Wie man den passenden Drucker für den Privatgebrauch bei eBay kauft

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Wie man den passenden Drucker für den Privatgebrauch bei eBay kauft

Drucker für den Privatgebrauch: Dieser Ratgeber hilft bei der Auswahl

Wer nur gelegentlich Texte und hin und wieder ein paar Fotos ausdrucken möchte, ist mit einem Tintenstrahldrucker gut beraten. Sollen auch Dokumente eingescannt oder Kopien angefertigt werden, bietet ein Multifunktionsgerät diese Leistungen in einem Gerät und spart so auch Platz auf dem Schreibtisch. Für viele Textdokumente, die in brillanter Qualität auch für die dauerhafte Archivierung gedruckt werden, sind Laserdrucker gut geeignet.

Die Preise für Drucker sind in den letzten Jahren immer weiter gefallen. Günstige Einstiegsgeräte sind schon deutlich unter 50 Euro erhältlich und damit manchmal sogar preiswerter als das Verbrauchsmaterial selbst.

Dieser Ratgeber bietet Ihnen Informationen über alles Wissenswerte rings um das Drucken für den Privatgebrauch. So sind Sie in der Lage, das für Sie passende Gerät auszuwählen.

Wer einen PC hat, braucht auch einen Drucker

Einen Brief, eine Tabelle oder ein Foto ausdrucken können nahezu alle Drucker. Aber sie sind natürlich nicht für jede Druckart gleich gut geeignet. Um hier das passende Gerät für den Privatgebrauch zu finden, sollte sich der Käufer zunächst klarmachen, welche Funktionen für ihn die wichtigsten sind. Dabei geht es nicht nur darum, dass der Drucker die Daten, die sich auf dem PC befinden, ordentlich zu Papier bringen kann. Tablets, Smartphones und Digitalkameras sind ebenfalls Datenspeicher und sollten ohne großen Aufwand ihre Daten zum Druck entweder an den PC oder direkt an den Drucker weitergeben können.

Laserdrucker punkten hier vor allen Dingen beim Schwarz-Weiß-Druck, während Tintenstrahldrucker wahre Multitalente sind und sogar Fotos in guter Qualität drucken können. Spezielle Fotodrucker hingegen liefern Fotos in brillanter Qualität, lassen aber dafür beim Textdruck zu wünschen übrig.

Ein weiteres Entscheidungskriterium sind natürlich die Druckkosten. Sie errechnen sich aus dem Verbrauchsmaterial und der Häufigkeit, mit der es gewechselt werden muss. Während die Füllung einer Tonerkartusche bei einem Laserdrucker oft für mehrere Tausend Seiten reicht, müssen Tintenpatronen wesentlich häufiger gewechselt werden. Dafür ist Tinte aber deutlich günstiger als der Toner für den Laser.

Bevor Sie sich daher für eine bestimmte Drucktechnik entscheiden, vergleichen Sie die Kosten für das Verbrauchsmaterial. Oft ist es sinnvoller, beim Drucker etwas höhere Anschaffungskosten in Kauf zu nehmen und dafür beim Verbrauchsmaterial entsprechend sparen zu können.

Die wichtigsten Kriterien beim Druckerkauf

Die drei wichtigsten Kriterien beim Druckerkauf sind das Leistungsvermögen, der Anschaffungspreis und die Folgekosten. Bei den Anwendern, die einen Drucker suchen, kann man ebenfalls Unterschiede feststellen. Hier gibt es die:

  • Gelegenheitsdrucker
  • Vieldrucker
  • Allesdrucker
  • Unterwegsdrucker und
  • Hobbyfotografen, die ihr Hauptaugenmerk auf eine brillante Fotodruckqualität richten.

Ordnen Sie sich selbst einer dieser Kategorien zu. Die Beschreibung, die am ehesten auf Sie zutrifft, legt im Grunde auch bereits die Drucktechnologie fest, die für Ihren individuellen Privatgebrauch am besten geeignet ist.

Der Gelegenheitsdrucker wählt in der Regel ein günstiges Gerät

Wer nur gelegentlich ein paar Dokumente ausdruckt und bei Fotos mit einer normalen Druckqualität zufrieden ist, sollte sich einen modernen Tintenstrahldrucker zulegen. Hier ist allerdings zu beachten, dass sich nicht jede Papierqualität für den Tintenstrahldrucker gleich gut eignet. Sehr dünnes Kopierpapier oder Recyclingpapier wellt sich, wenn es mit der feuchten Tinte bedruckt wird. Wer Wert auf optisch einwandfreie Dokumente legt, sollte hier also hochwertiges Druckerpapier verwenden.

Tintenstrahldrucker sind auch gleichzeitig die günstigsten Drucker, was den Anschaffungspreis anbelangt. Im Gegensatz dazu sind die Tintenpatronen häufig teurer als bei hochwertigeren Druckern. Die Verbrauchsmaterialien bestimmen aber auch den Druckpreis pro Seite. Für Gelegenheitsdrucker ist das jedoch kein bestimmendes Kriterium, weil sie ohnehin nur selten neue Tintenpatronen benötigen. Aber Achtung: Der Tintenstrahldrucker muss mindestens alle zwei Wochen einmal benutzt werden. Ansonsten kann die Tinte eintrocknen und eventuell auch die Druckköpfe beschädigen.

Wenn Sie sich für einen günstigen Tintenstrahldrucker entscheiden, schauen Sie sich auch die Preise für die Tintenpatronen an. Es gibt Hersteller, die nur Originalpatronen aus eigener Herstellung zulassen. Die sind aber oft so teuer, dass die Anschaffung eines neuen Druckers im Zweifelsfall sogar günstiger sein kann. Damit werden einfache Tintenstrahldrucker schon fast zum Einwegartikel.

Informationen über verwendbare Tintenpatronen, deren Haltbarkeit und wie viele Seiten damit jeweils ausgedruckt werden können, finden Sie in den Produktdetails oder in den Technischen Datenblättern, die in der Regel auf der Internetseite des Herstellers eingesehen werden können.

Die Druckgeschwindigkeit – Schnelligkeit ist bei Tintenstrahldruckern eher selten

Wer mit einem Tintenstrahldrucker gelegentlich auch aufwendige Grafiken oder Fotos ausdrucken möchte, braucht Geduld. Besonders, wenn der Drucker nicht über einen eigenen Druckerspeicher verfügt, kann es schnell lästig werden. Ohne eigenen Druckerspeicher wird beim Ausdruck der PC immer mitbeansprucht. Dadurch verlangsamt sich seine Arbeitsgeschwindigkeit. Drucker mit integriertem Druckerspeicher sind etwas teurer als die normalen Einstiegsmodelle. Dafür kann aber während des Druckvorgangs ohne Beeinträchtigung ganz normal am Computer weitergearbeitet werden.

Die Geschwindigkeit kann man durch verschiedene Einstellungen im Druckermenü ein wenig beeinflussen. Ausdrucke für den Eigengebrauch oder zum kurzfristigen Überprüfen, ob alle Formatierungen und Bearbeitungen gut gelungen sind, können im Entwurfsmodus ausgedruckt werden. Der Entwurfsmodus ist sehr schnell, arbeitet aber mit weniger Tinte, sodass die Druckqualität natürlich deutlich schlechter ausfällt als beim Normaldruck oder beim Druck mit höchster Auflösung. Am langsamsten ist der Drucker in der besten Druckqualität. Sie wird aber auch nur für Fotos oder aufwendige Grafiken wirklich benötigt und verbraucht die meiste Tinte. Für alle Durchschnittsdrucksachen genügt der Modus „Normal“.

Vieldrucker achten vor allen Dingen auf Schnelligkeit

Wenn es um das Thema Druckgeschwindigkeit geht, sind Laserdrucker nicht zu schlagen. Deshalb sind günstige Einsteigergeräte auch durchaus für den Gelegenheitsdrucker geeignet. Günstige Schwarz-Weiß-Laserdrucker sind schon um die 50 Euro, Farblaser ab etwa 100 Euro erhältlich. Einen Vorteil haben Laserdrucker auch für Gelegenheitsdrucker: Der Toner kann nicht eintrocknen, weil er pulverförmig ist. Ein Laserdrucker bietet auch dann noch einwandfreie Funktionen und eine sehr gute Druckqualität, wenn er über mehrere Wochen oder Monate hinweg gar nicht benutzt wird.

Laserdrucker bieten eine dauerhaft hervorragende Qualität im Dokumentendruck. Abstriche muss man jedoch – selbst bei höherwertigen Farblasern – beim Ausdruck von Fotos machen. Hier haben Tintenstrahldrucker in jedem Fall die Nase vorn. Deshalb sind auch die meisten Fotodrucker mit Tintenstrahltechnik ausgestattet.

Die Verbrauchskosten liegen bei günstigen Einsteigermodellen in etwa im Bereich derer, die auch ein Tintenstrahldrucker verursacht. Günstige Laserdrucker haben in der Regel kleinere Tonerkartuschen als Profigeräte für den Büroeinsatz. Allerdings sind Ausdrucke mit dem Laserdrucker dauerhaft haltbar, verwischen nicht und können auf jeder Papierart ausgeführt werden. Sogar auf Recyclingpapier liefert der Laserdrucker eine exzellente Druckqualität. Allerdings ist der Stromverbrauch bei Laserdruckern höher als beim Tintenstrahler. Darüber hinaus benötigt der Laserdrucker, um seine Betriebstemperatur von etwa 200 Grad Celsius zu erreichen, einige Minuten und steht also nicht sofort zum Ausdrucken bereit.

Für Allesdrucker eignen sich Multifunktionsgeräte

Multifunktionsgeräte erledigen viele Aufgaben innerhalb ein und desselben Geräts. Das spart Platz auf dem Schreibtisch und natürlich auch mehrere Stromanschlüsse und Kabel. Multifunktionsgeräte sind zwar überwiegend Tintenstrahldrucker, weil ein Laser die gewünschten Funktionen in der Regel nicht anbieten kann, kommen aber mit vielen unterschiedlichen Druckmedien zurecht. Sie drucken auf normalem Druckerpapier, auf Fotopapier und auf Folien. Gut ausgestattete Geräte können darüber hinaus auch CD- oder DVD-Rohlinge bedrucken. Der integrierte Scanner, über den viele Geräte verfügen, kann auch ohne PC-Beteiligung als Kopierer verwendet werden. Manche Hersteller bieten als vierte Funktion eine Faxeinheit an. So lassen sich Dokumente direkt an andere Empfänger versenden, ohne dass der Computer eingeschaltet sein muss.

Integrierte Cardreader und ihre Alternative

Achten Sie beim Kauf eines Multifunktionsgerätes darauf, dass es über einen integrierten Cardreader und ein gutes Farbdisplay mit Hintergrundbeleuchtung verfügt. So können Sie zum Beispiel Fotos aus Ihrer Digitalkamera direkt am Drucker nachbearbeiten und ausdrucken, ohne die Bilddaten zuvor auf dem PC zu speichern. Eine Alternative zum Cardreader ist die Pictbridge-Technik. Mithilfe eines USB-Kabels kann die Digitalkamera direkt mit dem Drucker verbunden werden, um Fotos auszudrucken. Es muss jedoch darauf geachtet werden, dass auch die Kamera die Pictbridge-Technik unterstützt. Ein Blick in das Bedienungshandbuch oder der Besuch der Herstellerwebseite im Internet geben Aufschluss darüber.

Mobile Drucker für unterwegs

Wer häufig unterwegs ist und auch zwischendurch Ausdrucke vom Notebook aus erledigen möchte, sollte über die Anschaffung eines mobilen Druckers nachdenken. Die kleinen Geräte sind inzwischen recht preiswert, eignen sich aber nicht für den Einsatz am Heimarbeitsplatz.

Das liegt daran, dass mobile Drucker in der Regel mit Einzelblatteinzug arbeiten. Das bedeutet, sie verfügen nicht über Kassetten für das Druckerpapier. Mehrere Seiten auf einmal auszudrucken bedeutet, dass Blatt für Blatt in den mobilen Drucker von Hand eingelegt werden muss. Trotzdem sind mobile Drucker eine praktische Ergänzung und meist so klein, dass sie in der Notebooktasche genügend Platz finden.

Hobbyfotografen wollen Bilder mit Laborqualität

Wer hochwertige Fotos selber ausdrucken möchte, muss schon beim Druckerkauf auf die Qualität des Fotodruckers achten. Dabei ist es auch ausschlaggebend, welche Druckformate der Fotodrucker beherrschen sollte.

Vollwertige Fotodrucker sind in der Lage DIN-A4- und DIN-A3-Ausdrucke anzufertigen. Für unterwegs gibt es portable Fotodrucker, die allerdings nur bis maximal zur Postkartengröße Fotos ausdrucken. Eine weitere Alternative ist der Kauf eines sehr hochwertigen Tintenstrahldruckers, der auch den Fotodruck auf unterschiedlich großen Medien beherrscht.

Fotodrucker sind speziell darauf ausgerichtet, realistische Farbverläufe darzustellen. Deshalb gibt es hier Geräte, die mit deutlich mehr als den vier im Tintenstrahldrucker verwendeten Farben arbeiten. Bis zu zehn unterschiedliche Farbtöne werden hier teilweise verwendet denn je größer die Farbauswahl ist, umso brillanter werden die fertigen Fotos. Hochwertige Fotodrucker liefern Ausdrucke, die der Qualität von Abzügen aus professionellen Fotolabors in nichts nachstehen.

Jede einzelne Druckergattung hat ihre Vor- und auch ihre Nachteile. Drucken kann man praktisch mit jedem Drucker, der heute auf dem Markt erhältlich ist. Mit den Informationen dieses Ratgebers sind Sie in der Lage, den Drucker für den Privatbereich zu finden, der Ihren Vorstellungen entspricht.

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