Wie man angenehme Duft- und Aromaöle auf eBay entdeckt

Mag ich anklicken, wenn dieser Ratgeber hilfreich war
Wie man angenehme Duft- und Aromaöle auf eBay entdeckt

Worauf man beim Kauf angenehmer Duft- und Aromaöle achten sollte

Aroma- oder Duftöle sind in der Regel ätherische Öle, die sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe beinhalten. Diese Duftstoffe verwenden die Pflanzen in der Natur, um Schädlinge fernzuhalten und als Schutz vor Bakterien und Pilzen, aber auch, um Insekten anzulocken, die für die Bestäubung sorgen. Grundsätzlich unterscheidet man Duftöle von ätherischen Ölen aufgrund ihrer Herstellungsweise. Während ätherische Öle direkt aus der jeweiligen Pflanzenart gewonnen werden, darf ein Duftöl aus unterschiedlichen Pflanzen und auch unter Zusatz von chemischen Substanzen hergestellt werden. Woran Sie die Unterschiede erkennen und welche Auswirkungen Duft- und Aromaöle auf Ihr persönliches Wohlbefinden haben können, erklärt Ihnen dieser praktische Ratgeber.

Der Geruchssinn des Menschen beeinflusst seine Gefühle

Mehr als 10.000 verschiedene Gerüche kann der menschliche Geruchssinn wahrnehmen und er verbindet – bewusst oder unbewusst – unterschiedliche Gerüche mit verschiedenen Gefühlen oder Erlebnissen. Das bedeutet, Duft- und Aromaöle sind in der Lage, Emotionen zu erzeugen oder zu verändern. Deshalb ist es gerade in der Wellness-Industrie üblich, duftende Öle für die unterschiedlichsten Anwendungen zu nutzen. Bekannt sind unter anderem:

  • Aromaöl-Massagen,
  • Duftöle bei Sauna-Aufgüssen oder
  • Aroma-Therapien mit Hilfe von Duftlampen.

Das Ziel ist es, dem Menschen ein Gefühl maximaler Entspannung zu ermöglichen. Duft- und Aromaöle werden dementsprechend von Heilpraktikern und Massagetherapeuten oft und gern eingesetzt. Aber auch im eigenen Heim kann mit Hilfe von angenehmen Duft- und Aromaölen eine besonders entspannte Atmosphäre geschaffen werden. Es gibt sie als Badezusätze, Raumsprays oder Öle für Duftlampen. Im weitesten Sinne gehören auch Duftkerzen in diese Kategorie, weil sie meist ebenfalls unter Verwendung ätherischer Öle hergestellt werden.

Wichtiger Hinweis: Wenn Sie Duft- und Aromaöle zur inneren Anwendung oder zur Anwendung direkt auf der Haut kaufen, sollten Sie unbedingt darauf achten, ausschließlich naturreine Produkte auszuwählen. Wenn es nur um den Duft und die Lufterfrischung geht, sind Öle mit synthetischen Zusätzen weniger problematisch.

So unterscheidet man natürliche Öle von Duft- und Aroma-Ölen mit Zusatzstoffen

Die Bezeichnung „ätherisches Öl“ darf im Handel auch für rein synthetische Produkte oder Duft- und Aromaöle mit synthetischen Zusätzen verwendet werden. Die Bedeutung der folgenden Kennzeichnungen ist deshalb wichtig, um zu erkennen, ob es sich um rein pflanzliche Produkte handelt.

  • Wenn Duft- und Aromaöle ausschließlich und direkt aus Pflanzen gewonnen werden, bezeichnet man sie als naturbelassene Öle. Unterschiede gibt es hier nur nach der Herkunft der Pflanzen, der Pflanzeneigenschaften, der Gewinnung des Öls und der Produktqualität.

Auf dem Etikett sollten sich folgende Erläuterungen befinden:

  • Die Art des Anbaus (ökologisch, konventionell oder wild gesammelt),
  • Das Land, aus dem die Pflanze stammt, sowie ihr deutscher und ihr lateinischer Name,
  • Der zur Ölproduktion verwendete Pflanzenteil (Frucht, Blüte, Wurzel, Blatt, Rinde),
  • Das Verfahren zur Gewinnung des Öls sowie die Angabe eventuell verwendeter Lösungsmittel,
  • Die Angabe von Verdünnungsmitteln (falls verwendet)
  • sowie eine komplette Chargennummer des Herstellers.
  • Natürliche Öle dürfen aus mehreren naturreinen Komponenten bestehen. Das bedeutet, es können unterschiedliche Pflanzen zur Herstellung der Duft- und Aromaöle verwendet werden. Die Verwendung synthetischer Zusatzstoffe ist nicht erlaubt.
  • Naturidentische Öle erkennt man häufig an dem Kürzel „N/NI“ auf dem Etikett. Sie riechen ähnlich wie natürlich Öle, sind aber synthetisch hergestellt unter Berücksichtigung der chemischen Zusammensetzung des adäquaten natürlichen ätherischen Öls. Die Inhaltsstoffe sind hier häufig sehr überschaubar, weil naturidentische Öle viel weniger komplex sind als die natürlichen Duft- und Aromaöle. Ein gutes Beispiel dafür ist Rosmarinöl. In der naturidentischen Form, also synthetisch hergestellt, enthält es etwa elf Bestandteile, natürliches Rosmarinöl hingegen etwa 150.

Angenehme Duft- und Aromaöle schicken die Sinne auf eine bezaubernde Reise

Duft- und Aromaöle haben sehr unterschiedliche Wirkungen. Sie können beleben, zur Entspannung beitragen oder ausgleichend auf den menschlichen Organismus und seine Psyche einwirken. Häufig werden Duft- und Aromaöle bei Massagen verwendet. Hier wird das Öl unmittelbar in die Haut einmassiert und kann gleichzeitig inhaliert werden.

Verwendet man Duft- und Aromaöle in Duftlampen, werden einige Tropfen des Öls in ein Reservoir aus Wasser gegeben, das durch eine Kerze erhitzt wird. Durch die Erwärmung gibt das Duft- oder Aromaöl seinen angenehmen Geruch in den Raum ab und erzeugt dabei unterschiedliche Stimmungen. Wie sehr Menschen auf solche raumfüllenden Gerüche reagieren, zeigt die Tatsache, dass man zum Beispiel das Aroma seines Lieblingsparfüms schon aus weiterer Entfernung perfekt erkennt.

Natürlich sind es nicht nur Duftlampen, die dazu geeignet sind, die Veränderung des Raumdufts herbeizuführen. Auch Raumsprays, Lufterfrischer, Duftkerzen oder Blüten- beziehungsweise Früchtepotpourris erzielen diese Wirkung. Auch sie enthalten ätherische Öle, die jedoch häufig synthetisch hergestellt werden.

Kauftipp: Es gibt reine Aromaöle in Duftzerstäubern, die an Parfümzerstäuber erinnern. Damit lässt das vaporisierte Duftöl sehr gut im Raum verteilen.

Verschiedene Aroma- und Duftöle werden sehr gern auch als Zusatz zum Badewasser verwendet. Sie wirken beruhigend, anregend und harmonisierend zugleich. Schon die Römer haben duftende Ölbäder genossen. Das zeigt, wie lang und traditionsreich die Geschichte von Duft- und Aromaölen tatsächlich ist.

Die richtige Verwendung ätherischer Öle

Grundsätzlich sollten natürliche Duft- und Aromaöle sparsam angewendet werden. Sie können unter Umständen Schleimhäute oder auch die Haut reizen. Wenn ätherische Öle zur Massage oder als Badezusatz erstmals verwendet werden, empfiehlt es sich, einen Hautreaktionstest zu machen, um zu prüfen, ob man das ausgewählte Öl bei direktem Hautkontakt tatsächlich verträgt. Eine gute Methode, ätherische Öle sparsam zu verwenden, ist die Mischung mit anderen Basisölen wie zum Beispiel einer Hautlotion, einem neutralen Massageöl oder einem Ölbad. Hier genügen meist einige Tropfen, um den gewünschten Duft zu erhalten.

Achtung: Bestimmte Duft- und Aromaöle sollten während einer Schwangerschaft nicht verwendet werden. Dazu gehören unter anderem Estragon, Wacholder, Salbei, Rosmarin, Lorbeer oder Thymian. Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob Sie Ihr gewünschtes Aromaöl auch während der Schwangerschaft als Badezusatz oder als Hautöl verwenden dürfen, fragen Sie unbedingt vorher Ihren behandelnden Arzt.

Die richtige Aufbewahrung für Duft- und Aromaöle

Sie sind sparsam in der Anwendung und deshalb ist es natürlich erfreulich, dass die meisten Duft- und Aromaöle bei richtiger Lagerung über Jahre hinweg haltbar sind. Es gibt einige Sorten, die ohnehin erst nach einer gewissen Zeit ihren Reifeprozess abgeschlossen haben. Dazu gehören zum Beispiel Sandelholz, Rosenöl oder Vetiver. Alle Arten von ätherischen Ölen sollten in möglichst dunklen und fest verschließbaren Glasgefäßen aufbewahrt werden.

Außerdem sind Wärmequellen in unmittelbarer Nähe zu meiden. Aroma- und Duftöle zählen zu den brennbaren und leicht entflammbaren Flüssigkeiten. Der nähere Kontakt zu offenen Feuerstellen ist deshalb in jedem Fall auszuschließen.

Sicherheitshinweis: Bewahren Sie Duft- und Aromaöle immer so auf, dass Kinder sie nicht erreichen können. Der kindliche Organismus kann unverdünnte und hoch konzentrierte Öle nicht verarbeiten. Es kann zu Vergiftungserscheinungen kommen.

Einige beliebte und angenehme Duft- und Aromaöle und ihre Wirkungsweise

Sandelholzöl wird in etwa 80 Prozent aller auf dem Markt befindlichen Seifen und Parfüms verwendet. Es ist also nicht verwunderlich, dass der Duft von Sandelholzöl vielen Menschen sehr vertraut ist und eine stimmungsaufhellende und harmonisierende Wirkung hat.

Verwendet man Sandelholzöl pur, hat es eine leicht dickflüssige Konsistenz und ist die ideale und gut duftende Pflege für trockene und gereizte Haut. Für Duft- und Aromaöl wird in der Regel ein Verdünner verwendet.

Sehr wertvoll ist Rosenöl, das heute hauptsächlich aus dem Iran, Indien und Nordafrika sowie der Türkei und Bulgarien stammt. Rosenöl findet auch bei medizinischen Produkten Verwendung. Es wirkt antiseptisch und fördert den Heilungsprozess von Wunden. Bei innerer Anwendung ist es krampflösend und beruhigend.

Achtung: Wenn Sie Rosenöl zur inneren Anwendung oder auch zum Verfeinern von verschiedenen Gerichten verwenden möchten, kaufen Sie lebensmittelgeeignetes Rosenöl. Rosenöl als Duftöl ist für die innere Anwendung in der Regel nicht geeignet. Bitte beachten Sie hierzu genau die detaillierten Produktinformationen.

Bekannt für seine Allround-Qualitäten ist zum Beispiel Teebaumöl. Als Zusatz beim Inhalieren wirkt es gegen die Symptome von Erkältungskrankheiten. Außerdem kann es zur Behandlung von Pickeln verwendet werden und verleiht Fingernägeln und Haaren einen extrem schönen Glanz. Der Geruch von reinem Teebaumöl ist relativ streng, sodass es sich weniger als Duft- oder Aromaöl für die Raumluft eignet. Dafür ist es aber ein sehr wirksames Mittel gegen Muskelkater.

Tipp: Insekten mögen den Geruch von Teebaumöl nicht. Eine Duftlampe mit Teebaumöl hält ungebetene und krabbelnde Gäste von der Sitzecke im Freien fern.

Sehr beliebt sind auch alle Arten von Zitrusdüften, weil sie ein Sinnbild für Fröhlichkeit und Lebensfreude sind. Sie wirken anregend und haben eine stimmungsaufhellende Wirkung.

Bei Duft- und Aromaölen aus Zitrusfrüchten sollten Sie unbedingt darauf achten, dass der Hinweis auf einen biologischen Anbau der Pflanzen auf dem Etikett zu finden ist. Da das Öl aus den Schalen gewonnen wird, ist dies besonders wichtig, weil sonst möglicherweise Rückstände von Pestiziden im Öl zu finden sind.

Neben den bekannten Duft- und Aromaölen aus Zitronen, Orangen oder Grapefruits gibt es inzwischen auch Duftöle aus Mandarinen, Lemongras oder Limetten. Aus der Herstellung hochwertiger Parfüms ist Bergamotteöl vielen ein Begriff.

Tipps zur Anwendung: Ein paar Tropfen Grapefruit-Öl in einem kalten Fußbad machen auch die heißesten Sommertemperaturen erträglich. Mandarinenöl in der Duftlampe sorgt für Entspannung und Limettenöl wirkt wahre Wunder gegen Kopfschmerzen und Wetterfühligkeit, wenn es in die Schläfen einmassiert wird.

Welche Duftrichtung Sie auch bevorzugen mögen, Duft- und Aromaöle sind immer untrennbar mit Wohlbefinden und Wellness verbunden. Bestellen Sie doch am besten gleich eine Auswahl unterschiedlicher Düfte. Natürlich können Sie auch das notwendige Zubehör wie zum Beispiel attraktive Duftlampen bequem online kaufen.

Möchten Sie Ihr Wissen weitergeben? Erstellen Sie Ihren eigenen Ratgeber… Verfassen Sie einen Ratgeber
Weitere Ratgeber erkunden