicht nur Ihren eigenen Geschmack treffen muss, wenn Sie die Wohnung oder das Haus als Anlageform nutzen bzw. das entsprechende Objekt vermieten oder gewinnbringend verkaufen möchten. Dabei kann zum Beispiel das Vorhandensein einer Garage im Haus, einer Bodenheizung oder eines Kellers im Haus zu einem wichtigen Faktor werden.

Prüfen Sie vor dem Vermieten die gesetzlichen Vorgaben

In Deutschland gibt es recht strenge Gesetze, die die Anforderungen einer Mietwohnung regeln. Damit Sie keine zusätzlichen Kosten einkalkulieren müssen, bevor Sie die Immobilie vermieten können, sollten Sie deshalb die Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben überprüfen. Ein weiterer Aspekt, der vorab geklärt werden muss, ist die Ausstattung mit essenziellen Kabelverbindungen. Dazu zählen Anschlüsse für Internet, Telefon und Kabelfernsehen. Sollten diese Leitungen noch nicht vorhanden sein, können teilweise mehrere Monate vergehen, bevor Sie die ersten Mieteinnahmen generieren können.

Den Zustand der Heizanlage kontrollieren

Des Weiteren gilt es, anhand von Prüfungsprotokollen die Beschaffenheit der Heizanlage zu kontrollieren. Diese Protokolle sind sehr hilfreich, um sich darüber informieren zu können, ob die Anlage in einem guten Zustand ist oder ob Reparaturen zu erwarten sind. In Bezug auf die Form des Heizens finden Sie bei eBay zum Beispiel Häuser, die über eine Zentralheizung verfügen. Die Vorteile einer Zentralheizung sind die effiziente Nutzungsweise und der ganzheitlich reduzierte Energieverbrauch. Ein Nachteil ist die nur eingeschränkt vorhandene Möglichkeit die Abrechnungen für mehrere Mieter individuell kalkulieren zu können.

Vor- und Nachteile von Eigentumswohnungen

Eine Eigentumswohnung hingegen ist speziell dann interessant, wenn Sie aus beruflichen Gründen auf die Nähe zum Stadtzentrum angewiesen sind. In Großstädten ist diese Form der eigenen Immobilie dementsprechend weit verbreitet und in der Regel immer die preiswerteste Option für die eigenen vier Wände. Es ist üblich, dass Sie sich als Besitzer einer Wohnung in regelmäßigen Abständen mit den anderen Eigentümern des Hauses treffen, um gemeinschaftliche Belange zu diskutieren und Probleme zu beseitigen. Dieses Vorgehen ist notwendig, da Sie mit dem Erwerb einer Eigentumswohnung auch einen Anteil an dem gemeinschaftlichen Eigentum in Form des Hausflurs und des Grundstückes, auf dem sich das Haus befindet, kaufen.
Hier findet sich auch direkt der größte Nachteil einer Eigentumswohnung. Sie haben es im Prinzip nicht selbst in der Hand, welche Ausbesserungen oder Verschönerungen an diesem gemeinschaftlichen Eigentum durchgeführt werden. Deshalb empfiehlt es sich in jedem Fall finanzielle Rücklagen zu bilden, um eventuell anfallende Kosten für demokratische beschlossene Arbeiten immer zur Verfügung zu haben. Darüber hinaus sollten Sie sich vor dem Kauf einer Eigentumswohnung um eine Einsicht in die Protokolle zu den jeweiligen Eigentümer-Treffen bemühen, um einen Eindruck von der aktuellen wirtschaftlichen Situation des Objektes bekommen zu können.

Viele Möglichkeiten für die Unterstützung bei der Immobilienfinanzierung

Es gibt viele Möglichkeiten für die Finanzierung einer Immobilie. Dabei können Sie unter anderem von verschiedenen Förderungen profitieren. Durch Wohnriester haben Sie als Arbeitnehmer zum Beispiel die Gelegenheit, sich vom Staat beim Bezahlen eines Eigenheims unterstützen zu lassen. Diese staatliche Förderung können Sie allerdings nur dann in Anspruch nehmen, wenn Sie die Immobilie selbst nutzen möchten. Die entsprechenden Zulagen werden dann nicht mehr automatisch in die Rentenversicherung eingezahlt, sondern werden für die Finanzierung Ihrer eigenen Immobilie genutzt.

Staatliche Förderprogramme

Neben Wohnriester können Sie aber eventuell auch auf andere staatliche Förderprogramme zurückgreifen. So subventioniert unter anderem die staatliche KfW-Bank sowohl den Erwerb von Hauseigentum als auch modernisierende Maßnahmen. Diese Förderung bezieht sich dabei nicht nur auf neue Häuser, sondern auch auf bereits genutzte Objekte. Um von diesen Zuschüssen profitieren zu können, müssen Sie spätestens unmittelbar nach dem Unterzeichnen des Kaufvertrags den entsprechenden Antrag stellen. Darüber hinaus beinhaltet das Programm der KfW spezielle Förderungen für altersgerechte Umbaumaßnahmen.

Die klassische Finanzierungsform - der Bausparvertrag

Der traditionsreichste Weg der Finanzierung eines Eigenheims ist der klassische Bausparvertrag. Ein solcher Vertrag ist ein Abkommen zwischen einer Bausparkasse und einem Anleger. In diesem Vertrag werden eine festgeschriebene Bausparsumme und ein fest definierter Zinssatz vermerkt. Auch wenn die gesamte Sparsumme noch nicht erreicht ist, steht dem Anleger der noch ausstehende Teil bereits in Form eines Darlehens zur Verfügung, wenn die sogenannte Zuteilungsreife erreicht ist. Dies ist in der Regel der Fall, wenn ca. die Hälfte des Gesamtbetrags angespart ist. Der Bausparvertrag ist außerdem auch eine Form der Anlage zur Gewährung der Sparzulage für Arbeitnehmer.

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