Wie man auf eBay Monitor-Ersatzteile findet

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Wie man auf eBay Monitor-Ersatzteile findet

Alles Wissenswerte über Ersatzteile für den Monitor und ab wann Sie mit einem Neukauf besser beraten sind

Der Monitor gehört zur Standardausstattung eines PC-Sets. Standardmäßig als Einzelteil konzipiert, ist der Monitor oder auch Bildschirm über ein Kabel mit dem Gehäuse des Rechners verbunden. Es lassen sich manuell oder automatisch zahlreiche Einstellungen vornehmen, Helligkeit und Farbauflösung sind ganz dem individuellen Anspruch anpassbar. Je feiner sich der Monitor auf die eigenen Bedürfnisse einstellen lässt, desto intensiver empfindet der Nutzer ein Abweichen vom gewohnten Standard, wenn beispielsweise die Auflösung nachlässt oder das Bild zu flackern beginnt. Beeinträchtigungen an dieser neuralgischen Stelle beenden jedes Arbeitsvorhaben umgehend, und unweigerlich stellt sich die Frage nach der Ursache. Dabei kann neben einem technischen Defekt auch ein Problem der Übertragung vorliegen. Nicht selten sorgen die Datenwege schon mit kleinen Aussetzern für große Komplikationen. Abgesehen von der Hardware könnte es auch an der Systemsteuerung liegen. In diesem Fall ist das Betriebssystem in den entsprechenden Dateien auf die Monitortauglichkeit zu überprüfen – auch wenn Bildschirme keine eigene Software benötigen, um an den Rechner angeschlossen zu werden.

Mithilfe dieses Ratgebers erhalten Sie einen sachlichen Überblick, der Ihnen hilft, sich näher mit der Thematik vertraut zu machen. Hintergrundinformationen helfen Ihnen bei der Fehlersuche weiter, Sie lernen die Reichweite auftretender Probleme abzuschätzen und können im Anschluss daran souverän darüber entscheiden, ob sich eine Reparatur oder doch eher ein Neukauf lohnt. Dabei gilt es zuvor, Kenntnis über die technischen Details und den Leistungsumfang der jeweiligen Bildschirm-Modelle zu erlangen.

Hauptsache, das Bild flackert nicht: Unterschiede und Entwicklungen im Bereich der grafischen Darstellung

Handelte es sich früher aufgrund der gängigen Röhrenkonstruktion um klobige Geräte, die neben ihrem außerordentlichen Gewicht vor allem durch platzraubende Ausmaße auffielen, so sind moderne Monitore längst als Flachbild-Versionen erhältlich. Was nicht bedeutet, dass ein älteres Modell nicht auch hervorragende Darstellungen erzeugen könnte. Die Anschlüsse haben sich weiterentwickelt und dem digitalen Fortschritt Rechnung getragen, allerdings verfügen auch neuere Varianten noch über die einstigen Standardanschlüsse VGA. Dieser bewirkt mit seiner 15-poligen Beschaffenheit eine analoge Datenübertragung. Der auffallend sperrige Stecker ist inzwischen vom flachen HDMI-Anschluss abgelöst worden. Das Ergebnis ist eine deutlich bessere grafische Auflösung, das Kürzel HD (für High Definition) im Namen deutet es an.
Der Übergang vom analogen ins digitale Zeitalter brachte anfangs den DVI-Anschluss mit sich, der inzwischen als verfeinerte Variante im HDMI-Format aufgegangen ist. Alle Monitore bzw. Bildschirme verfügen über eine Verbindung zum Computer und über eine Zweite zur Stromquelle, dem Netzteil. Beide Komponenten sind bei auftretenden Problemen unabhängig voneinander auf eine mögliche Fehlerquelle hin zu untersuchen. Gerade Netzteile verweigern häufig altersbedingt den Dienst, sind dafür aber recht unkompliziert, nämlich als kompaktes Nachkaufgerät zu ersetzen.

Mögliche Ursachen bei Problemen mit dem PC-Monitor

Etwas anders sieht die Situation bei der Verkabelung mit dem PC aus. Hier führt die Verbindung direkt zur Grafikkarte im Innern des Gehäuses. Dort sorgt diese für die Umsetzung der Datenströme in den Rechnerkreislauf und letzten Endes für die Darstellung des Bildes. Treten hier Ungereimtheiten auf, kann eine der Ursachen ein defektes Kabel sein – für Ersatz ist schnell gesorgt, derartige Accessoires sind häufig ohne großen finanziellen Aufwand zu besorgen. Gerade auch aus zweiter Hand lassen sich in solchen Fällen qualitativ einwandfreie Lösungen finden. Ungünstiger, da deutlich aufwendiger in der Reparatur, stellt sich eine Beschädigung der Grafikkarte dar. In dem Falle beträfen die Auswirkungen dann das Innenleben des PCs, und Sie kämen um ein Öffnen des Gehäuses und den Austausch des entsprechenden Bauteils nicht umhin.

Fraglos bietet die breite Palette an Computerersatzteilen auf eBay auch an dieser Stelle exzellente Hilfe. Beim Erwerb einer neuen Grafikkarte ist jedoch, wie immer in Fragen der Hardware, auf die Kompatibilität zu achten. Die überwiegende Mehrheit der Karten stellt die drei gängigen Anschlüsse VGA, DVI und HDMI (quasi chronologisch ihrer Herkunft nach) zur Verfügung. Sollte der herkömmliche, aber durchaus sich auch heute noch bewährende VGA-Steckplatz nicht vorhanden sein, kann ohne viel Aufwand mittels eines Adapters auch ein regulärer DVI-Anschluss genutzt werden.

Alt heißt nicht problematisch: Der analoge Anschluss VGA überzeugt durch seine Beständigkeit

Sollten Sie einen gut funktionierenden Bildschirm älterer Bauweise nutzen, gibt es keinen direkten Anlass zu wechseln. Sofern Ihre Ansprüche nicht allzu hoch sind, reicht die Standardauflösung der VGA-Technik aus, um die wesentlichen Facetten des PCs zufriedenstellend zu nutzen. Bei einem starken Multimediaanspruch Ihrerseits lohnt es aber, über einen Austausch bzw. über einen entsprechenden Adapter nachzudenken. Denn die Möglichkeiten in Sachen Darstellung wurden durch die Digitalisierung enorm gesteigert, ein Vorteil, der vom Computernutzer heutzutage mit kleinem Aufwand voll und ganz in Anspruch genommen werden kann. Des Weiteren sorgen extra dafür ausgerüstete Grafikkarten für einen Anschluss von zwei Bildschirmen, die im parallelen Betrieb im Bereich der Computerspiele ganz neue Perspektiven ermöglichen. Auch in Teilen der Wirtschaft wird gerne auf ein Monitor-Duo zurückgegriffen, etwa in Unternehmen mit grafischem Schwerpunkt wie Architekturbüros. Für die großzügige Erweiterung des Spektrums ist der zweite Monitor immer eine solide Option, die sich allerdings bei privaten Anwendungen längst nicht immer rentiert. Zudem erhöht ein Mehr an Hardware auch das Auftreten von Verschleißerscheinungen.

Groß und größer: Dimensionen und Anfälligkeiten der Monitore haben sich geändert – bei ansteigender Bildqualität

Bildschirme sind je nach persönlichem Geschmack und Anspruch in diversen Größen erhältlich. Ältere Modelle reichen kaum über eine 22-Zoll-Bilddiagonale hinaus, während die modernen flachen Varianten ein großes Spektrum abdecken. Angefangen bei 16 Zoll oder kleiner reicht das Repertoire vieler Hersteller bis zu Dimensionen weit über 40 Zoll hinaus. Damit einher geht unter Umständen – ähnlich den Flachbildfernsehern, in allerdings noch größeren Ausmaßen – ein deutlich ansteigender Stromverbrauch und eine intensive Belastung des verbauten Materials. Neben der Bildschirmdiagonale spielen die Formate 4:3 und 16:10 ein entscheidende Rolle. Bei ersterem Format verfügt der Monitor über eine nahezu quadratische Form, eine Optik, die als traditionell bezeichnet werden könnte. Lange Zeit wurde diese für den Bau von Fernsehgeräten und Computerbildschirmen verwendet. Schließlich setzte sich das sogenannte „Widescreen“-Format durch, das heute mit Abstand populärste.

Was sich hinter die Begriffen TFT, LCD und LED verbirgt

Im selben Maße, in dem der Leistungsumfang der Flachbildschirme anwuchs, hat sich auch die technische Raffinesse gesteigert. Ein deutliches Plus an Auflösung geht einher mit einem Zuwachs an potenziellen Fehlerquellen. Besonders die für Flachbildschirme notwendigen Bauweisen TFTLCD und LED wissen zu überzeugen, aber eben auch durch Irritationen und Empfindlichkeiten aufzufallen. Je umfangreicher der Leistungskatalog, desto angreifbarer seine Kompetenzen.
Das Kürzel TFT steht für „Thin Film Transistor“, das Kürzel LCD für „Liquid Crystal Display“. Gemein ist beiden Varianten das technische Verfahren der Umsetzung der Bilddaten auf flachen Displays. Physikalisch verantwortlich ist dafür nicht mehr das Erwärmen von Röhren, sondern das Stimulieren eines flüssigen Kristalls. Das Bild ist vom ersten Moment an scharf und präsent, denn hinter seiner Erzeugung steht kein Prozess, der anfällig wäre für äußere Einflüsse – mit der Beeinträchtigung des Flimmerns als möglicher Folge. Die Kristallkonzeption lässt nicht wie eine Röhre ausbauen bzw. austauschen, im Schadensfall ist eine Neuanschaffung unausweichlich.

Weitaus häufiger liegt die Ursache eines Problems in der mangelhaft arbeitenden Lichtquelle. Wie auch die noch kontrastreicher arbeitenden LED-Bildschirme – LED steht für „Light Emitting Diode“ – werden sämtliche digitalen Monitore durch Leuchtelemente, die im Rahmen untergebracht sind, betrieben. Sogenannte Polarisationsfilter sorgen für die entsprechende Umsetzung beziehungsweise – je nach Konfiguration – Dosierung. Die Besonderheit der LED-Technologie im Unterschied zu TFT und LCD liegt in den zur Beleuchtung verwendeten Dioden. Wenn Sie über einen hochwertigen Monitor verfügen, wird es sich wahrscheinlich um ein Modell in Full-LED handeln. Hier sind die Dioden nicht am Rand, sondern überall auf der Bildfläche angebracht. Gleichmäßig erhellen sie von hinten die Pixel, allerdings auf Kosten eines steigenden Energieverbrauchs. Diese Konstruktionen sind einzeln kaum reparabel und müssten im Falle eines Schadens komplett ausgetauscht werden.

Die Reparatur selber durchzuführen ist gefährlich – einige Ersatzteile lassen sich allerdings ohne großen Aufwand verbauen

Bei der kontinuierlichen Weiterentwicklung der Computerbranche bleibt eine steigende Anfälligkeit nicht aus. In der Tat ist der Verschleiß an Hardware, insbesondere bei Bildschirmen, massiv gestiegen. Da die Geräte mit jeder neuen Leistungsstufe zugleich auch an technischer Komplexität gewinnen, stellt das den Laien bei einer anfallenden Reparatur vor große Schwierigkeiten. Sie sollten daher ohne fundierte IT-Kenntnisse ein Öffnen und unmittelbares Verändern oder gar Herauslösen der Platine unterlassen. Lötarbeiten dieser Klasse gehören ausschließlich in die Hände von Fachleuten. Auch die mit Abstand häufigste Fehlerquelle, der Ausfall der Hintergrundbeleuchtung, ist nicht mit einem Handgriff zu beheben und sollte demgemäß versierten Kräften überlassen werden. Zudem erlischt mit einem eigenhändig vorgenommenen Eingriff jeglicher Garantieanspruch gegenüber dem Hersteller.

Defekte Monitore als "Ersatzteillager"

Alternativ bietet sich Ihnen aber die Option, aus dem vielfältigen Angebot an defekten und zum Ausschlachten gedachten Monitoren auf eBay das passende Modell herauszusuchen. Gerade Monitore werden in enormen Stückzahlen vertrieben, was die Wahrscheinlichkeit erhöht, ein Ihrem defekten Gerät entsprechendes Modell zu finden. Je nach dem Grad der Beschädigung sind essenzielle Bauteile wie Rahmen oder Standfüße wiederzuverwenden. Diese sind auch ohne Vorkenntnisse abzunehmen und neu zu montieren, zahlreiche Hersteller haben in verschiedenen Serien durchaus die gleichen Einzelteile verbaut, was das Spektrum an potenziellen Ersatzteilen noch einmal erweitert.

Neben dem Monitor selber sollte das Kabel genauer inspiziert werden. Mit der Gebrauchszeit verbiegen sich die Pole am Steckerkopf und machen ein korrektes Anbringen unmöglich. Mithilfe einer Pinzette lassen sich die verbogenen Kontaktstifte wieder in Form bringen – nachdem das Kabel von der Stromquelle getrennt worden ist!

Entscheidend bei auftretenden Komplikationen ist das schrittweise Überprüfen möglicher Fehlerquellen nach dem Ausschlussprinzip. Selten lässt sich das Problem im Handumdrehen beheben, eine gute Kenntnis der Funktionsweise der verschiedenen Monitor-Varianten erweist sich immer als hilfreich.

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