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Wie man USB-Sticks bei eBay kauft

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Wie man USB-Sticks bei eBay kauft
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Wie man USB-Sticks bei eBay kauft

Kleines Gerät, große Wirkung – der USB-Stick

USB-Sticks sind bei Anwendern sehr beliebt, da sie zahlreiche Einsatzgebiete abdecken. Unter einem USB-Stick werden ganz allgemein elektronische Bauteile zusammengefasst, die über einen Anschluss, den sogenannten Universal Serial Bus (USB), z. B. mit einem Computer gekoppelt sind. Das Gehäuse des oft nur fingerfgroßen Objekts ist dabei direkt mit einem USB-Stecker, meist vom Typ A, verbunden. Damit bilden diese mechanisch betrachtet eine Einheit ohne Anschlusskabel. Die gebräuchlichste Variante des Geräts stellt der USB-Speicherstick dar.

Die Entwicklung der USB-Technologie

Bereits 1996 wurde der vom Computer-Konzern Intel entwickelte USB 1.0 dem Markt vorgestellt. Die USB-Verbindung war zur Verbindung von Peripheriegeräten mit PCs geplant und stellte eine Weiterentwicklung der Anschlüsse damals gebräuchlicher PC-Schnittstellen dar. Sie diente auch ihrer Vereinheitlichung. Aus diesem Grund hatten die Entwickler die USB-Technik nicht nur für Tastatur oder Maus vorgesehen, sondern auch für andere Peripheriegeräte wie Scanner, Drucker oder Speichermedien geplant. Allerdings konnten Massenspeicher wie etwa Festplatten zwar von USB 1.0 unterstützt werden, in den Anfangsjahren waren diese jedoch wegen einer maximalen Datenfrequenz von 12 Mbit/s nur eingeschränkt einsetzbar. Die aktuellen Geräte, etwa USB 3.0, weisen diese Einschränkungen nicht auf.

USB-Speicherstick, handlich und leistungsstark

Wegen der inzwischen erreichten hohen Übertragungsraten und der damit ermöglichten großen Speicherkapazitäten ist der USB-Massenspeicher, der USB-Speicherstick oder kurz USB-Stick, eine der häufigsten Formen der Anwendung. Beim USB-Speicherstick handelt es sich um einen passiven Datenträger in einem kompakten Gehäuse. Beim USB-Speicherstick werden die Daten elektronisch auf einem Flash-Speicher kopiert. Als Erfinder der Technologie gilt der Israeli Dov Moran. USB-Speichersticks haben mit ihrem größeren Speichervolumen, einer höheren Zugriffsgeschwindigkeit und ihrer einfacheren Handhabung andere Massenspeicher, wie Diskette oder CD-RW, fast aus dem Markt gedrängt.

Im Jahr 2000 wurden dem Markt die ersten Sticks mit einer Speicherkapazität von 8 Megabyte vorgestellt. Inzwischen werden USB-Sticks mit einer Kapazität von bis zu 256 Gigabyte mit 240 MB/s Lese- und 170 MB/s Schreibgeschwindigkeit und 512 Gigabyte angeboten. Selbst wasserdichte Modelle sind erhältlich. Die Proportionen von USB-Sticks werden immer geringer. Das kleinste derzeit bekannte Modell besitzt nur mehr eine Größe von 20 mm × 15 mm × 3 mm und wiegt etwa zwei Gramm. Es gibt auch USB-Speichersticks bei denen spezielle Software, die z. B. der Datenverschlüsselung dient, vorinstalliert.

Mehr als nur ein Speichermedium

Der USB-Speicherstick wird vom breiten Publikum lediglich als Speichergerät, ähnlich einer CD, verstanden. In Wirklichkeit ist er jedoch eine Anwendung die in der Lage ist, über ein Netzwerk mit dem Computer zu kommunizieren. Daher ist es USB-Sticks unter bestimmten Umständen möglich, in einem speziellen Tarnmodus, Hackmodus oder auch Selbstlöschung, zu agieren, wenn ein nicht autorisierter Anwender versucht, eine Komplettkopie durchzuführen.

Flash-Speicher - stabile Speicherung bei niedrigem Energieverbrauch

Wie schon ausgeführt, nutzt der Wechseldatenträger USB-Speicherstick den so bezeichneten Flash-Speicher zur Aufzeichnung von Daten. Sehr gebräuchlich sind darüber hinaus USB-Sticks mit Einschüben für diverse Speicherkartenformate. Diese werden Card Driver genannt.

Flash-Speicher oder Flash-EEPROM, wie die genaue Bezeichnung lautet, sind digitale Speicherbausteine. Mit ihrer Unterstützung ist eine stabile Speicherung von Daten bei gleichzeitig niedrigem Energieverbrauch möglich. Flash-Speicher sind tragbar und von geringer Größe. Allerdings lassen sich im Gegensatz zum gewöhnlichen EEPROM-Speicher die kleinsten Speichereinheiten nicht einzeln löschen. Ein weiterer Nachteil der Flash-Speicher ist auch die geringere Geschwindigkeit gegenüber dem gewöhnlichen Festwertspeicher (ROM).

Fehlerquellen und Risiken bei USB-Speicherchips

Da es kaum größere Schwierigkeiten bereitet mithilfe von verfälschten Controllerchips unrichtige Größenangaben der USB-Speicherchips an die entsprechenden Betriebssysteme zu melden, werden immer wieder USB-Sticks mit geringerem Speichervolumen den Verbrauchern als "klassifiziert" angeboten. Durch diesen Marktbetrug können bei der Anwendung Datenverlusten entstehen, die dem User erst beim Auslesen der vermeintlich abgespeicherten Daten auffallen.

Da die Überwachung der Verwendung der USB-Speichersticks nicht durch die berechtigten Systemadministratoren unternommen werden kann, kann dies in Unternehmen zu Sicherheitsproblemen führen. Hiervon betroffen ist in erster Linie der Datenaustausch mit Computern außerhalb der Gesellschaft, wobei möglicherweise Schadsoftware infiltriert werden kann oder Daten aus dem Unternehmen herausgeschmuggelt werden können.

Darüber hinaus sind auch Lizenz- und Updateprobleme mobiler Software betroffen. Daher ist die Verwendung von USB-Speichermedien oder anderer mobiler Datenträger in zahlreichen Unternehmen untersagt oder auf spezielle Anwendungsgebiete eingeschränkt. Als weitere Fehlerquelle ist der Umstand zu nennen, dass Anwender viele USB-Sticks nicht zuverlässig löschen können. Daher ist es möglich, dass es in solchen Fällen trotz sorgfältiger Handhabung zu einer ungewollten Weitergabe von Daten kommen kann.

Drahtloser Datenaustausch – kein Problem für USB-Sticks

Der drahtlose Datenaustausch ist ein weiterer großer Anwendungsbereich für USB-Sticks, wobei eine große Zahl unterschiedlicher Standards und Protokolle unterstützt wird. In erster Linie sind dies Adapter für die Verbindung mit einem lokalen Funknetzwerk, das durch einen sogenannten „WLAN-Stick“ gewährleistet wird. Gleiches ist für den Internetanschluss über ein Mobilfunknetz (durch den Internet-Stick), auf der Grundlage von GPRS oder UMTS, möglich. Ferner sind Adapter für den Datenaustausch über kurze Distanz per Infrarot, Bluetooth bis hin zu einfachen Empfängern für drahtlose Mäuse und Tastaturen, im Handel.

WLAN-Sticks oder WLAN-USB-Sticks sind kompakte HF-Komponenten von geringer Größe, die mit einem USB-Stecker versehen sind und über eine USB-Schnittstelle verbunden sind. Mit ihrer Hilfe kann sich der User in ein WLAN einwählen, im Internet surfen oder mit anderen Anwendern kommunizieren. Die Funkfrequenzen, die von WLAN-Geräten benutzt werden, pendeln um 2,4 GHz bzw. 5,4 GHz, was dem Mikrowellenbereich entspricht. Aus diesem Grunde ist WLAN auch im Zusammenhang mit möglichen gesundheitlichen Auswirkungen beispielsweise durch Elektrosmog in die Diskussion geraten. Wie mehrere wissenschaftliche Untersuchungen nachzuweisen versuchen, existieren, wenn die gesetzlichen Expositionsgrenzwerte eingehalten werden, keine Indizien, dass diese elektromagnetischen Felder im Hochfrequenz-Bereich gesundheitliche Beeinträchtigungen verursachen.

DVB-T-Sticks für den Fernsehempfang

USB-Sticks bieten als weiterer Einsatzbereich den Empfang für digitalen Rundfunk, beispielsweise durch den sogenannten DVB-T-Stick. USB-Lösungen in Form von DVB-T-Sticks werden für den Fernsehempfang am Computer oder Notebook angeboten. Hierbei handelt es sich oft um reine Multiplex-Datenempfänger (QAM-Demodulator, HF-Vorstufe oder ZF-Verstärker), die einen Datenstrom zwischen 4,98 und 31,67 MBit/s gewährleisten. Hierbei wird die Decodierung des Signals über mitgelieferte Programme durchgeführt, was allerdings einen entsprechend leistungsstarken PC erfordert.

Darüber hinaus dienen USB-Speichersticks auch der Konvertierung von analogen Video- und Audio-Signalen. Diese kompakten Geräte zur Datenkonvertierung ermöglichen eine Vielzahl von Umwandlungs- und Bearbeitungsarten wie beispielsweise der Kompression von Audio- und Videodaten oder der Bildbearbeitung bei Fotografien. Die Konvertierung von analogen Video- und Audio-Signalen oder digitale Signalverarbeitung ist ein Teilgebiet der Nachrichtentechnik. Ihr eigentlicher Schwerpunkt liegt in der Speicherung, Übermittlung und Transformation von Daten in Form von digitalen, zeitdiskreten Signalen.

Kopierschutzstecker oder Dongles für die Sicherheit

Über die universell einsetzbare Speichergeräte hinaus gibt es auch Geräte, die den eingebauten Datenspeicher lediglich intern nutzen. Hierzu werden Kopierschutzstecker, sogenannte Dongles, Security-Token oder Instrumente zum Identitäts- oder beispielsweise als Altersnachweis für den Jugendschutz, gezählt. Kopierschutzstecker oder Dongles dienen dazu, Software vor nicht autorisierter Vervielfältigung zu schützen. Zusammen mit einer Software wird z. B. ein Kopierschutzstecker ausgeliefert, der auf eine Schnittstelle des Rechners aufgesteckt wird. Die derart gesicherte Software überprüft nun bei jeder Benutzung, ob der Kopierschutzstecker vorhanden und funktionsfähig ist. Bei einer negativen Meldung sperrt das Programm die Funktionen oder gibt sie nur noch eingeschränkt  frei.

Dongles werden zu den sichersten Kopierschutzmaßnahmen gezählt, da diese Geräte entweder gar nicht oder lediglich mit großem Aufwand kopiert werden können. Allerdings gelingt es Experten, den Aufruf des Kopierschutzsteckers aus der Anwendungssoftware zu löschen oder einen entsprechenden Dongle zu simulieren. Die Dongle-Simulation oder die Manipulation der Anwendungssoftware kann durch den Softwareproduzenten, durch verschiedene Maßnahmen erschwert werden.

Der Security-Token aus dem Hardwaresektor ist eine Komponente zur Identifizierung und Authentifizierung der Anwender. Mit diesem Begriff werden unter bestimmten Umständen auch Softwaretoken bezeichnet. Dabei ist der Besitz des Tokens zwingend erforderlich, um sich als berechtigter Nutzer identifizieren zu können. Der Token wird auch als Chipschlüssel oder elektronischer Schlüssel bezeichnet. In bestimmten Fällen werden zur Vermeidung von Missbrauch weitere Merkmale zur Identifizierung benötigt. Dabei ist beispielsweise die Kenntnis eines Passworts, einer PIN oder biometrische Merkmale des Users unabdingbar. Es ist möglich, dass das Security-Token personalisiert ist. In diesem Fall sind diese eindeutig einem bestimmten User zugeordnet.

Datenlogger messen die unterschiedlichsten Parameter

Last but not least existieren Datenaufzeichnungsgeräte, die sogenannten Datenlogger. Diese beobachten unterschiedliche physikalische Messgrößen wie Temperatur, Beschleunigung und Luftdruck sowie GPS-gestützte Geräte zur Protokollierung geografischer Bereiche. Die Instrumente, die ebenfalls die Form eines USB-Sticks haben, sind prozessorgesteuerte Speichereinheiten, die Daten in einem bestimmten Rhythmus über eine Schnittstelle aufnehmen und auf einem entsprechenden Medium sichern. Diese Vorgänge können durch eine bestimmte Software gesteuert werden, wenn die zu loggenden Daten innerhalb eines Computers bereits digital vorliegen und lediglich aufbereitet werden müssen. Wenn die Daten dagegen nur in nichtelektrischer Form vorliegen, kann der Datenlogger aus einer speziellen, mit Sensoren kombinierten Gerätschaft bestehen. Damit werden die physikalischen Messdaten über einen bestimmten Zeitraum hinweg erfasst (z. B. Temperatur, PH-Wert, Strom-Spannung und Beschleunigung).

USB-Datenlogger oder Mini-Datenlogger, wie sie auch oft genannt werden, haben, wie es die Bezeichnung andeutet, ein begrenztes Format. Die Geräte sind wahlweise mit internen oder externen Sensoren zum Ermitteln unterschiedlichster Parameter ausgestattet. Dennoch verfügen die USB-Datenlogger trotz ihrer geringen Größe über hohe Speicherkapazitäten.

Einsatzbereiche der Mini-Logger sind Industrie und Wissenschaft, bei denen die Größe ein wichtiges Kriterium darstellt. Im Gesundheitswesen werden sie beispielsweise in der Langzeitbeobachtung von Patienten eingesetzt. Beispiele für Mini-Logger in der Forschung sind beispielsweise Bereiche, in denen Kräfte, die auf den menschlichen Körper (z. B. Taucher, Rennfahrer oder andere) wirken, zu messen. In der Industrie können mit dem USB-Logger Arbeitsabläufe in der Serienproduktion analysiert werden.

 

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